Zunahme der sauerstoffarmen Zonen in der Ostsee
Rostock. Zwölfmal größer geworden ist die Fläche der sauerstoffarmen Todeszonen in der Ostsee, so ein Forscherteam der dänischen Universität Aarhus. Damit ist die Fläche auf rund 60000 Quadratmeter angewachsen. Besonders der Eintrag von Nährstoffen aus der Landwirtschaft und die Erwärmung des Wassers sind die Hauptursachen.
Das sich die Flächen der sauerstoffarmen Bereiche ausgedehnt haben, bestätigt auch Dr. Günther Nausch vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Rostock-Warnemünde. Wichtig sei es, die Zufuhr nährstoffreichen Wassers zu reduzieren, um die Überdüngung der Ostsee zu minimieren.