Ideen für Stadthafen Rostock

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Maik Thomaß
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Ideen für Stadthafen Rostock

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Ideen für Stadthafen Rostock

Rostock: Durch einen städtebaulichen Wettbewerb hofft Rostock eine Grundlage für die Standortentscheidung für den Theaterneubau zu bekommen. Durch eine europaweite Ausschreibung und die Vertagung der Entscheidung im Hauptausschuss der Stadtvertreter in den April verzögert sich das Vorhaben.

Durch mehr als zehn Änderungsanträge sahen sich die Mitglieder des Ausschusses nicht in der Lage, über die Beschlussvorlage abzustimmen. Das Gebiet umfasst einen Bereich von Am Bussebart sowie den Christinenhafen. Dabei handelt es sich städtebaulich um ein sensibles Gebiet in bester Citylage. Steffen Wandschneider, Fraktionsvorsitzender der SPD, möchte in der Theaterdebatte endlich vorankommen. Er sieht das Ziel, den Theaterneubau bis zum Jubiläumsjahr 2018 zu schaffen, in weite Ferne rücken.
Mit dem Ideenwettbewerb will man Vorstellungen liefern, wie sich die Stadt hin zum Wasser entwickeln könnte. Derzeit stehen viele Flächen leer. Hauptziel ist es, den Standort für einen Theaterneubau zu finden. Auch die L22 zwischen der Innenstadt und dem Stadthafen soll ihre trennende Wirkung verlieren. Dem Rostocker Weihnachtsmarkt sollen zukünftig 8000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen. Besondere Bedingungen bestehen für die Hanse Sail in Rostock. Wohnungen, Einzelhandel und Büros sollen am Bussebart ihren Platz finden. Noch mehr Gastronomie würde im Stadthafen angesiedelt werden.

Wie der Bereich sinnvoll entwickelt werden kann und alle vorgesehenen Nutzungen vereinbart werden können, darüber soll der Ideenwettbewerb Aufschluss geben. Dabei dürfen Kosten für die Umsetzung einen gewissen Rahmen nicht übersteigen. Von Wirtschaftlichkeit ist im Auslobungstext die Rede.
Redaktion Maik Thomaß
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