Weitere Brände im AKW Fukushima 1
Die Kühlarbeiten mussten kurzzeitig unterbrochen werden, da die Strahlenbelastung auf dem Gelände bis zu eintausend Mal höher gestiegen sein soll. Inzwischen soll die Belastung wieder zurückgegangen sein, so dass die 50 Arbeiter, die vorübergehend evakuiert wurden, wieder mit der Kühlung der Reaktoren fortfahren können.
Für die Millionenmetropole Tokio besteht, so zeigen es derzeit die Karten, kaum eine Gefahr, dass radioaktive Partikel auf Fukushima heran geweht werden. Der Wind dreht in den kommenden Tagen eher auf West bis Nordwest, so dass radioaktive Partikel auf den Pazifik geweht werden. Allerdings wurde Tokio erneut von einem Beben der Stärke 6,0 erschüttert. Das Epizentrum lag östlich der Hauptstadt.
Derzeit werden noch rund 7500 Menschen vermisst. Die offizielle Zahl der Toten liegt bislang bei 3676.
Nach neuesten Meldungen bereiteten sich Soldaten auf einen Hubschraubereinsatz vor. Dabei soll mit Hilfe der Hubschrauber Wasser auf den Reaktor 3 abgeworfen werden. Nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders NHK soll der Einsatz in diesen Minuten beginnen.