Die Wettervorhersage für Mecklenburg-Vorpommern vom 3. Januar 14:00 Uhr bis 7. Januar 2021 18:00 Uhr (Nr: 7188)
Weitere Schneefälle bis Montag im Südosten. Zur zweiten Wochenhälfte auch in den übrigen Landesteilen Schnee
Die Wetterlage: Die Warmfront eines Tiefs mit Kern über Tschechien sorgt bis Montag für reichlich Niederschläge in der Mitte Deutschlands, die auch Mecklenburg-Vorpommern erreichen. Dabei fallen diese teils als Regen, teils als Schnee. Grund für die Unsicherheit: Die herangeführte Luftmasse kommt aus dem östlichen Mittelmeerraum, ist mit Feuchtigkeit und Milde angereichert und legt sich über bodennah herangeführte Kaltluft aus dem Polargebiet. Zudem erwärmt sich die aus nordöstlichen Richtungen kommende polare Kaltluft über der Ostsee. Dies bedeutet einerseits wolkenreiches Wetter, jedoch auch mehr Regen entlang der Küste, im Binnenland teilweise mehr Schnee als Regen. Während Mecklenburg-Vorpommern am Montag, zwar kaum spürbar, in den Einflussbereich einer ausgeprägten Hochdruckzone über Skandinavien gelangt, zieht am Dienstag von der Slowakei kommend ein neues Tief Richtung Polen. Auch dieses bringt erneut milde Luftmassen aus dem östlichen Mittelmeerraum nach Norddeutschland. Bis Donnerstag liegt dieses Tief fast stationär über Norddeutschland. Dabei saugt es langsam kältere Luftmassen an. Dies hat zur Folge, dass auch in den nördlichen Landesteilen die Niederschläge zunehmend in Schnee übergehen können.In den Abend- und Nachtstunden bleibt es entlang der Küste bei einem stärker bewölkten Himmel, bis auf wenige Regentropfen, trocken. In einem Streifen von der Elbe bis nach Usedom fällt zeitweise Regen, zum Morgen sind an der Elbe auch Schneeflocken dabei. Von der Müritz bis zum Oderhaff fällt weiterhin Schnee, dies teilweise ergiebig. Lokal können 4 bis 10 Zentimeter Neuschnee fallen. Es muss mit Schneeglätte und Glätte durch überfrierende Nässe gerechnet werden. Der Wind ist frisch, an der Küste mit stürmischen Böen und kommt aus nordöstlichen Richtungen.
Montag sind die Wolken über Mecklenburg-Vorpommern meist dicht und kompakt. Aus den Wolken nieselt es entlang der Ostseeküste etwas. In einem Streifen vom Schaalsee und der Elbe bis nach Usedom und Greifswald fällt zeitweise Regen. Von der Elde bis zur Müritz mischen sich Schnee und Regen, östlich der Seenplatte bis zum Randowbruch gibt es weitere Schneefälle, die im Tagesverlauf langsam nachlassen. Dabei muss vor allem in den südlichen Landesteilen weiterhin mit Schneeglätte gerechnet werden. Bei Tageshöchsttemperaturen zwischen 0 bis 1 Grad zwischen der Müritz und dem Randowbruch und 5 Grad an der Ostseeküste weht ein frischer und böiger Wind aus nordöstlichen Richtungen. Entlang der Ostseeküste sind stürmische Böen mit dabei.
Die weiteren Aussichten: Dienstag halten sich dichte Wolkenfelder. Entlang der Küste sind einzelne Regen-, in den Vormittagsstunden auch Schneeschauer dabei. In den Nachmittagsstunden kommt von Osten her Regen ins Land gezogen. Unter den Regen mischen sich zum Abend hin auch einzelne Schneeflocken. Die Temperatur steigt im Tagesverlauf auf 2 bis 5, an der Küste teilweise bis 6 Grad an. Dabei weht ein mäßiger, an der Küste frischer Wind aus nordöstlichen Richtungen.
Während in der Nacht auf Mittwoch zeitweise Regen fällt, dies lokal auch kräftiger, geht der Regen zum Morgen in Schneefall und Schneeregen über. Am Mittwoch treten über Mecklenburg, in den Vormittagsstunden auch über Vorpommern, zeitweilige Schneefälle auf. In Vorpommern gehen die Schneefälle zum Mittag und Nachmittag in Regen und Schneeregen über. Der Wind ist mäßig, kommt aus nördlichen bis westlichen Richtungen und lässt die Temperaturen auf 0 bis 4 Grad ansteigen.
Donnerstag fällt landesweit zeitweise Schnee. Nur im Nordwesten kann es neben Schnee auch etwas Schneeregen und Nieselregen geben. Die Sonne zeigt sich kaum. Die Temperatur erreicht Höchstwerte zwischen 0 und +2 Grad. Der Wind mäßig unterwegs und kommt aus südwestlichen bis südlichen Richtungen.
Hinweis: In den südlichen Landesteilen muss mit Schneeglätte gerechnet werden. Im gesamten Land besteht Glättegefahr.