Betrugsfälle mit falschen Bankmitarbeitern
In allen vier der Polizei bekannten Fällen schilderten die betroffenen Personen, dass sie Anrufe ihrer eigentlichen Hausbank erhalten hatten, zumindest zeigte die Rufnummernanzeige die Rufnummer der entsprechenden Bank-Hotline an.
Der vermeintliche Mitarbeiter sprach dabei akzentfreies Hochdeutsch und wirkte auf die Betroffenen vertrauenserweckend. Aufgrund eines vermeintlichen Zugriffs auf die eigenen Konten oder scheinbar ungewöhnlicher Kontobewegungen wurden zunächst persönliche und sensible Daten abgeglichen und in der weiteren Folge im guten Glauben diverse Überweisungen getätigt bzw. freigegeben, die im Nachgang gutgeschrieben werden sollten. Dies ist in allen Fällen jedoch nicht erfolgt, sodass es stets zu einem finanziellen Schaden kam.
Bei dieser Betrugsmasche, dem sogenannten Spoofing, täuschen Betrüger vor im Namen einer Institution zu agieren, um an sensible Daten zu gelangen oder sich anderweitig zu bereichern.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6079113