(Nr.: 1474):
Kurzer Rückblick
Hochnebel war heute kein Thema mehr. Dafür zeigte der Himmel, besser die Wolken wieder viele Schattierungen. Im Tagesverlauf kamen von Nordosten auch einzelne Schneeschauer ins Land gezogen, die allerdings nur von kurzer Dauer waren. Der gefallene Schnee schmolz bei Werten um +3°C. Der Wind lebte etwas auf und kam aus Ost.
Die Wetterlage bis Mittwoch, 04.02.2009

Quelle: http://www.wetter3.de
Zwischen einem Hoch über Skandinavien und einem Tief westlich Portugals, sowie weiteren Tiefdruckgebieten im Mittelmeerraum gelangt Deutschland in eine östliche Luftströmung. Diese hat zur Folge, dass am Sonntag kalte Festlandsluft herangeführt wird, die ihren Ursprung im Polargebiet hat. Zugleich wird milde Luft über die britischen Inseln nach Nordskandinavien geführt.
In der Nacht auf Montag erreicht die Kaltluft in der Höhe auch die britischen Inseln. Ein Tief bildet sich über Westfrankreich. Dieses wird zunehmend mildere Luft aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland führen. Weiterhin unter Hochdruckeinfluss liegt der Norden Europas. Hier erstreckt sich eine Hochdruckzone, die von Grönland bis zum Balkan reicht.
Das Tief von Frankreich verlagert sich nordwärts und dreht über Südengland nach Westen ab. An dessen Entstehungsstelle bildet sich ein neues Tief. Ein weiteres Tief zieht von der iberischen Halbinsel weiter nach Sizilien, wo es am Dienstagabend ankommen wird. Die Hochdruckzone bricht auseinander. Somit ist der Weg frei für Tiefdruckgebiete, die sich vor der norwegischen Küste bilden und fast an Ort und Stelle liegen bleiben.

Quelle: http://www.wetter3.de
Mittwoch macht sich über Ostdeutschland leichter Hochdruckeinfluss bemerkbar. Zugleich wird ein kräftigeres Tief westlich Frankreichs in einer südwestlichen Strömung noch mildere Luft nach Mitteleuropa führen und damit wohl auch die Kälte erst einmal vertreiben. Zudem können im Südwesten Deutschlands vereinzelt 10 Grad erreicht werden.
Die Wettervorhersage bis Mittwoch, 04.02.2009
Die Nacht verläuft weiterhin mit dichten Wolken, kaum Auflockerungen und einzelnen Schneeschauern. Auf Werte von –1°C an den Küsten und –4°C an der Seenplatte geht die Temperatur bis zum Sonnenaufgang zurück. Mäßig, an der Ostküste Rügens auch frisch kommt der Wind aus Nordost bis Ost daher. Dabei kann er im gesamten Land zeitweise recht böig sein.
Trotz einzelner Auflockerungen am Sonntag, die besonderst zwischen Rügen und Usedom auch größer sein können, wird es recht ungemütlich. Grund ist der Wind, der weiterhin mäßig bis frisch unterwegs ist, in Böen die Stärke 7, an der Elbe zum Abend hin vereinzelt die Stärke 8, erreicht. Er kommt aus östlichen Richtungen und lässt die Temperatur kaum über den Gefrierpunkt steigen.
In der Nacht auf Montag geht es mit dichten Wolken, wenigen Auflockerungen und vereinzelten Schneeschauern weiter. Dabei geht die Temperatur bis Tagesanbruch auf etwa –2 Grad zurück. In gesamten Land ist der Wind frisch unterwegs, erreicht in Böen dazu verbreitet die Stärke 6 bis 7.
Die neue Woche beginnt wieder mit dichten Wolken, aus denen an der Elbe und der Westgrenze zu Schleswig-Holstein einzelne Schneeschauer fallen können. Etwas größere Chancen auf längere sonnige Abschnitte gibt es dagegen vom Kap Arkona bis nach Heringsdorf. Recht einheitlich werden sich aller Voraussicht nach die Temperaturen bei etwa einem Grad über null einpendeln. Mäßig bis frisch, an der Küste zeitweise auch stark aus östlichen Richtungen kommt der Wind, der weiterhin böig unterwegs sein wird.
Dieser böige Wind begleitet uns auch durch die Nacht auf Dienstag. Dabei werden von Rügen bis nach Usedom weiterhin Wolkenlücken vorhanden sein, die einen Blick auf die Sterne gewähren. Dichter bewölkt bleibt es im restlichen Land. Westlich der A19 kann es immer wieder leichte Schneeschauer geben. Mit 0 bis –1 Grad wird es kaum noch kälter als am vorangegangenen Tag.
Am Tag wird die Temperatur noch einen Grad drauflegen können. So werden verbreitet +1 bis +2 Grad erreicht. Die oben erwähnte mildere Luft macht sich bei uns zwar am Boden noch nicht bemerkbar, jedenfalls nicht von den Temperaturen her, aber Niederschläge gehen zunehmend in Nieselregen über. Dabei kann es streckenweise recht glatt werden. Die Sonne hat kaum eine Chance durch die Wolken durchzukommen. Der Wind lässt deutlich nach und kommt am Nachmittag meist nur noch schwach bis mäßig aus Südost.
In der Nacht auf Mittwoch breitet sich wahrscheinlich über dem gesamten Land eine Hochnebeldecke aus, aus der vereinzelt etwas Sprühregen fallen kann. Vereinzelt kann sich dann auch wieder Nebel ausbreiten. Bei Werten von –1 Grad an der Elbe und bis zu +2 Grad an der Ostküste Rügens weht ein schwacher auf Südwest drehender Wind.
Mittwoch liegt das Land unter einer dichten Hochnebeldecke, durch die kaum ein Sonnenstrahl gelangen wird. Vereinzelt können sich auch dichte Nebelfelder über den ganzen Tag halten. Mit einheitlichen 3 Grad außerhalb des Nebels steigt die Temperatur noch etwas an. Nur im Nebel kann die Temperatur etwas tiefer liegen. Der Wind ist nur noch schwach unterwegs.
Bis Mitternacht bleibt es trüb oder neblig, aber weitestgehend trocken. Die Temperatur erreicht die Nullgradmarke. Der Wind lebt etwas auf und kommt aus Südost.
Hinweis in eigener Sache: Ab Freitag kommen die ersten Prognosen für die Winterferien.
Hinweis: Vereinzelt Schneeglätte. Entlang der Küste einzelne Böen bis 7 Bft. Weitere Informationen gibt es unter: Warnungen MV.
Maik Thomaß, 31.01.2009 20:10
Quelle: http://www.wettertopia.de

Temperaturtrend Rostock (MV)

Temperaturtrend Waren/Müritz (MV)

Temperaturtrend Landkreis Ludwigslust (MV)

Temperaturtrend Stadt Potsdam (BRB)
Rot ist der Mittelwert aus allen Messwerten. Blau stellt den Temperaturverlauf des GFS-Lauf von 12 Uhr dar, sprich den letzten Lauf.

7-Tage-Temperaturprognose
Weiße Linie: Rostock
gelbe Linie: Kreis Rügen
grüne Linie: Landkreis Ludwigslust
rote Linie: Landkreis Ueckerrandow
blaue Linie: Potsdam (BRB)
Basierend auf den GFS-Daten des 31.01.2009 12 UTC
Quelle: www.wettertopia.de