Die Wetterlage am Samstag

Quelle: http://www.wetter3.de
Samstag liegt Deutschland zwischen einem Hoch über Süd- und Osteuropa, sowie einem Tiefdruckkomplex zwischen Schottland, Island und Ostkanada.

Während der Osten und Süden noch vom Hochdruck profitiert, bekommt der Nordwesten bereits am Vormittag den ersten Ausläufer des Tiefs zu spüren. So gibt es hier schon dichtere Wolken, aus denen zeitweise etwas Regen fallen kann. In den restlichen Gebieten ist es zwar meist stark bewölkt oder bedeckt aber trocken. Lokal kann es auch Nebel geben, dies besonders südliche der Donau und an der Oder.

Am Nachmittag breitet sich der Regen weiter nach Südosten aus. Er erreicht eine Linie Rügen - Erfurt - Saarbrücken. Östlich und südlich dieser Linie ist es bedeckt mit nur geringen Chancen auf etwas Sonne. Weiterhin kann sich entlang und südlich der Donau Nebel halten.

Während verbreitet 10 bis 12, teilweise 13 Grad erreicht werden, wird es südlich der Donau, sowie im Nordwesten kaum mehr als 8 Grad am Nachmittag geben. Der Wind ist meist nur schwach unterwegs, kommt aus südlichen Richtungen und nur rund um die Nordsee kann er zeitweise böig auffrischen.

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Bis Sonntag wird das Tief von Schottland über die Nordsee bis zur Ostsee ziehen. Von dort aus geht es weiter in den Norden Polens. Zuvor bringt es etwas kühlere Luftmassen mit nach Deutschland.

Bedeckt und regnerisch geht es in den Sonntag. Bis in die Mittagsstunden wird es auch so weitergehen. Teilweise kann es dabei im Nordstau der Mittelgebirge und der Alpen etwas kräftiger regnen. Richtung dänische Grenze trocknet es im Verlaufe des Vormittags langsam ab.

Nachmittags ist es nordöstlich und östlich der Elbe meist schon trocken. Auch entlang der Nordsee ist es trocken. Hier und an der Ostsee kann die Wolkendecke erste größere Lücken bekommen. In den restlichen Gebieten ist es dagegen bedeckt mit Regen, der an den Alpen lokal auch etwas kräftiger sein kann.

Wetterkarte Deutschland (Karte unter (GNU-Lizenz)
Südlich einer Linie Aachen - Erfurt wird es am Tag kaum wärmer als 5 Grad. Im Nordwesten und äußersten Westen werden 7 bis 8 Grad erreicht. Östlich der Elbe kann es 9 Grad warm werden. Zweistellige Werte sind im Südwesten und Westen Mecklenburgs möglich, sowie rund um Rostock, Hamburg sowie Flensburg.
Der Wind dreht mit Durchzug des Tiefs in der Nordhälfte auf Nordwest bis Nord, im Süden eher auf westliche Richtungen. Er lässt im Tagesverlauf nach und ist meist nur noch schwach bis mäßig unterwegs.
Fazit: Samstag ist eher im Süden und Osten der freundlichere Tag, Sonntag dagegen eher der Nord und Osten. Wer hier Aktivitäten im Freien plant, sollte sich am Samstag auf den Vormittag spezialisieren, Sonntag eher auf den Nachmittag. So richtige frühlingshaft wird das Wetter am Wochenende nun doch nicht, bleibt abzuwarten, wie sich ein Hoch Anfang der Woche bewähren wird.
Maik Thomaß, 13.03.2009 19:25