Mehrere versuchte und vollendete Betrugsfälle
Insgesamt registrierte das Polizeipräsidium Rostock in diesem Zusammenhang 16 Straftaten. Neben dem sog. Enkeltrick gab es weitere Vorgehensweisen, auf die die Täter zurückgriffen.
Kontaktiert wurden zumeist lebensältere Menschen. Ihnen wurden in mehreren Fällen ein Verkehrsunfall vorgetäuscht, den Angehörige verursacht haben sollen. Diese sollen sich im Gefängnis befinden und nur durch eine Kaution wieder freigelassen werden können.
In anderen Fällen wurden die Geschädigten über Messenger-Dienste, wie WhatsApp kontaktiert. Die Täter gaben sich als Kinder oder Enkelkinder der Geschädigten aus. Sie hätten angeblich eine neue Telefonnummer und benötigen nun Geld.
Eine weitere Masche: PayPal-Mitarbeiter, die den Geschädigten vortäuschen, dass deren PayPal-Konto gehackt wurde. Die Täter versuchten im Anschluss sich über den Kauf von ApplePay-Karten und das Übersenden der Codes zu bereichern.
All diese Vorgehensweisen sind nicht neu und der Polizei bekannt. Auch wenn die meisten Geschädigten (14) rechtzeitig und richtig reagierten, gab es einige (2), die den Betrügern zum Opfer fielen. So erging es beispielsweise einem 83-jährigen Mann aus Wismar. Er bemerkte die Betrugsmasche des angeblichen Verkehrsunfalls zu spät und verlor mehrere tausend Euro Bargeld.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5607662