Statistische Nachrichten: Ein dreiviertel Jahr mit dem neuartigen Corona-Virus

Genau ein dreiviertel Jahr nachdem der erste Infektionsfall mit dem neuartigen Corona-Virus in Rostock gemeldet wurde, ist die Hanse- und Universitätsstadt unter allen deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten die Region mit der niedrigsten 7-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohner. Seit März wurden 705 Personen positiv auf COVID-19 getestet, darunter acht Todesfälle. Auf die geringen Inzidenzen in den Sommermonaten folgte ein Anstieg bis auf eine 7-Tages-Inzidenz von 44,6 je 100.000 Einwohner am 11. November. Am 6. November 2020 verzeichnete Rostock den bislang höchsten Tageswert von 29 Neuinfektionen. Der seit Anfang Dezember für gesamt Mecklenburg-Vorpommern sichtbare Anstieg der wöchentlichen Inzidenz zeichnet sich in der Hanse- und Universitätsstadt zurzeit nicht ab.
Eine Auswertung des DIVI-Intensivregisters zeigt, dass zwischen 20. Oktober und 9. Dezember nie mehr als zwei Patientinnen und Patienten mit COVID-19 gleichzeitig auf der Intensivstation eines Rostocker Krankenhauses beatmet werden mussten. Die grafische Aufbereitung der Zahl der bereitstehenden Intensivbetten verdeutlicht außerdem, dass im selben Zeitraum jeden Tag freie Betten zur intensivmedizinischen Betreuung bereit standen und dass die belegten Intensivbetten zu einem sehr geringen Anteil von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 belegt wurden.

Die Publikation „III. Quartal 2020“ wird wie gewohnt kostenfrei unter der Internetadresse https://rathaus.rostock.de/media/rostoc ... uartal.pdf zum Download bereitgestellt.
Quelle: rathaus.rostock.de