Mecklenburg-Vorpommern vom 15.11. bis 16.11.2008

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Wettermaik

Mecklenburg-Vorpommern vom 15.11. bis 16.11.2008

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Die Wettervorhersage für Mecklenburg-Vorpommern vom 15.11.2008 20:00 bis 16.11.2008 12:00 Uhr.
(Nr.: 1407):

Aktuelle Lage:
Ein Sturmtief liegt derzeit über Skandinavien. Es wird rasch weiter nach Osten ziehen. Am Abend erreicht es bereits die nördliche Ostsee und bis Sonntagabend den Nordwestrussland. Dagegen halten sich über Süd- und Westeuropa Hochdruckgebiete, deren Einfluss bis in die Mitte Deutschlands reichen wird. Hier scheint die Sonne von einem teilweise nur gering bewölkten Himmel. Stellenweise ist es allerdings auch neblig. Der Norden wird dagegen von den Tiefausläufern des Skandinavientiefs mit dichten Wolken versorgt. Hier ist es zudem auch noch windig. An der Ostsee werden verbreitet Böen der Stärke 6 erreicht, über der Ostsee sowie auf Rügen teilweise bis Stärke 8.

Vorhersage: Am Nachmittag geht es so weiter, wie es schon am Vormittag war. Dichte Wolken, aus denen, besonders in der Westhälfte zeitweise etwas Regen fallen kann. Nach Osten gibt es Chancen auf längere trockene Phasen, allerdings gibt es zwischendurch auch immer wieder Sprühregen. Die Höchsttemperaturen von 12 Grad haben wir bereits erreicht. Am Nachmittag geht die Temperatur leicht zurück und liegt am Abend bei etwa 10 Grad. Noch bis in die späten Nachmittagsstunden wird der Wind frisch bis stark unterwegs sein. Besonders an der Küste gibt es weitere Sturmböen. Er kommt überwiegend aus westlichen Richtungen.
Am Abend und in der Nacht lässt der Wind im Binnenland deutlich nach. Hier ist er meist mäßig unterwegs. Richtung Küste ist er weiterhin spürbar unterwegs. Er erreicht in Böen im gesamten Land Sturmstärke. Dazu wird es von Nord nach Süd ziehend ein paar Auflockerungen geben. Bereits in den Morgenstunden ist das an der Küste wieder vorbei. Es gibt dichte Wolken und zeitweise Niesel- oder Sprühregen. Mit 10 bis 8 Grad wird es recht mild bleiben.
In den morgigen Sonntag starten wir mit ein paar schüchternen Auflockerungen im Binnenland. An der Küste ist es schon bedeckt und hier sind auch die ersten Schauer unterwegs. Diese breiten sich bis zum Nachmittag über das gesamte Land aus. Das heißt, morgen gibt es nur wenige Orte, wo es trocken bleibt. Die morgendlichen Temperaturen werden gleichzeitig die Höchsttemperaturen sein. Sie liegen morgen bei maximal 8 bis 10 Grad. Der Wind wird morgen noch weiter auffrischen. Er kommt am Vormittag im Binnenland frisch bis stark an der Küste stürmisch aus westlichen Richtungen. Verbreitet wird es Sturmböen geben, vereinzelt auf der Ostsee und an den Küsten auch schwere Sturmböen bis Stärke 10. Am Nachmittag wird der Wind langsam nachlassen und auf Nordwest drehen. Allerdings gibt es bis in die Abendstunden weitere Sturmböen. An der Küste muss mit erhöhten Wasserständen gerechnet werden.

Aussichten bis Mittwoch: 
Mit Beginn der neuen Woche gelangen wir unter den Einfluss eines Hochs, dass sich über Großbritannien bildet. Es wird rasch über Frankreich, Süddeutschland und Tschechien zum Balkan ziehen, wo es am Dienstag bereits ankommen wird. Das Sturmtief des Wochenendes lenkt auf seiner Rückseite kältere Luft nach Ostdeutschland und Osteuropa. Vom Atlantik nähert sich am Montag ein weiteres Tiefdruckgebiet den britischen Inseln. In der Nacht auf Dienstag wird es Nordirland überqueren und bereits in den Morgenstunden des Dienstags die Nordsee erreichen. Auf seinem Weg wird es sich verstärken. Besonders der Norden Deutschlands wird beim Wetter von diesem Tief beeinflusst werden. Das Tief wird rasch weiter nach Osten wandern. Es erreicht bereits am Abend die nördliche Ostsee. Ein kräftiges Hoch über dem Atlantik und ein neuerliches Tiefdruckgebiet, dass sich rasch von Island nach Skandinavien verlagert, sorgen am Mittwoch mit einer nordwestlichen Luftströmung für mildere Atlantikluft, die zeitgleich auch wolkenreich sein wird.
Bereits am Sonntagabend wird die Wolkendecke von Nordwesten her rasch auflockern und es trocknet ab. Nur über Vorpommern kann es noch dichtere Wolken mit etwas Nieselregen geben. Auf 6 Grad unter den dichteren Wolken und 2 Grad Richtung Elbe geht die Temperatur bis zum Tagesanbruch zurück. Dort kann es leichten Bodenfrost geben. Zusätzlich muss mit Straßenglätte durch überfrierende Nässe gerechnet werden, die besonders im morgendlichen Berufsverkehr für Behinderungen sorgen kann. Der Wind lässt deutlich nach und kommt in der zweiten Nachthälfte schwach bis mäßig aus Nordwest.
Am Montag starten wir verbreitet mit einem nur leicht bewölkten Himmel in den Tag. Bis zum Sonnenuntergang gibt es mehr Sonne als Wolken und es bleibt trocken. Mit 6 bis 7 Grad liegen wir im Einflussbereich der kälteren Luft, die von Norden hereinströmt. Der Wind ist meist nur schwach unterwegs und dreht im Tagesverlauf von Nordwest auf westliche Richtungen.
Die Nacht Dienstag wird verbreitet nochmals klar und trocken bleiben. Allerdings kann sich stellenweise dichter Nebel bilden. Erst zum Tagesanbruch zeigen sich im Westen des Landes neue dichtere Wolkenfelder, die an der Lübecker Bucht erste Regentropfen bringen können. Da die schützende Wolkendecke fehlt, kann die Luft stärker auskühlen. So liegt sie am Morgen bei 2 Grad an der Küste und in den Innenstädten und 0 Grad im restlichen Gebiet. Verbreitet gibt es leichten Bodenfrost. Auch empfindliche Balkonpflanzen sollten spätestens in dieser Nacht reingenommen werden. Zusätzliche Gefahr gibt es durch den Nebel. Stellenweise kann es glatt werden. Der Wind lebt in der zweiten Nachthälfte auf und kommt aus südlichen Richtungen.
Bereits in den Mittagsstunden haben sich die Wolken über das gesamte Land ausgebreitet. Aus ihnen kann besonders östlich der A19 anfangs Schnee fallen. Dieser geht aber bis zum Nachmittag rasch in Regen über. Im gesamten Vorhersagegebiet gibt es dichte Wolken, aus denen zeitweise länger anhaltender und stellenweise ergiebiger Niederschlag fallen kann. Besonders im Ostteil des Landes ist bei einsetzenden Schneefall Vorsicht geboten. Es muss streckenweise mit Glätte gerechnet werden. Auf 5 bis 7 Grad schafft es die Temperatur am Nachmittag. Der Wind kommt bereits in den Morgenstunden frisch bis stark aus südlichen Richtungen. Er dreht am Nachmittag allgemein auf West bis Nordwest, lässt im Binnenland im Mittel etwas nach, an der Küste ist er weiterhin stark unterwegs. In Böen erreicht er am gesamten Dienstag Sturmstärke.
Am Abend zieht der Regen nach Osten ab. Nachfolgend lockert die Wolkendecke auf und es bleibt weitestgehend trocken. Nur über Rügen und Usedom kann es noch einzelne Schauer geben. Diese fallen bei 5 Grad meist als Regen. Bei längerem Aufklaren geht die Temperatur allerdings rasch auf 3 bis 1 Grad zurück. Dort gibt es erneut Bodenfrost und Glätte durch überfrierende Nässe. Der Wind lässt nach und kommt nur noch mäßig aus Nordwest.
Mittwoch ist es anfangs recht freundlich. Es gibt Sonne und Wolken im Wechsel. Dies ändert sich allerdings im Tagesverlauf. Es kommen aus Westen neue dichte Wolken, die für Niederschlag sorgen werden. Mit 4 bis 6 Grad bleibt es weiterhin recht frisch. Auch der Wind lebt am Nachmittag erneut auf und kommt stark, an der Küste stürmisch aus Südwest. Erneut gibt es Sturmböen.

Hinweis: Bis in die Nachtstunden entlang der Küste weitere stürmische Böen. Nach kurzer Beruhigung am Sonntag im gesamten Land Sturmböen, an der Küste auch schwere Sturmböen bis Stärke 10. Weitere Informationen finden Sie unter: Warnungen MV

Maik Thomaß, 15.11.2008 12:06

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Quelle: www.wettertopia.de
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