Einsatz zum Spiel des F.C. Hansa Rostock gegen den DSC Arminia Bielefeld
Die Gästefans reisten individuell mit dem Pkw oder Bussen nach Rostock. Von der Südseite des Hauptbahnhofs wurden die Fans in mehreren Bussen zum Stadion hin und auch wieder zurück geshuttelt. Kurz vor Spielbeginn stellten die Einsatzkräfte eine Personengruppe fest, die offenbar den Shuttle nicht genutzt hatte und direkt mit Fahrzeugen in Richtung Ostseestadion gefahren war. Die 17 Gästefans waren aufgefallen, da sie alle frische und gut sichtbare Verletzungen aufwiesen. Erste Ermittlungen gaben Hinweise darauf, dass diese Personen sich an einer sogenannten Drittortauseinandersetzung beteiligt hatten. Nach Spielende wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Rostock die Fahrzeuge der Bielefelder Fans durchsucht. Dabei wurden unter anderem Kleidungsstücke mit Blutanhaftungen, Handys sowie diverse Schutzbewaffnung (Quarzhandschuhe, Mundschutz) beschlagnahmt. Eine Anzeige wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs wurde aufgenommen. Die noch andauernden Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108765/5291094