Der Blick auf das Weihnachtswetter 2020 für Deutschland, Adventswetter und Feiertagswetter
Das Wetter zu Weihnachten 2020
Die Wetterlage: Gleich drei Tiefdruckgebiete bestimmen das Wetter am 2. Adventswochenende. Ein Tief zieht von Nordfrankreich nach Belgien, wo es sich am Sonntag auflöst. Ein weiteres zieht von Tschechien über Brandenburg und Niedersachsen auf die Nordsee und ein drittes liegt über Norditalien. Während das Tief über Frankreich kühle Luft aus dem Polargebiet bis nach Italien führt, führt das Tief über Italien in höheren Luftschichten mildere Luft aus dem östlichen Mittelmeerraum nach Deutschland, die durch das Tief über Brandenburg und Niedersachsen weiter bis zur dänischen Grenze gelenkt wird. Es entsteht eine Luftmassengrenze quer über Deutschland. Diese bringt teils Schnee, teils Regen.
Sonnabend halten sich vom Emsland bis zum Mittelrhein dichte Hochnebel- und Nebelfelder. Diese lösen sich teilweise nur zögernd auf. In einem Streifen von Schleswig-Holstein über Niedersachsen bis nach Baden-Württemberg und Bayern fällt teilweise kräftig Schnee. Richtung Nordwesten Schneeregen. In diesem Streifen lassen die Niederschläge im Tagesverlauf nach. Übrig bleiben dichte Wolken, teils Nebel. Von der Ostsee bis zum Erzgebirge treten bei einem überwiegend stark bewölkten Himmel Schneeschauer, am Nachmittag eher Regenschauer auf. Auch hier sind die Wolken dichter, teilweise bildet sich Nebel und Hochnebel. Bei Tageshöchsttemperaturen zwischen -2 und 0 Grad im bayrischen Wald und am Alpenrand, 2 bis 6 Grad in weiten Teilen Deutschlands und bis zu 10 Grad im östlichen Brandenburg und Sachsen weht ein schwacher, im Nordosten mäßiger Wind aus südlichen bis südöstlichen Richtungen.
Am 2. Advent und Nikolaus fällt in den Vormittagsstunden zwischen dem Harz, der Ostsee und Schleswig-Holstein Schnee, mit jedem Kilometer nach Osten vermehrt Schneeregen und Regen. Am Nachmittag gibt es noch etwas Nieselregen und Schneegriesel. Dies bereits in den Vormittagsstunden in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin. In Bayern breiten sich teilweise dichtere Nebelfelder, dies besonders entlang der Donau, aus. Wo diese sich auflösen, zeigt sich die Sonne von einem locker bewölkten Himmel. Ein ähnliches Bild gibt es auch vom Emsland bis zum Sauerland. Dichte Hochnebelfelder gibt es von der Eifel bis zum Bodensee. Diese können ein paar Schneeflocken rieseln lassen. Die Temperatur erreicht Höchstwerte zwischen -3 und 0 Grad in den Mittelgebirgen und an den Alpen. Sonst werden +2 bis +5 Grad erreicht. Der Wind ist mäßig, teilweise leicht böig und kommt aus südlichen bis südöstlichen Richtungen.