
Bild: http://www.wetter3.de
Ein Tief, das sich abschwächt, liegt über dem Norden Deutschlands. Es sorgte bereits am gestrigen Abend und in der vergangenen Nacht für teilweise länger anhaltenden und stellenweise ergiebigen Regen. Heute bleiben in ganz Deutschland Tiefdruckgebiete über Europa wetterbestimmend. Dabei fließt in den Norden und Westen kühlere Luft ein, während im Südosten schwülwärmere und energiereichere Luft für ein paar Gewitter sorgen kann.
Morgen kann sich im Südosten Deutschlands leichter Hochdruckeinfluss bemerkbar machen. Ein Tief westlich Frankreichs sorgt für den Transport wärmerer Luftmassen aus dem Mittelmeerraum nach Norden. Der Norden wird dagegen noch von einem Tief über der Ostsee beeinflusst.
Das Wetter am Sonntag, den 7. Juni 2009
Nordöstlich der Elbe wird es heute bis in die späten Nachmittagsstunden weiter dicht bewölkt bleiben und teilweise länger anhaltend regnen. Am späten Nachmittag kann die Wolkendecke erste Lücken bekommen und mit Glück kommt die Sonne kurzzeitig zum Vorschein. Im Nordwesten wird der Regen im Laufe des Vormittags nachlassen. Im Emsland kommt bereits in den Vormittagsstunden die Sonne zwischen den Wolken zum Vorschein. Am Nachmittag kann es hier einzelne Schauer geben. Auch Schleswig-Holstein bekommt noch etwas Sonne am Nachmittag, jedoch bleiben auch hier Schauer nicht aus. Vom Niederrhein bis zur Lausitz startet der Tag mit ersten Wolkenlücken, anfangs kann es im äußersten Osten noch ein paar Regentropfen geben. Dieser „trockene“ Streifen setzt sich langsam nach Norden fort und wird am Nachmittag etwa eine Linie Bremen – Berlin erreichen. Dagegen bilden sich südlich einer Linie Münsterland – Südthüringen am Nachmittag zahlreiche Schauer und Gewitter, die besonders in Bayern und im Rhein-Main-Gebiet etwas kräftiger ausfallen können. Zwischendurch zeigt sich auch hier die Sonne.
Die Temperatur steigt im Nordosten unter den dichten Wolken kaum über 12 Grad Celsius an. Im Nordwesten, sowie zwischen Main und Donau werden 16 bis 19 Grad Celsius erreicht. Die höchsten Temperaturen gibt es voraussichtlich in der Lausitz und südlich der Donau mit bis zu 22 Grad Celsius.
Der Wind kommt im Norden aus östlichen Richtungen, in der Mitte und Süden pendelt er sich auf westliche Richtungen ein. Dabei ist er meist schwach bis mäßig, an der Ostsee am Vormittag noch leicht böig, in Baden-Württemberg eher am Nachmittag böig. In den Höhenlagen des Schwarzwaldes kann es einzelne stürmisch Böen geben. In Schauernähe kann es ebenfalls stürmische Böen geben.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Montag, den 8. Juni.
Am Abend zieht der Regen aus dem Nordosten auf die Ostsee raus und es trocknet ab. Im Nordwesten kann es weitere Schauer geben. Hier bleibt die Wolkendecke auch eher geschlossen. Ab der zweiten Nachthälfte intensiviert sich im Norden der Regen und breitet sich nach Mecklenburg-Vorpommern aus. Stellenweise kann es längeranhaltend und auch recht ergiebig regnen. Die Schauer über der Mitte und dem Süden klingen dagegen langsam ab und die Wolken lösen sich auf. Nach Mitternacht ziehen in den Süden Bayerns dichte Wolken, die für teilweise ergiebigen Regen am Alpenrand sorgen. Im Südosten und Osten geht die Temperatur im Laufe der Nacht kaum unter 10 Grad Celsius zurück. Sonst werden Tiefstwerte von 8 bis 6 Grad Celsius erreicht. Der Wind kommt allgemein mäßig aus Südwest, nur an der Nord- und Ostsee kommt er weiterhin aus östlichen Richtungen.
Die dichten Regenwolken im Norden Deutschlands ziehen im Tagesverlauf langsam auf die Ostsee raus. Hier wird die Sonne voraussichtlich erst in den Nachmittagsstunden zum Vorschein kommen. Nachfolgend bilden sich von der Deutschen Bucht bis ins nördliche Brandenburg teilweise kräftige Schauer. Auch ein kurzes Gewitter kann sich mit unter die Schauer mischen. Zwischen den Schauern zeigt sich aber auch die Sonne. Auch aus Bayern zieht am Vormittag der Regen ab. Übrig bleiben dichtere Wolken, die mit fortschreitender Stunde größere Lücken bekommen. Am Nachmittag kann es südlich der Donau ebenfalls teilweise kräftige Schauer und kurze Gewitter geben. Im restlichen Vorhersagegebiet bleibt es bei einem Mix aus Sonne und Wolken trocken. Im Norden und am Niederrhein werden morgen 15 bis 19 Grad Celsius erreicht. Südlich einer Linie Oderhaff – Eifel schafft es die Temperatur auf 20 bis 22 Grad Celsius. Dabei weht ein meist schwacher, zeitweise mäßiger Südwest- bis Westwind.
Maik Thomaß, 07.06.2009 9:08
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm