
Bild: http://www.wetter3.de
Ein Tief mit Kern über Südengland verlagert sich im Tagesverlauf über die Nordsee nach Dänemark. Ein weiteres Tief entsteht über Tschechien, welches an der Grenze zu Polen nach Norden zieht. Es wird in der kommenden Nacht die zentrale Ostsee erreichen. Dabei wird in den Osten Deutschlands schwülwarme Luft geführt. Der Westen liegt unter etwas frischeren Luftmassen.
Das Tief von Südengland wird im Laufe des morgigen Tages über Dänemark nach Südschweden ziehen. Der Süden Deutschlands liegt dagegen unter leichtem Hochdruckeinfluss.
Das Wetter am Montag, den 9. Juni 2009
Während am Vormittag vom Südschwarzwald bis an die Nord- und Ostsee teilweise länger anhaltend Regen fällt, ist es in Brandenburg, Berlin und Sachsen noch trocken und teilweise aufgelockert. Auch am Niederrhein ist es am Vormittag trocken mit ein paar sonnigen Abschnitten. Mittags und nachmittags bilden sich an Oder und Neiße teilweise kräftige Schauer und Gewitter, die mitunter auch unwetterartig ausfallen können. In einem Streifen von Bayern bis nach Mecklenburg und Schleswig-Holstein halten sich dichte Wolken, aus denen zeitweise Regen, der örtlich etwas kräftiger ausfallen kann, fällt. Vom Emsland bis zum Nordschwarzwald und alle Gebiete westlich dieser Linie werden am Nachmittag ebenfalls einzelne Schauer und Gewitter abbekommen. Auch hier besteht die Gefahr von örtlich kräftigen Gewittern.
Die Temperatur erreicht bereits in den Mittagsstunden an Oder und Neiße die Spitzenwerte von 23 bis 26 Grad Celsius. Mit den Schauern geht hier die Temperatur leicht zurück. Im Westen werden am Nachmittag Höchstwerte von 16 bis 21 Grad Celsius erreicht, an der Grenze zu Dänemark sind es dagegen maximal 14 Grad Celsius.
Der Wind kommt meist schwach bis mäßig aus Südwest, nur im Norden kann er weiterhin aus östlichen Richtungen daherkommen. Besonders in Schauernähe kann es einzelne Sturmböen geben.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Mittwoch, den 10. Juni.
Am Abend lassen Schauer, Gewitter und Regen in den meisten Landesteilen nach und die Wolkendecke lockert auf. Nur im Nordwesten von Schleswig-Holstein bis ins nordwestliche Nordrhein-Westfalen können sich weiterhin Schauer und Gewitter halten, die in erst in den Morgenstunden abklingen. Auch an der Ostseeküste kann es einzelne Schauer geben. Sonst besteht die Gefahr von Nebelfeldern, die sich in der restfeuchten Luft bilden. Südlich der Donau beginnt es ausgangs der Nacht erneut aus dichteren Wolken zu regnen. Die Temperatur geht bis morgen früh auf fast einheitliche 13 bis 11 Grad Celsius zurück. Auch beim Wind besteht eine gewisse Einigkeit. Er ist meist mäßig unterwegs und kommt aus Südwest.
Nordwestlich einer Linie Darß – Harz – Saarbrücken startet der morgige Tag mit dichteren Wolken und einzelnen Schauern. Ab und zu kann die Sonne kurz vorbeischauen. Auch im Südosten Bayerns werden noch dichtere Wolken vorherrschen, aus denen aber nur noch wenige Tropfen fallen. Sonst beginnt der Tag erst einmal mit einem Mix aus Sonne, Wolken und trockenem Wetter. Die dichten Wolken aus dem Nordwesten und Westen bekommen am Nachmittag immer größere Lücken. Vom Niederrhein bis an die Ostsee kann es dabei noch einzelne Schauer geben. Auch entlang Oder und Neiße, sowie in Bayern können sich am Nachmittag Schauer und kurze Gewitter bilden. Die Temperatur steigt am Nachmittag auf 15 bis 17 Grad Celsius im Nordwesten, auf 19 bis 21 Grad im Nordosten und Süden Deutschlands und bis auf 24 Grad in Teilen Brandenburgs und Sachsens. Der Wind kommt dabei meist mäßig, im Nordwesten zeitweise frisch aus Südwest bis West und kann im Norden mit einzelnen stürmischen Böen einhergehen.
Maik Thomaß, 09.06.2009 8:52
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm