Der Blick auf das Weihnachtswetter 2011
Am Sonntagvormittag ist es südlich einer Linie Köln – Leipzig dicht bewölkt und zeitweise fällt etwas Schnee aus den Wolken. Zwischen der Ostsee und dem Erzgebirge ist es wechselnd wolkig. Vereinzelte Schneeflocken sind auch in Brandenburg und Ostsachsen möglich. Im Nordwesten ist es wechselnd, teils auch stark bewölkt, und immer wieder kommen hier Regen- und Graupelschauer von der Nordsee nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein gezogen. Am Nachmittag macht sich vor allem zwischen Schwarzwald und Bayrischen Wald das Tief über Norditalien bemerkbar. Es bringt etwas kräftigere Schneefälle. Zwischendurch kann sich kurzzeitig die Sonne zeigen. Auch von Nordbrandenburg bis nach Sachsen und Thüringen sind am Nachmittag ein paar Schneeschauer dabei. Nur selten gibt es Schauer zwischen dem Saarland und dem Münsterland. Hier ist die Grenze zwischen Schnee und Regen sehr gering. Teilweise kräftige Regenschauer und Graupelschauer gepaart mit Blitz und Donner kann es Richtung Nordsee geben. Die Temperatur erreicht im Tagesverlauf im Süden minus 1 bis plus 2 Grad. Direkt am Alpenrand bleibt es frostig mit minus 2 bis minus 3 Grad. Mildere Luft liegt noch im Norden. Hier steigt das Quecksilber auf plus 2 bis plus 4 Grad an. An der Nordsee bleibt es mit 6 bis 7 Grad über Null eher herbstlich. Der Wind ist anfangs noch kräftig aus westlichen Richtungen. Im Süden lässt er im Tagesverlauf merklich nach. Nach Norden ist er auch weiterhin frisch aus West bis Nordwest unerwegs.

Im Norden zeigt sich das Wetter an Heilig Abend nach aktuellem Stand der Karten eher herbstlich. Dichte Wolken ziehen über den Nordwesten Deutschlands und bringen immer wieder Regenschauer. In den höheren Lagen von Eifel, Hunsrück, Taunus, dem Westerwald und der Rhön gehen Regenschauer im Tagesverlauf in Schneeschauer über. Über der Osthälfte zeigt sich häufiger die Sonne. Hier kann es ein paar kurze Regen- und Graupelschauer geben. Im nördlichen Bayern, in Thüringen und Sachsen gehen leichte Regenfälle am Nachmittag zunehmend in Schnee über. Südlich des Mains ist es dichter bewölkt. Anfänglicher Regen in den Niederungen geht zum Nachmittag und Abend in Schnee über. Vor allem am Alpenrand kann es auch mal längere Zeit schneien. Mit 0 bis 3 Grad wird es südlich des Mains am kühlsten. Mildere 4 bis 6 Grad über Null werden dagegen nördlich des Mains erreicht. Der Wind ist mäßig, im Norden frisch bis stark aus westlichen Richtungen unterwegs. Vor allem an der Nord- und Ostsee sowie in der norddeutschen Tiefebene kann es bis in die Nachmittagsstunden stürmische Böen geben.
Ab heute schicken wir täglich den Weihnachtsmann auf die Reise durch Deutschland. Dabei schauen wir besonders auf sein Gefährt, ob es Winterreifen, Kufen oder Schneeketten braucht. Für den Norden braucht er für seine Reise durch den Heiligen Abend eher Winterreifen. Hier fällt, besonders im Nordwesten noch etwas Regen. Nach Osten bleibt es trocken. Dabei wird er bei einem frischen und stark böigen Westwind recht gut von West nach Ost vorankommen. Winterreifen mit besonders guter Haftung braucht der Weihnachtsmann in den westlichen Mittelgebirgen. Hier kann es vor allem auf den Dächern bei der Landung durch Schnee und Eis etwas glatt werden. Im Süden Deutschlands kommt beim Weihnachtsmann dann endlich die Weihnachtsstimmung auf. Ein flotter Wechsel von Winterreifen auf Kufen ist von Vorteil, denn auf vielen Dächern südlich des Mains liegt etwas Schnee. In den Alpen kann es zudem auch Sichtbehinderungen beim Anflug auf die Dächer geben. Hier fällt gelegentlich noch Schnee, der auch mal kräftiger ausfallen kann. Hier gilt Kufenpflicht. Dafür braucht sich der Weihnachtsmann keine Sorgen wegen Turbulenzen machen. Der Wind ist nur noch mäßig unterwegs.
Das aktuelle Weihnachtswetter für Deutschland