
Wetterkarte Deutschland
In der kommenden Nacht verlagert sich ein Tief von Südnorwegen weiter nach Norddeutschland. Es zieht über Dänemark, Schleswig-Holstein nach Westmecklenburg, wo es in den Morgenstunden ankommen wird.
Mit im Gepäck hat es neben dichten Wolken auch Niederschläge, die östlich der Elbe meist als Schnee fallen, westlich davon allerdings als Regen. Grund hierfür ist milde Luft, die vom Atlantik bis in den Westen Deutschland vorankommt. So fallen in weiten Teilen Niedersachsens, sowie entlang des Niederrheins die meisten Niederschläge als Regen. Die Schneefallgrenze steigt in der Nacht in der Westhälfte verbreitet auf 600 bis 800 Meter. Südlich des Mains passiert in der kommenden Nacht so gut wie nichts. Es bleibt bedeckt mit wenigen Auflockerungen und es gibt noch keine Niederschläge. Hier wird es mit -5 bis -8 Grad auch am kältesten. Milder bleibt es im Osten Deutschlands mit Tiefsttemperaturen von +1 bis -2°C. Deutlich im Plus bleibt der Nordwesten zwischen Weser uns Ems. Hier gibt es Tiefstwerte von +3°C Der Wind kommt schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen, dreht im Nordosten des Landes vor dem Tief auf Süd bis Südost. Mit Durchzug des genannten Tiefs wird der Wind langsam auf nördliche Richtungen drehen.

Wetterkarte Deutschland (Beide Karten unter GNU-Lizenz)
Der morgige Wochenstart wird vielerorts mit dichten Wolken und Niederschlägen beginnen. Südlich des Mains bis an die Alpen fällt dabei durchweg Schnee in Höhenlagen über 400 Meter. Nach Westen und Nordwesten sickert weiterhin milde Luft ein, diese lässt die Schneefallgrenze auf 700 bis 800 Meter ansteigen. Im Osten dagegen fallen östlich der Elbe, sowie im Thüringer Wald die Niederschläge durchweg als Schnee. Sachsen-Anhalt bleibt zwischen Regen und Schnee stecken, da hier die Schneefallgrenze zwischen 100 und 300 Metern schwankt. Nachmittags kann sich in Schleswig-Holstein und Hamburg Nebel oder Hochnebel ausbreiten. Einen Hoffnungsschimmer für alle Winterfreunde gibt es dennoch. Die Schneefallgrenze sink in der darauffolgenden Nacht im gesamten Bundesgebiet ab. Wenig geänderte 0 bis +1 Grad gibt es am Tag nordöstlich der Elbe. In Bayern und Baden-Württemberg können teilweise -2 Grad nicht überschritten werden. Vom Saarland über Hessen, Niedersachsen bis nach Lübeck und alle Bereiche westlich dieser Linie werden mit +2 bis +4, nach Niedersachsen +5 bis +6 Grad vorlieb nehmen.
Das Tief wird um die Mittagszeit südlich Berlins liegen. In der Westhälfte kommt der Wind weitestgehend noch aus West bis Südwest. Mit Durchzug des Tiefs dreht der Wind auf Nord bis Ost. Er ist im gesamten Land schwach bis mäßig unterwegs.
Maik Thomaß, 15.02.2009 18:37
Quelle: www.wettertopia.de