Backhaus bedankt sich bei Bürgern von Spandowerhagen

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Maik Thomaß
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Backhaus bedankt sich bei Bürgern von Spandowerhagen

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Backhaus bedankt sich bei Bürgern von Spandowerhagen

Spandowerhagen - Vor einem Jahr wurden ersten Beschwerden über eine Lärmbelästigung durch eine Regasifizierungsanlage im Industriehafen Hafen Lubmin laut. Der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus, schaltete sich seither persönlich in den Konflikt ein, um zu vermitteln. In Spandowerhagen bei Lubmin, dem Ort, an dem die Lärmbelästigung am stärksten ausgeprägt war, bedankte sich Minister Backhaus heute für die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, den Konflikt zu lösen.

„Für unser Haus und die zuständigen Behörden ging es immer darum, umgehend und gründlich die Ursachen zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Dafür wurden unter anderem ab dem 12.1. Lärmmessungen durchgeführt. Außerdem sind wir einmal die Woche per Videoschaltkonferenz zu einem Jour-Fix zusammengekommen. Mir war von Anfang an wichtig, mit allen Beteiligten und den Betroffenen an einem Tisch zu sitzen, transparent zu sein und Lösungen zu finden. Das war nicht immer einfach, aber es hat sich gelohnt. Seit einigen Wochen gibt es keine Beschwerden mehr über Lärmbelästigungen. Dies war für uns der Anlass, heute mit den Einwohnerinnen und Einwohnern in Spandowerhagen zusammenzukommen.

Es galt über die vergangenen 12 Monate hindurch also herauszufinden: Was sind die Lärmquellen - Hafenbetrieb, Bauarbeiten, Schlepper, Aggregate, Motoren, Wind, Sturm, Wetterlagen – und: Wie kann der Lärm behoben werden.

Der Durchbruch gelang vor allem durch die Installation der Schalldämpfer im Herbst dieses Jahres.

Schon im Februar 2023 zeigte sich, dass die FSRU ursächlich für die unzulässigen tieffrequenten Schallbelästigungen in den Wohnräumen ist, sowie mit Auswertung der Immissionsmessung im Außenbereich, dass auch im nicht-tieffrequenten Bereich unzulässige Schallimmissionen festzustellen sind.

Für die laufenden Arbeiten in Mukran wünsche ich mir, dass wir aus diesen Erfahrungen gelernt haben, und das im wahrsten Sinne des Wortes „Ruhe ist“.

Bei den betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern, der Bürgerinitiative und der Gemeinde bedanke ich mich dafür, dass Sie so lange durchgehalten haben, dass wir bei Ihnen Zuhause messen durften, dass Sie mit uns zusammengearbeitet haben. Das ist für mich nicht selbstverständlich und verdient meine Hochachtung.“
Redaktion Maik Thomaß
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