Motorradfahrer mit 209 km/h gemessen

| [b]Mecklenburgische Seenplatte[/b] (ots) - Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn-und Verkehrspolizeireviers Altentreptow sind derzeit verstärkt mit dem Videowagen im Einsatz. Ziel ist die Überwachung des Straßenverkehrs, um gravierende Verstöße festzustellen und zu ahnden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeiten, der Abstandsregeln und Überholverbote gelegt, da diese zu den Hauptunfallursachen gehören. In den letzten Tagen haben die Beamten bereits mehrere Fahrzeugführer festgestellt, die mit erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen wurden. Wie zum Beispiel am 9. Juni 2020, als sich [b][url=http://wettertopia.de/news/viewtopic.php?f=686&t=32757]zwei Motorradfahrer auf der Landesstraße 27 ein Rennen geliefert[/url][/b] haben. Sie sind vor der Polizei geflüchtet, wobei der eine Motorradfahrer verunfallt und der andere Motorradfahrer flüchten konnte. Die Ermittlungen nach dem flüchtigen Motorradfahrer dauern an. Das zweite Bespiel ist eine Messung mit dem Videowagen in Neubrandenburg am Nachmittag des 10. Juni 2020. Hierbei wurden [b][url=http://wettertopia.de/news/viewtopic.php?f=686&t=32799]vier Fahrzeugführer festgestellt, die auf Grund der erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen mit Fahrverboten[/url][/b] rechnen müssen. Spitzenreiter war ein 26-jähriger Deutscher aus Neubrandenburg. | Abzüglich aller Toleranzen wird dem 26-Jährigen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 157 km/h bei erlaubten 80 km/h vorgeworfen. Damit muss er mit einem Bußgeld von 1.200 Euro, 2 Punkten und 3 Monaten Fahrverbot rechnen. Am gestrigen 11. Juni 2020 befuhren die Beamten mit dem Videowagen gegen 18.10 Uhr die Landesstraße 35 von Neubrandenburg kommend in Richtung Neddemin. Dabei stellten sie ein Motorrad fest, welches mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Die Beamten folgten dem Kradfahrer und konnten ihn stoppen. Der 35-jährige Deutsche aus Neubrandenburg wurde mit einer gefahrenen Höchstgeschwindigkeit von 209 km/h gemessen. Abzüglich aller Toleranzen wird dem 35-Jährigen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 185 km/h bei erlaubten 100 km/h vorgeworfen. Damit muss der Motorradfahrer mit einer Strafe von 1.200 Euro Bußgeld, 3 Monaten Fahrverbot und 2 Punkten rechnen. Die festgestellten Geschwindigkeitsverstöße sind erschreckend. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an alle Fahrzeugführer, sich an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten zu halten. Sie gefährden damit nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer. Bei den hier genannten Geschwindigkeitsverstößen hätten die Fahrzeugführer nur schwer oder gar nicht auf mögliche Verkehrshindernisse reagieren können. |
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108770/4621752