Ministerpräsidentin eröffnet Nationale Maritime Konferenz

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Maik Thomaß
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Ministerpräsidentin eröffnet Nationale Maritime Konferenz

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Ministerpräsidentin eröffnet Nationale Maritime Konferenz

Rostock - Am 10. und 11. Mai 2021 findet in Rostock-Warnemünde die Nationale Maritime Konferenz statt. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig begrüßte die Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Warnemünder Kreuzfahrtterminal und im Livestream.
In ihrer Begrüßung stellte die Ministerpräsidentin die Bedeutung der maritimen Wirtschaft für Mecklenburg-Vorpommern in den Vordergrund. „Die maritime Wirtschaft insgesamt ist eine der stärksten Branchen bei uns im Land. Dazu gehören der Schiff- und Bootsbau, maritime Zulieferer und Dienstleister einschließlich der Meeres- und Offshoretechnik. Große Unternehmen aber auch klein- und mittelständische Betriebe bilden die Wirtschaft am Meer ab und schaffen gute Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze“, so die Ministerpräsidentin.

Mecklenburg-Vorpommern sei aber auch ein Land der maritimen Forschung und Entwicklung. Schwesig: „Das Ocean Technologie Center ist ein großartiger Erfolg der Forschungslandschaft in unserem Land. Es wurde in den letzten Jahren intensiv von der Universität Rostock, dem Fraunhofer-Institut, dem Leibniz-Institut und vielen weiteren Partnern entwickelt und gehört nun zu den sechs Zukunftsclustern in Deutschland. Das ist wichtig für uns, aus den Meeren lernen wir viel über Veränderungen, die auf uns durch den Klimawandel zukommen.“

Die diesjährige Konferenz, die alle zwei Jahre von der Bundesregierung ausgerichtet wird, steht unter dem Motto „Wirtschaft braucht Meer“. Dazu betonte die Ministerpräsidentin: „Wir brauchen die Wirtschaft am Meer, denn wir finden über das Meer Anschluss an globale Netzwerke, sie ist unser Tor zur Welt und unsere Häfen verbinden uns mit unseren Nachbarn an der Ostsee und mit der ganzen Welt.“

Am Rande der Eröffnung der Konferenz fand eine Kundgebung der IG Metall statt, auf der die Regierungschefin einige Worte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer richtete.

„Viele Kolleginnen und Kollegen auf den Werften machen sich Sorgen um ihre Arbeitsplätze. Ich kann diese Sorgen gut verstehen. Wir als Land wollen dabei helfen, die Maritime Wirtschaft gut durch die Krise zu steuern und als Land stehen wir an ihrer Seite. Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz in der maritimen Wirtschaft.“

Nach der Begrüßung im Kreuzfahrtterminal nahm die Ministerpräsidentin an der Einweihung der neuen Landstromanlage teil. Die Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe, ein gemeinsames Projekt von Bund, Land, Stadt, Rostocker Hafen und AIDA, sei ein wichtiger Baustein im Konzept unseres Landes für umweltfreundliche Energie und nachhaltigen Tourismus. Schwesig: „Wir in Mecklenburg-Vorpommern haben schon früh auf erneuerbare Energien und Umwelttechnologie gesetzt. Unser Ziel ist es, Energie klimaneutral zu produzieren. Und wir wollen einen umweltfreundlichen Tourismus. Dabei hilft die Landstromanlage. Sie bedeutet weniger Emissionen in der Schifffahrt, damit weniger Umweltbelastung und bessere Luft für die Einwohnerinnen und Einwohner und die Besucher von Warnemünde. Ein tolles Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Kreuzfahrttourismus in unserem Land.“
Redaktion Maik Thomaß
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