Mentoringprogramm bringt bereits fast 100 Frauen weiter
Die Landesbeauftragte für Frauen und Gleichstellung in der Landesregierung Wenke Brüdgam erklärte: „Das Programm wird von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege im Zusammenwirken mit der Leitstelle für Frauen und Gleichstellung organisiert und umgesetzt. Die neuen zwölf Teilnehmerinnen kommen aus der Staatskanzlei, den Ministerien, der Landtagsverwaltung, der Landespolizei und dem Landesrechnungshof. Sie erhalten ein Jahr lang die Möglichkeit, an speziellen Seminaren rund um das Thema ‚Führung‘ teilzunehmen, sich mit ihrer Mentorin bzw. ihrem Mentor auszutauschen und sich untereinander zu vernetzen. Auch die Führungskräfte der Landesregierung, die als Mentorinnen oder Mentoren die Teilnehmerinnen begleiten, profitieren von dem Programm. Sie bringen sich ressortübergreifend ein, geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter und profitieren selbst von der Zusammenarbeit. Zu diesem Beitrag zum Gelingen des Mentoringsprogramms danken wir ihnen. Dadurch wird eine generations- und ressortübergreifende Vernetzung deutlich vorangebracht.“
Ministerin Bernhardt sieht Mecklenburg-Vorpommern auf einem guten Weg: „In der Koalitionsvereinbarung 2021 bis 2026 hat sich die rot-rote Landesregierung darauf verständigt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen weiter zu erhöhen. Die Landesverwaltung geht hier seit Jahren mit gutem Beispiel voran. Die Ministerien und die Staatskanzlei befassen sich regelmäßig mit dem Thema. Aktuell werden die neuen Zielvereinbarungen zur Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen verhandelt. Damit soll das in der Landesverwaltung vorhandene Potential gehoben und noch mehr qualifizierte Frauen für Führungspositionen in den Behörden des Landes gewonnen werden. Neben den Zielvereinbarungen werden weitere bewährte Instrumente wie die Fortbildungsreihe der Landesverwaltung und das begleitende Mentoringprogramm fortgeführt.“