Verletzter Flüchtling ins Krankenhaus gebracht
Horst (ots) - In der Erstaufnahmeeinrichtung in Horst bei Boizenburg hat sich ein 33-jähriger Flüchtling am Abend des 21. Oktober 2020 selbst verletzt. Der aus dem Iran stammende Mann sollte aufgrund eines richterlichen Beschlusses (freiheitsentziehende Maßnahme im Zusammenhang mit einem Abschiebeverfahrens) von der Polizei vorläufig festgenommen werden, als er sich in diesem Zusammenhang plötzlich und unvorhersehbar mit einem scharfen Gegenstand eine Verletzung im Nackenbereich zufügte. Die eingesetzten Polizeibeamten leisteten dem Mann bis zum Eintreffen eines Notarztes Erste Hilfe. Der 33-Jährige wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Lübecker Klinik geflogen. Nach Auskunft der Ärzte besteht keine Lebensgefahr. Der Mann soll nun psychologisch behandelt werden.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108763/4741412