Notrufmissbrauch endet mit Strafanzeige und Polizeigewahrsam

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Maik Thomaß
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Notrufmissbrauch endet mit Strafanzeige und Polizeigewahrsam

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Notrufmissbrauch endet mit Strafanzeige und Polizeigewahrsam

Neubrandenburg (ots) - Am 5. November 2022 wählte ein 15-jähriger Deutscher in Neubrandenburg zwischen 18:20 Uhr und 19:50 Uhr mehrfach die 110 und teilte am Notruf der Polizei eilbedürftige Sachverhalte mit, die sich nicht bewahrheiteten.

Der Jugendliche steht im Verdacht bereits zurückliegend Notrufmissbräuche begangen zu haben. Auch an diesem Tage nutzte er für seine Anrufe verschiedene Telefonzellen, ohne seinen Namen zu nennen. Um dem Treiben ein Ende zu setzen, ermittelten die eingesetzten Polizeibeamten die genutzte Telefonzelle. Um 19:55 Uhr konnte der 15-Jährige in der Turmstraße angetroffen und befragt werden.

Um weitere Notrufmissbräuche und vorgetäuschte Straftaten zu verhindern, wurde der Jugendliche in den Polizeigewahrsam genommen. Die Gewahrsamnahme im Polizeihauptrevier Neubrandenburg wurde richterlich bestätigt und die Eltern über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Das Jugendamt wurde ebenfalls über den Sachverhalt informiert. Gegen den 15-Jährigen ermittelt die Kriminalpolizei nun unter anderem wegen des Verdachts des Notrufmissbrauchs und des Vortäuschens von Straftaten.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die missbräuchliche Benutzung von Notrufnummern strafbar ist. Zudem wird die Leitung für Anrufer blockiert, die wirklich dringend Hilfe benötigen.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/5362336
Redaktion Maik Thomaß
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