Fehler beim Verladen von pflanzlichem Öl
Bereits am späten Abend des 19. Dezember 2024 soll beim Beladevorgang eines Tankfahrzeuges eine noch unbekannte Menge an Rapsöl über die Oberflächenentwässerung in das Hafenbecken am Düngemittelkai gelangt sein. Nach Eintreffen der Wasserschutzpolizei zum Einsatzzeitpunkt konnten nur noch geringfügige Verunreinigungen im Hafenbecken sowie im Kanal der Oberflächenentwässerung festgestellt werden.
Neben den Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock waren die Berufsfeuerwehr Rostock mit einem Feuerlöschboot sowie Mitarbeiter des Hafenamtes Rostock und des staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) im Einsatz.
Erste Ermittlungen ergaben, dass das Ablassventil des Tankfahrzeuges zum Zeitpunkt der Befüllung nicht geschlossen war. Ca. zwei Kubikmeter Rapsöl trat am Verladeplatz aus.
Der in solchen Fällen vorgesehene und unmittelbar durchgeführte Notverschluss der betroffenen Oberflächenentwässerung schlug offensichtlich fehl, woraufhin es augenscheinlich zur Einleitung der Flüssigkeit in das Hafenbecken kam.
Am 20. Dezember 2024 wurden die Spülung und die Reinigung des Kanalabschnittes veranlasst. Die Schadenshöhe beträgt ca. 5.000 Euro. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts einer Gewässerverunreinigung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108749/5935958