Aquaplaning und Fehler beim Überholen
Ein 32-jähriger Paketzusteller fuhr mit einem Firmentransporter auf der Autobahn 20. Gegen 14:50 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Strasburg und Friedland, kam er auf Grund regennasser Fahrbahn und einer leichten Windböe nach links von der Fahrbahn ab. Dabei touchierte er die Mittelschutzleitplanke, wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert, wo er dann in der weiteren Folge in die rechte Leitplanke fuhr. Der Transporter kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 10.000 Euro am Transporter und Leitplanken.
Ca. eine Stunde später, 15:40 Uhr, ereignete sich auf Grund der regennassen Fahrbahn ein weiterer Unfall an der Anschlussstelle Neubrandenburg Ost. Ein 43-jähriger Audi Fahrer befuhr mit seiner 40-jährigen Lebensgefährtin und der 9-jährigen Tochter die Autobahn in Richtung Stettin. An der Anschlussstelle Neubrandenburg Ost verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, schleuderte in die rechte Leitplanke, durchfuhr die Bankette und kam auf einer Böschung zum Stehen. Dabei wurden die Insassen leicht verletzt und zur Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg verbracht. Der PKW wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Die Autobahnmeisterei schilderte mit einer Geschwindigkeitsreduzierung die Unfallstelle aus. Die Autobahn musste für ca. 2 Stunden voll gesperrt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 20.000 Euro.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/5005508