Verdacht der schweren Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in Wolgast
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Treppenhaus bereits stark verraucht, sodass die Einsatzkräfte das Haus nicht betreten konnten und eine Evakuierung des betroffenen Hausaufgangs anfänglich nicht möglich war. Es erfolgte zunächst die Evakuierung der Nachbaraufgänge.
Parallel dazu begann die Freiwillige Feuerwehr Wolgast mit den Löscharbeiten. Die im Haus befindlichen Anwohner wurden durch die Feuerwehr aufgefordert, die Wohnungstüren abzudichten und ihre Balkone im rückwärtigen Bereich des Hauses aufzusuchen. Nach Beendigung der Löscharbeiten und Lüftung des Treppenhauses konnten die Bewohner ins Freie gebracht werden. Sämtliche Wohnungen wurden durch die Feuerwehr geräumt und in Augenschein genommen. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ging der Brand vom Keller aus, der gelöscht werden konnte, bevor er sich ausbreitete. Durch das Feuer wurden unter anderem zwei Kinderwagen in Mitleidenschaft gezogen. Über das Ordnungsamt Wolgast konnten die betroffenen Anwohner in einer nahe gelegenen Turnhalle untergebracht werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird gegenwärtig auf zirka 10.800 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei Anklam hat die strafrechtlichen Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer das Geschehen zur Inbrandsetzung beobachtet hat oder Angaben zu dem oder den möglichen Tatverdächtigen machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Wolgast (Tel. 03836252224), jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache der Polizei http://www.polizei.mvnet.de zu melden.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/5482036