Bundespolizisten finden 300 Gramm Hasch
In der ersten Befragung des 34-jährigen algerischen Staatsangehörigen und anschließenden Überprüfung der Personalien wurde bekannt, dass er bereits polizeilich wegen mehrerer Diebstahlshandlungen und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten war. Eine Durchsuchung im Dienstraum der Bundespolizei auf dem Hauptbahnhof Stralsund ergab das Auffinden von drei Päckchen Betäubungsmitteln mit je ca. 100 Gramm Haschisch. In seinem Rucksack führte der Mann einen Laptop mit, der ihm angeblich aber nicht gehörte und er auch nicht wüsste wie er da reinkam. Auch hier konnte ermittelt werden, dass der Algerier diesen Rucksack bereits beim Einstieg in den Zug dabei hatte.
Die weitere Bearbeitung übernahm das Polizeihauptrevier Stralsund, die nach richterlicher Anordnung die Wohnung des Mannes durchsuchten. Dabei fanden die Beamten eine Feinwaage und kleinere Konsumutensilien. Nach einer Zwischenstation im Gewahrsam des Polizeihauptreviers Stralsund wurde der 34-Jährige auf Weisung des Amtsgerichts Stralsund am 18. August 2022 in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts eines weiteren Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70258/5300085