Warnlagebericht vom 29.07. bis 01.08.2009

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Wettermaik

Warnlagebericht vom 29.07. bis 01.08.2009

Beitrag von Wettermaik »

Warnlagebericht für Mecklenburg-Vorpommern

Dieser Bericht ist gültig vom 29.07.2009 11:30 Uhr bis 01.08.2009 18:00 Uhr


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Ein Hoch mit Schwerpunkt über Polen sorgt heute für ruhiges und sommerliches Wetter. Ein kräftiges Tief nordwestlich der britischen Inseln sorgt zusammen mit dem Hoch über Polen für eine südliche Luftströmung, in der warme Luft auf dem Mittelmeerraum bis nach Norddeutschland gelangt. Zusätzlich sorgt ein Tief, welches von der Biskaya nach Südfrankreich zieht für eine Verstärkung dieses Effektes. In den Abendstunden bildet sich an der Südflanke des Tiefs nordwestlich der britischen Inseln ein Randtief, dessen Ausläufer den Westen Deutschlands erreichen werden.
Heute wird es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken nur im Nordwesten des Landes ein paar schwache Schauer geben. Bei Tageshöchsttemperaturen von 25 bis 27 Grad Celsius besteht eine erhöhte Wärmebelastung.

In der Nacht auf Donnerstag erreicht das Randtief die Nordsee und verstärkt sich auf seinem Weg nach Osten. Das Hoch über Polen wird nach Osten abgedrängt. Da die Luftdruckgegensätze über Mitteleuropa zunehmen, wird in den kommenden Tagen der Wind im Norden Deutschlands zum Thema werden. Bereits in den Mittagsstunden erreicht das Tief die Südspitze Norwegens. Das Hoch wird weiter ins Baltikum abgedrängt. Zuvor gelangt nochmals warme Luft in den Osten und Südosten Deutschlands. Die Kaltfront des Tiefs überquert derweil den Norden Deutschlands. Dies hat zur Folge, dass hier kühlere Atlantikluft einfließt.
In den Abendstunden ist es gering bewölkt und trocken. Nach Mitternacht frischt der Wind deutlich auf. Er kommt zunehmend mäßig, an der Küste frisch, zeitweise stark aus Südost. Er erreicht erste stürmische Böen.
Donnerstag wird es am Vormittag Regen geben, der lokal schauerartig verstärkt von West nach Ost übers Land zieht. Am Nachmittag ist es wechselnd wolkig und von der Wismarbucht bis nach Parchim sind Schauer und kurze Gewitter möglich. Der Wind ist weiterhin frisch, an der Küste frisch bis stark unterwegs. Verbreitet gibt es stürmische Böen, an der Küste auch Sturmböen. In Schauernähe kann es ebenfalls Sturmböen geben.

Bereits am Freitag bildet sich über Süddeutschland ein neues Hochdruckgebiet. Während in den Norden und die Mitte Deutschlands noch kühlere Luft vom Atlantik einfließt, gelangt in den Süden Deutschlands wieder mildere Luft.
Freitag lässt der Wind im Tagesverlauf rasch nach, so dass an der Küste keine Sturmgefahr mehr besteht. Dazu wird es wechselnd wolkig und trocken sein. Es gibt keine warnrelevanten Wettererscheinungen.

Am Samstag verlagert sich das Hoch nach Polen und im weiteren Verlauf zur zentralen Ostsee. Weiterhin ist das Tief nordwestlich der britischen Inseln aktiv, an dessen Südseite sich über dem Ärmelkanal ein neues Tief bildet, welches im Verlaufe des Tages nach Ostfrankreich zieht. Es wird in der Nacht auf Sonntag für erste kräftige Schauer im Westen Deutschlands sorgen.
Auch am Samstag wird es bei einem Wechsel aus viel Sonne und nur wenigen Wolken trocken bleiben. Bei Tageshöchsttemperaturen von 24 bis 26 Grad Celsius besteht eine erhöhte Wärmebelastung.

Dieser Warnlagebericht wurde von Maik Thomaß am 29.07.2009 um 11:33 Uhr erstellt.


Der aktuelle Warnlagebericht ist hier zu finden: http://www.wettertopia.de/warnlagebericht.htm
Wettermaik

Warnlagebericht vom 30.07. bis 02.08.2009

Beitrag von Wettermaik »

Warnlagebericht für Mecklenburg-Vorpommern

Dieser Bericht ist gültig vom 29.07.2009 23:30 Uhr bis 02.08.2009 18:00 Uhr


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An der Südflanke eines kräftigen Tiefs nordwestlich Irlands bildet sich ein kleines Sturmtief, dass von Südengland über die Nordsee nach Südnorwegen zieht. Der Süden Deutschlands liegt weiterhin unter leichtem Hochdruckeinfluss. Bereits im Laufe der Nacht wird die Kaltfront des Tiefs den Westen und Nordwesten Deutschlands erreichen und am Donnerstag über den Nordosten Deutschlands ziehen. Dabei gelangt kühlere Atlantikluft in den Norden Deutschlands. Die Luftdruckgegensätze vergrößern sich im Laufe des Tages, was eine Zunahme des Windes zur Folge hat.
In der zweiten Nachthälfte verdichten sich von Westen her die Wolken und es beginnt Ausgangs der Nacht in Mecklenburg leicht zu regnen. Dazu frischt der Wind auf und kommt in den Morgenstunden von Ludwigslust bis nach Rostock mit ersten stürmischen Böen aus Südost.
Am Vormittag ziehen Schauer und kurze Gewitter über unser Land. Der Wind frischt weiter auf und erreicht in Böen Sturmstärke. Auch am Nachmittag wird es weitere Sturmböen geben, diese vor allem an der Küste und auf der freien Ostsee. Dabei besteht Astbruchgefahr. Der Wind dreht im Nachmittagsverlauf auf Südwest und lässt langsam nach. Schauer wird es nur noch in Mecklenburg geben.
In den Nachstunden lässt der Wind weiter nach. Nur noch auf Rügen und Hiddensee sind einzelne stürmisch Böen möglich.

Freitag liegt das Tief über Südskandinavien. Über Deutschland breitet sich ein neues Hochdruckgebiet aus, welches in den Süden Deutschlands zunehmend mildere Luftmassen lenkt. Im Norden Deutschlands bleibt weiterhin kühle Atlantikluft wetterbestimmend.
Freitag ist es wechselnd wolkig und trocken. Letzte stürmische Böen gibt es in den späten Vormittagsstunden auf Rügen. Zum Nachmittag dürfte der Wind kein Thema mehr sein. Bei 21 bis 23 Grad Celsius wird es keine warnrelevanten Wettererscheinungen geben.


Am Samstag liegt das Hoch mit seinem Zentrum über Nordpolen. Das kräftige Tief nordwestlich Irlands bleibt ortsfest auf dem Nordatlantik. Zwischen dem Hoch und dem Tief entsteht eine südliche Luftströmung, in der zunehmend warme Luftmassen aus dem Mittelmeerraum bis nach Norddeutschland geführt werden. Ein Tief über Frankreich wird zusätzlich die Warmluftzufuhr begünstigen.
Auch am Samstag gibt es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken keine Schauer mehr. Bei 25 bis 27 Grad Celsius wird es eine erhöhte Wärmebelastung geben. Nur an der Küste bleibt es mit 22 Grad Celsius angenehm.

Sonntag verlagert sich das Tief von Frankreich nach Mitteldeutschland. Dabei wird auf dessen Rückseite in den Westen kühlere Luft geführt. Im Osten bleibt noch die warme Luft wetterbestimmend.
Sonntag gibt es im Nordwesten des Landes einzelne Schauer und kurze Gewitter. Im Rest des Landes ist es wechselnd wolkig und trocken. Bei 27 Grad Celsius an der Küste und 30 bis 33 Grad Celsius im Osten Mecklenburgs und in Vorpommern wird die Wärmebelastung teilweise sehr hoch sein. Abgesehen von Schauerböen ist der Wind nur noch schwach unterwegs.

Dieser Warnlagebericht wurde von Maik Thomaß am 29.07.2009 um 23:18 Uhr erstellt.

Der aktuelle Warnlagebericht ist hier zu finden: http://www.wettertopia.de/warnlagebericht.htm
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