Warnlagebericht vom 18.07. bis 21.07.2009

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Wettermaik

Warnlagebericht vom 18.07. bis 21.07.2009

Beitrag von Wettermaik »

Warnlagebericht für Mecklenburg-Vorpommern

Dieser Bericht ist gültig vom 17.07.2009 21:00 Uhr bis 21.07.2009 18:00 Uhr



Ein Tief mit Kern über Mecklenburg-Vorpommern verlagert sich im Tagesverlauf nach Südskandinavien und vereinigt sich mit einem Tief, welches von den britischen Inseln auf die nördliche Nordsee zieht. Dabei gelangt nochmals wärmere Luft in den Osten Deutschlands, während in den Westen kühlere Meeresluft polaren Ursprungs gelangt. Ein weiteres Tief über dem Balkan sorgt im Süden Deutschlands für dichte Wolken und ergiebige Regenfälle.
Am Nachmittag bilden sich in der feuchtwarmen Luft vereinzelt Schauer, die allerdings keine großen Regenmengen mit sich bringen. Dazu wird es bei 20 bis 23 Grad Celsius angenehm warm und der Wind, der derzeit entlang der Küsten aufgefrischt hat, lässt im weiteren Tagesverlauf langsam nach.

Dieses Tief verlagert sich im Laufe der Nacht Richtung Sizilien und bis morgen weiter nach Norditalien. Über dem westlichen Mittelmeer baut sich ein Hochdruckgebiet auf. Für den äußersten Osten Deutschlands wird ein Tief über Polen wetterbestimmend werden, welches im Tagesverlauf zur Ostsee und nach Skandinavien zieht. Dabei bleiben weiterhin kühle Luftmassen bestimmend, die vom Atlantik nach Mitteleuropa einfließen.
Bereits in den Abendstunden setzt von Süden her Regen ein, der unter Verstärkung nach Norden zieht und bis Mitternacht auf Rügen und Usedom erreicht haben wird. Dabei wird es östlich einer Linie Kühlungsborn – Parchim zu teilweise ergiebigen Regenmengen kommen. Lokal kann es 20 bis 25 Liter Regen je Quadratmeter geben. Es besteht erhöhte Aquaplaninggefahr, kurzzeitig kann es auch Sichtbehinderungen und vereinzelt überflutete Straßen und Senken geben. Besondere Vorsicht sollte auch in Unterführungen herrschen, da sich hier das Wasser stauen kann.
Morgen zieht der Regen rasch nach Norden ab, nur von Usedom bis nach Penkun kann es weitere Regenfälle geben, die allerdings nicht mehr so kräftig sind, wie in der Nacht. Am Nachmittag folgen weitere Schauer und Gewitter aus Westen, die im gesamten Land niedergehen. Dabei kann es kurzzeitig zu Platzregen und Sturmböen kommen. Vereinzelt besteht Aquaplaninggefahr und kurzzeitig sind Sichtbehinderungen möglich.

Montag baut sich vom Atlantik bis ins östliche Mittelmeer und Südosteuropa eine Hochdruckzone auf. Tiefer Luftdruck über Skandinavien und nordwestlich Schottlands transportieren in einer westlichen Luftströmung weiterhin kühlere Luftmassen nach Mitteleuropa. Die Ausläufer der Tiefdruckgebiete werden immer wieder den Norden Deutschlands streifen. In den Süden gelangt zunehmend wärmere Luft.
Auch am Montag gibt es weitere Schauer und Gewitter, die mitunter kräftiger ausfallen können. Dabei besteht wiederholt die Gefahr, dass es örtlich zu größeren Regenmengen in kurzer Zeit kommen kann. Zudem muss mit einzelnen Sturmböen in Verbindung mit Schauern und Gewittern gerechnet werden.

Am Dienstag wird ganz Deutschland unter Hochdruckeinfluss liegen. Im Tagesverlauf bilden sich über dem Balkan und Italien Tiefdruckgebiete, die in den Alpen und Süddeutschland für Niederschläge sorgen können. Ein weiteres Tief bei den britischen Inseln schickt in den Abendstunden neue Niederschläge in den Westen Deutschlands.
Am Dienstag erwartet uns freundliches Sommerwetter, das voraussichtlich ohne nennenswerte Schauer verläuft. Dabei steigt die Temperatur wieder über 20 Grad Celsius. An den Ostküsten kann der Wind zeitweise kräftiger sein, sonst ist er schwach.

Dieser Warnlagebericht wurde von Maik Thomaß am 18.07.2009 um 12:11 Uhr erstellt.

Der aktuelle Warnlagebericht ist hier zu finden: http://www.wettertopia.de/warnlagebericht.htm
Wettermaik

Warnlageberichtupdate vom 18.07. bis 22.07.2009

Beitrag von Wettermaik »

Warnlagebericht für Mecklenburg-Vorpommern

Dieser Bericht ist gültig vom 18.07.2009 22:00 Uhr bis 22.07.2009 18:00 Uhr



Ein Tiefdruckgebiet über Polen verlagert sich in den Nachtstunden zur Ostsee und im Laufe des Sonntags weiter nach Skandinavien. Dort schließt es sich mit zwei weiteren Tiefdruckgebieten, eines über Südschweden und das andere über Schottland, zu einem Tiefdruckkomplex zusammen. Polare Kaltluft, die sich über dem Atlantik erwärmt hat, wird dabei über die Nordsee bis nach Mitteleuropa geführt. Zudem wird der Norden und die Mitte Deutschlands von Tiefausläufern überquert. Der Süden Deutschlands wird von einem Tief über Norditalien mit dichten Wolken versorgt, die hier für länger anhaltende Niederschläge sorgen. Sonst herrscht leichter Hochdruckeinfluss.
Über Vorpommern ziehen im Laufe der Nacht dichtere Wolken, die vom Randowbruch bis zum Darß teilweise kräftigeren Regen bringen können. Dabei kann es lokal zu Aquaplaning kommen. Von der Rostocker Heide bis in den Westen Mecklenburgs ist es dagegen locker bewölkt und weitestgehend trocken. Hier werden keine warnrelevanten Wettererscheinungen auftreten.
Am Sonntag ziehen in den Westen und Süden des Landes teilweise kräftige Schauer und Gewitter, die in Begleitung von Sturmböen, Starkregen und vereinzeltem Hagel sein können. Dabei kann es kurzzeitige Aquaplaninggefahr sowie Sichtbehinderungen geben. Fast schauer- und gewitterfrei kommt nur der Nordosten vom Darß und Rügen bis nach Usedom weg. Hier sind die wenigsten Schauer zugegen. Abgesehen von Sturmböen in Schauernähe ist der Wind eher schwach.

Am Montag verstärkt sich der Hochdruckeinfluss über Südeuropa. Jedoch schafft es ein Tief über Norditalien, im Alpenraum für Gewitter zu sorgen. Der Norden verbleibt unter dem Einfluss der Tiefdruckzone, die sich vom Nordatlantik über Schottland bis nach Skandinavien erstreckt.
Montag werden sich im Tagesverlauf erneut kräftige Schauer und Gewitter bilden, die über das Land hinwegziehen. Dabei sind wiederholt Starkregen, Sturmböen und vereinzelter Hagel von der Partie. Lokal muss mit kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Entlang der Ostseeküste kann es neben Schauerböen auch stürmische Böen geben, die über den Tag verteilt auftreten.

Dienstag teilt sich die Tiefdruckzone. Es entsteht ein zwei Tiefs westlich der britischen Inseln. Über Deutschland wird erst einmal Hochdruckeinfluss das Wetter bestimmen. Dabei wird in einer südwestlichen Luftströmung wärmere Luft aus Nordafrika nach Norden geführt.
Am Dienstag wird es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken keine warnrelevanten Wettererscheinungen geben. Im Tagesverlauf kann es vom Darß bis nach Rügen einzelne stürmische Böen aus Südwest geben. Sonst ist der Wind allgemein schwach, zeitweise mäßig unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen.

Mittwoch liegt Deutschland im Einflussbereich warmer Luftmassen, die aus Nordafrika über das Mittelmeer herangeführt werden. Dabei wird aber ein Tief über Südskandinavien über dem Norden und Westen Deutschlands für Schauer und Gewitter sorgen, die im Tagesverlauf in energiereicher Luft entstehen.
Mittwoch werden neue Schauer und Gewitter von Westen auf unser Land übergreifen und für die eine oder andere Regendusche sorgen. Dabei kann es mitunter wieder kräftige Schauer geben, die mit Starkregen und Sturmböen einhergehen. Bei Temperaturen von 25 bis 27 Grad Celsius besteht eine erhöhte Wärmebelastung. Von daher sollten sportliche Aktivitäten in die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Abgesehen von Schauerböen ist der Wind nur schwach unterwegs.

Dieser Warnlagebericht wurde von Maik Thomaß am 18.07.2009 um 22:16 Uhr erstellt.

Der aktuelle Warnlagebericht ist hier zu finden: http://www.wettertopia.de/warnlagebericht.htm
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