Schaf in Pritzenow gerissen

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Maik Thomaß
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Schaf in Pritzenow gerissen

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Schaf in Pritzenow gerissen

Pritzenow - Am 19. September 2017 wurde dem Wolfsmanagement des Landwirtschaftsministeriums ein weiterer Wolfsriss aus Pritzenow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gemeldet, bei dem ein Mutterschaf getötet worden ist. Der Rissgutachter schließt einen Wolf oder mehrere Wölfe als Verursacher nicht aus. Zur Untermauerung des Befundes wurden Genetikproben genommen. Der Schafhalter hatte nach eigenen Angaben bereits in der Woche zuvor ein getötetes Mutterschaf auf derselben Weide vorgefunden.
Möglicherweise handelt es sich bei den Verursachern um die in der vergangenen Woche nachts von einem Landwirt beim Pflügen beobachteten Tiere. Der Vorfall zeige erneut die Wichtigkeit mindestens eines Grundschutzes für Schafhaltungen, heißt es aus dem Ministerium.

Um den Grundschutz zu gewährleisten, müssen die Zäune allseitig geschlossen sein. Empfohlen werden entweder mindestens 90 Zentimeter hohe stromführende Zäune mit einem Bodenabstand von weniger als 20 Zentimetern bzw. Maschendrahtzäune mit mindestens 120 Zentimetern Höhe und einem Untergrabeschutz.

Für über den Grundschutz hinausgehende Präventionsmaßnahmen können Tierhalter Förderungen von bis zu 75 Prozent erhalten. Ansprechpartner und Bewilligungsbehörden für derartige Präventionsmaßnahmen sind die jeweils zuständigen Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt bzw. in Biosphärenreservaten oder Nationalparken die jeweiligen Großschutzgebietsverwaltungen.
Redaktion Maik Thomaß
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