2,87 Promille und Kind im Auto
Nach bisherigen Erkenntnissen überholte ein 70-jähriger mit seinem Opel samt Anhänger einen LKW als sich ein VW Polo mit hoher Geschwindigkeit auf der Überholspur näherte. Offenbar übersah der Fahrer des VW das überholende Fahrzeuggespann, bremste stark ab und versuchte noch auszuweichen. Dabei stieß der VW jedoch mit seiner Fahrzeugfront mit dem hinteren rechten Heck des Anhängers zusammen. Im Anschluss entfernte sich der Fahrer des VW mit erhöhter Geschwindigkeit vom Unfallort und ließ den Fahrer des Opel-Gespanns zurück.
Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den unfallverursachenden VW wenig später auf Höhe der Anschlussstelle Laage feststellen. Der Fahrer war zu diesem Zeitpunkt gerade dabei, trotz des dort bestehenden Durchfahrtsverbots nach links auf die Bundesstraße 103 in Fahrtrichtung Laage abzubiegen. Zudem wies das Fahrzeug augenscheinlich Beschädigungen im Frontbereich auf.
Auf die Anhaltesignale der Polizei reagierte der Fahrer zunächst nicht und setzte seine Fahrt fort. Erst ein Ausbremsen des Fahrzeugs durch die Polizeibeamten führte zum Stillstand des Pkw, wobei es beinahe zu einer weiteren Kollision kam. Da der Fahrer auch anschließend den Anweisungen der Beamten nicht nachkam, öffneten diese die Beifahrertür und entfernten den Fahrzeugschlüssel. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten einen 45-jährigen Deutschen als Fahrzeugführer fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,87 Promille. Auf dem Beifahrersitz befand sich zudem seine zehnjährige Tochter. Zudem stellten die Beamten im Fahrzeuginneren eine geöffnete Bierflasche fest.
Gegen den 45-Jährigen wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Zudem wurde sein Führerschein beschlagnahmt.
Das Mädchen wurde im weiteren Verlauf von seiner Mutter und deren Lebenspartner abgeholt.
Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 9.000 Euro geschätzt.
Am 3. Oktober 2026 kam es zu einem weiteren alkoholbedingten Verkehrsunfall. Gegen 0:30 Uhr kam ein 54-jähriger Deutscher mit seinem Mazda zwischen Klingendorf und Klein Viegeln in einem Kurvenbereich nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. In der weiteren Folge geriet sein Fahrzeug in Vollbrand. Der Fahrzeugführer konnte sich jedoch leicht verletzt aus dem Wrack befreien und wurde später für die weitere medizinische Behandlung in eine Rostocker Klinik gebracht. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme wurde bei dem 54-Jährigen jedoch ein Atemalkoholwert von 1,08 Promille festgestellt. Auch er musste sich einer angeordneten Blutprobenentnahme unterziehen. Der hier entstandene Sachschaden wird mit 31.000 Euro beziffert.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6364651