
Quelle: http://www.wetter3.de
Ein Tief mit Kern östlich Schottlands zieht im Tagesverlauf über die Nordsee zur Küste der Niederlande. Von dort verlagert es sich über Niedersachsen weiter zur westlichen Ostsee.
Auf seiner Rückseite transportiert es kühlere Luft polaren Ursprungs über Großbritannien bis nach Nordspanien.

Bereits am Samstagvormittag regnet es in der Westhälfte Deutschlands. Streckenweise kann es kräftiger regnen. In den östlichen Bundesländern beginnt der Tag dagegen noch mit etwas Sonne aber schon ersten dichteren Wolken.

Diese werden sich am Nachmittag auch hier zu einer geschlossenen Wolkendecke zusammenfinden. Dann gibt es hier ebenfalls teilweise länger anhaltende und kräftige Niederschläge. Auch im Westen Deutschlands wird es weiter regnen, allerdings ist am Nachmittag der kräftigest Regen durch.
Am freundlichsten bleibt es, wenn man von einzelnen Nebelfeldern absieht, im Südosten Bayerns. Hier kann sich bis in die Nachmittagsstunden die Sonne zeigen. Auch zwischen dem Saarland und dem Ruhrgebiet lockert am Nachmittag die Wolkendecke stärker auf.

Nach einer im gesamten Bundesgebiet frostfreien Nacht mit Tiefstwerten zwischen 4 Grad im Westen und teilweise +1 Grad am Alpenrand und in Mecklenburg-Vorpommern steigt die Temperatur am Tag auf 4 bis 6 Grad westlich einer Linie Kiel – Freiburg. Sonst werden 8 bis 10 Grad erreicht. Frühlingshafte 11 Grad kann es vor dem Regen im Dreieck Dresden – Leipzig- Cottbus geben. Auch südwestlich der Linie Nürnberg – Augsburg sind vorfrühlingshafte 10 bis 14°C möglich.
Der Wind kommt allgemein aus Süd bis Südost, ist meist mäßig unterwegs und dreht erst mit Durchzug des Tiefs am Nachmittag auf Nord bis Nordwest.
In der Nacht werden die kräftigsten Niederschläge nach Osten abziehen. Während es im Norden Deutschlands bei einer dichten Wolkendecke mit einzelnen Regentropfen bleibt, gehen Niederschläge am Alpenrand immer öfter in Schnee über.
Richtung Morgen lockert von der Nordsee her die Wolkendecke stärker auf.
Mit 4 bis 3 Grad im Osten und teilweise 1 bis 0 Grad im Westen bleibt auch diese Nacht frostfrei. Der Wind pendelt sich auf Südwest bis West ein, ist meist nur noch schwach unterwegs. Nur an der Ostseeküste kann er mit einzelnen Sturmböen einhergehen.

Quelle: http://www.wetter3.de
Am Sonntag wird das Tief bereits die östliche Ostsee erreicht haben. Die Kaltluft hat den Alpenraum erreicht. Von Südwesten wird ein Hochkeil langsam nach Nordosten übergreifen. Dieser gehört zu einem Hoch bei den Azoren.

Nach der Zeitumstellung am Sonntag wird dieser im Süden Deutschlands seinem Namen nicht gerecht. Südlich des Mains bleibt es dicht bewölkt und zeitweise gibt es Regen. Dieser wiederum kann südlich der Donau kräftig sein und geht am Alpenrand in kräftigen Schneefall über.
Vom Emsland bis zu den Karnevalshochburgen im Rheinland, sowie bis in den Harz kommt es im Tagesverlauf zu einzelnen Schauern. Zwischendurch zeigt sich aber auch hier die Sonne.
Die Sonne zeigt sich am Sonntag nördlich des Mains am meisten. Nur entlang der Küsten kann es etwas dichtere Wolken geben, aus denen aber kaum Niederschlag fallen dürfte.

Wetterkarte Deutschland (Karte unter (GNU-Lizenz)
Mit dem Nordwestwind wird kühlere Luft nach Deutschland geführt. Allerdings ist der Wind nur noch in Mecklenburg-Vorpommern etwas kräftiger mit einzelnen stürmischen Böen. Im restlichen Vorhersagegebiet bleibt es bei eher schwachen bis mäßigen Winden, abgesehen von einzelnen kräftigen Böen in Verbindung mit Schauern.
Die Temperatur steigt am Nachmittag auf +1 bis +4 Grad südlich der Donau. Im Rest des Landes werden 6 bis 9, in Brandenburg 10 bis teilweise 11 Grad erreicht.
Die Aussichten bis Freitag den 3. April 2009

Quelle: http://www.wetter3.de
Montag bildet sich über Frankreich ein Hoch. Dieses verbindet das Hoch über dem Atlantik mit einem Hochdruckgebiet über Griechenland. Es werden mildere Luftmassen vom Atlantik langsam nach Osten gelangen. Diese erreichen bereits am Montag Schottland.
Zudem sorgt ein Tief östlich Islands für etwas Bewegung in dem Luftmassentransport.

Quelle: http://www.wetter3.de
Breits am Dienstag profitiert ganz Deutschland vom hohen Luftdruck. So gibt es am Tag viel Sonne, nur noch am Alpenrand ein paar Nebelfelder und es bleibt trocken. Dazu werden in ganz Deutschland zweistellige Temperaturen erreicht. Nur in den höheren Lagen der Mittelgebirge, in Nebelgebieten und an den Küsten von Nord- und Ostsee bleibt es mit einstelligen Werten etwas kühler. Aufgrund der schwachen Windverhältnisse kann sich an den Küsten auch Seenebel bilden.

Quelle: http://www.wetter3.de
Am Mittwoch verbleiben weite Teile Deutschlands unter Hochdruckeinfluss. Es gibt viel Sonne, nur wenige Wolken und es bleibt trocken. Nur im Südwesten besteht ein leichtes Schauerrisiko. Hier können die Ausläufer eines Tiefs über Frankreich übergreifen.
An den Küsten besteht erneut die Gefahr von Seenebel.
Nach leichtem Frost in der Nordhälfte erreicht die Temperatur am Tag 14 bis 18 Grad. Die Küstenabschnitte und Inseln werden mit 8 bis 12 Grad dabei sein.
Der Wind kommt schwach aus östlichen Richtungen. Erst am Abend lebt er an der Nordsee etwas auf.

Quelle: http://www.wetter3.de
Am Donnerstag wird das Hoch mit seinem Kern zur östlichen Ostsee ziehen. Der Südwesten und Süden Deutschlands gerät zunehmend unter Tiefdruckeinfluss. Zwischen Tief und Hoch können noch mildere Luftmassen aus Südosteuropa nach Deutschland gelangen.
Nach einer frostfreien Nacht werden vom bayrischen Alpenrand bis ins Ruhrgebiet 18 bis knapp 20 Grad erreicht. Nordöstlich dieser Linie werden es angenehme 15 bis 17 Grad. Etwas kühler bleibt es im Südwesten. Hier sind am Tag höchstens 10 bis 13 Grad drinnen. Auch die Inseln bleiben mit 10 bis 12 Grad auf der kühleren Seite. Der Wind ist nur schwach unterwegs, kommt aus Südost im Norden und Osten Deutschlands. Nach Süden kann er auch unterschiedlichen Richtungen kommen.
Während auch an diesem Tag an den Küsten die Möglichkeit von Seenebel besteht, gibt es in weiten Teilen Deutschlands einen Mix aus Sonne und Wolken und es bleibt trocken. In Baden-Württemberg besteht im Tagesverlauf ein erhöhtes Schauerrisiko. Dieses wird auch den Bereich Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz betreffen. Hier kann es vielleicht auch zu dem einen oder anderen Gewitter reichen.

Quelle: http://www.wetter3.de
Am Freitag wird sich das Hoch mit seinem Kern wahrscheinlich nach Westrussland verlagern. Ein kleines Tief zieht von Bayern nach Brandenburg. Dabei lenkt es weitere milde Festlandsluft nach Ostdeutschland.
Während am Freitag der Nordwesten, Westen und Südwesten von freundlichem Wetter profitieren, wird die Schauerneigung in Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern steigen. Vereinzelt können sich auch Gewitter entladen. Dafür wird es hier auch am mildesten. Von der Mecklenburgischen Seenplatte bis ins nördliche Sachsen sind 20 bis 22 Grad möglich. Sonst sind es milde 16 bis 18 Grad. Auf den Inseln, sowie an der Westgrenze Deutschlands wird es mit 12 bis 16 Grad am kühlsten bleiben.
Der Wind bleibt eine schwache Angelegenheit.
Das unten zu sehende Diagramm zeigt sechs Temperaturverläufe für die nächsten 7 Tage. Dabei ist ein deutlicher Aufwärtstrend für ganz Deutschland zu sehen.

7-Tage-Temperaturprognose
Weiße Linie: Rostock
gelbe Linie: Kreis Rügen
grüne Linie: Landkreis Ludwigslust
rote Linie: Landkreis Ueckerrandow
lila Linie: Saarbrücken (SL)
blaue Linie: Freiburg (BW)
Basierend auf den GFS-Daten des 27.03.2009 12 UTC
Maik Thomaß, 27.03.2009 19:45