
Bild: http://www.wetter3.de
Ein Tief ist im Laufe der Nacht von Frankreich zum Nordschwarzwald gezogen. Es wird im Laufe des Tages weiter nach Norden ziehen. Es erreicht in den Abendstunden den Süden Niedersachsens. In den Norden und Südosten fließt heute mildere Luft, während unter den Regenwolken deutlich kühlere Luftmassen vorherrschen.
Morgen früh liegt das Tief über Norddeutschland, wo es sich langsam auflösen wird. Eine Tiefdruckzone erstreckt sich vom Atlantik über Südengland, Frankreich und Deutschland bis nach Polen. Sie trennt kühlere Luft im Norden von wärmerer im Süden Deutschlands.
Das Wetter am Samstag, den 6. Juni 2009
Das zum Tiefdruckgebiet gehörende Regengebiet erstreckt sich in den Vormittagsstunden über den Süden Deutschlands. Nur im Osten und Südosten Bayerns ist es noch aufgelockert und trocken. Bis zu den nördlichen Mittelgebirgen kommt der Regen bis zum Mittag voran. Im Norden und Nordosten Deutschlands ist es dagegen noch sonnig und trocken. Hier ziehen in den Nachmittagsstunden auch dichtere Wolken auf. Trocken bleibt es nur entlang der Küsten von Nord- und Ostsee. Auch im Südwesten von Freiburg bis zum Saarland lockert am Nachmittag die Wolkendecke wieder auf. Es bilden sich aber teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Auch in der schwülwarmen Luft im Südosten und Osten Bayerns können sich ab den Mittagsstunden recht kräftige Gewitter bilden. Vom Bodensee bis Südthüringen gibt es weitere, teilweise recht kräftige Regenfälle. Auch das Regengebiet des Vormittags wird sich weiter nordwärts verlagern. Es erreicht zum Abend hin eine Linie Emsland – Uckermark. Der kräftigste Regen dürfte am Nachmittag im südlichen Sachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen fallen.
Die Temperatur steigt unter den dichten Regenwolken nur auf 7 bis 10 Grad Celsius an. Mit Sonnenunterstützung schafft es die Temperatur in der Nordhälfte auf 14 bis 17 Grad Celsius im Schwarzwald werden bis zu 20 Grad Celsius erreicht und auf schwülwarme 23 bis 25 Grad schafft es die Temperatur im Südosten Bayerns.
Der Wind kommt in der Nordhälfte zunehmend mäßig und leicht böig aus Ost bis Nordost. Nach Süden dreht er mit Durchzug des Tiefs auf Süd bis Südwest und kann besonders in den Höhenlagen des Schwarzwaldes einzelne Sturmböen mit sich bringen.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Sonntag, den 7. Juni.
Am Abend fällt entlang Oder und Neiße, sowie im Südosten Bayerns teilweise ergiebiger Regen. Sonst trocknet es ab. Auch die Küstenregionen des Landes werden etwas Regen abbekommen. In der zweiten Nachthälfte kann sich der Regen von Niedersachen, dem nördlichen Sachsen-Anhalt bis nach Hamburg nochmals verstärken. Allgemein ist es in der Nordhälfte dichter bewölkt und zeitweise fällt Regen. Der Regen im Südosten Bayerns und an der Oder lässt dagegen nach. Südlich des Mains lockert nach Mitternacht die Wolkendecke zeitweise auf, bevor neuer Regen in den Morgenstunden im Südschwarzwald für nasse Straßen sorgt. Die Temperatur geht auf fast einheitliche 10 bis 8 Grad Celsius zurück. Nur bei längerem Aufklaren, besonders im Saarland, kann die Temperatur unter 5 Grad Celsius zurückgehen. Der Wind kommt im Norden aus Nordost und besonders an den Küsten zeitweise böig unterwegs. Nach Süden hat er bereits auf Südwest gedreht und ist meist schwach, zeitweise mäßig unterwegs.
Morgen gibt es in der Nordhälfte mehr Wolken als Sonne. Dazu gibt es besonders in den Vormittagsstunden leichten Regen. Nordöstlich der Elbe kann der Regen auch etwas kräftiger ausfallen. In den Südwesten ziehen ebenfalls neue Regenwolken. In der Mitte gibt es am Vormittag einen trockenen Streifen. Dieser erstreckt sich vom südlichen Nordrhein-Westfalen bis nach Sachsen. Im Südosten Bayerns kann es erste Schauer und Gewitter geben. Der trockene Streifen mit etwas Sonne wird sich im Tagesverlauf nach Norden ausbreiten. Auch in Baden-Württemberg trocknet es ab und die Sonne kommt zum Vorschein. In den nördlichen Bundesländern wird es meist dicht bewölkt bleiben. Dabei kann es bis in die späten Nachmittagsstunden im Nordosten noch weiteren Regen geben. Im Südosten Bayerns gibt es ebenfalls weitere Schauer und Gewitter. Nordöstlich der Elbe schafft es die Temperatur am Nachmittag auf 10 bis 13 Grad Celsius. Sonst werden in der Nordhälfte 13 bis 16 Grad Celsius erreicht. In der Südhälfte geht es rauf bis auf 20 Grad, am bayrischen Alpenrand auch bis auf 22 Grad Celsius. Im Norden kommt der Wind weiterhin schwach bis mäßig, an der Ostsee zeitweise frisch aus Nordost bis Ost. In der Mitte und im Süden ist er meist schwach unterwegs und kommt überwiegend aus südwestlichen Richtungen.
Maik Thomaß, 06.06.2009 9:11
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm