Grimm besucht Selbsthilfegruppe: Etwa 17 Prozent in MV von einer Erkrankung der Niere betroffen

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Maik Thomaß
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Grimm besucht Selbsthilfegruppe: Etwa 17 Prozent in MV von einer Erkrankung der Niere betroffen

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Grimm besucht Selbsthilfegruppe: Etwa 17 Prozent in MV von einer Erkrankung der Niere betroffen

Schwerin - Etwa 150 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern warten derzeit infolge einer schweren nephrologischen Erkrankung auf eine Nierenspende. Darauf wies Gesundheitsstaatssekretärin Sylvia Grimm bei ihrem Besuch des Infostandes der Selbsthilfegruppe „das zweite Leben – Nierenlebendspende“ e.V. am 10. September 2023 im Rahmen des Schweriner Altstadtfestes hin.

Mecklenburg-Vorpommern habe aufgrund der demografischen Entwicklung mit einem wachsenden Anteil älterer Menschen eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Nierengeschädigten. „Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 17 Prozent der Menschen im Land von einer Erkrankung der Niere betroffen sind“, sagte Grimm.

Umso wichtiger sei es, Prävention, Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten zu fördern und weiter zu verbessern. „Engagierte Selbsthilfegruppen wie „Das Zweite Leben“ sind wichtige Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige“, betonte Grimm. „Sie begleiten und beraten nierenkranke Menschen und sorgen mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit für mehr Aufmerksamkeit für das lebenswichtige Organ Niere“, so die Gesundheits-Staatssekretärin.

Auch landesweit werden nach Angabe von Grimm seit vielen Jahren Anstrengungen unternommen, um auf die Relevanz der Nierenversorgung aufmerksam zu machen. So setzt sich das Aktionsbündnis für Gesundheit MV als ein wichtiger Zusammenschluss verschiedener Akteure aus dem Gesundheitswesen u.a. für eine nachhaltige und systematische Nierengesundheit-Prävention ein. Dabei geht es etwa um die Reduzierung des Alkoholkonsums und die Erhöhung der Teilnahme an Vorsorgemaßnahmen.
Redaktion Maik Thomaß
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