Warnlagebericht für Mecklenburg-Vorpommern
Dieser Bericht ist gültig vom 15.07.2009 9:30 Uhr bis 18.07.2009 18 Uhr
Ein Tief mit Kern über Tschechien sorgt heute im Süden Deutschlands für dichtere Wolken und teilweise kräftige Niederschläge. Zudem transportiert es feuchtwarme Luft aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland. Dem gegenüber steht ein weiteres Tief über den britischen Inseln. Es führt kühlere Luft polaren Ursprungs nach Nordspanien und Nordfrankreich. Das Tief über Tschechien verlagert sich im Verlaufe des Nachmittags weiter nach Polen. Zeitgleich kann sich ein Hoch über Süddeutschland aufbauen.
Am Mittwoch bilden sich im gesamten Land Quellwolken, die für den einen oder anderen Regenschauer oder auch kurze Gewitter sorgen können. Dabei kann es innerhalb kurzer Zeit zu größeren Regenmengen kommen. Im Tagesverlauf ist es bei Werten von 25 bis 28 Grad Celsius teilweise schwülwarm, so dass eine erhöhte Wärmebelastung besteht. Sportliche Freizeitaktivitäten sollten in die Abendstunden verlegt werden.
Das Hoch wird am Donnerstag weite Teile Deutschlands mit ruhigem Hochdruckwetter begünstigen. Über Frankreich bildet sich ein neues Tief, welches im Tagesverlauf an Intensität zunimmt und langsam Richtung Norden zieht. Dabei wird sehr warme Luft auf dem Mittelmeerraum nach Deutschland geführt. Das Hoch wird dagegen nach Osten abgedrängt.
So gibt es morgen viel Sonne und nur wenige Wolken, die allenfalls Schatten spenden. Durch das Einsickern kühlerer und trockenerer Luft gibt es morgen keine warnrelevanten Wettererscheinungen.
Bereits in der Nacht auf Freitag liegt das Tief über dem Norden Frankreichs. Seine Kaltfront erreicht in den Nachtstunden den Westen Deutschlands mit kräftigen Schauern, Gewittern und Regen. Während seines weiteren Zuges nach Norden auf die Nordsee wird sich das Tief verstärken. Etwa zur selben Zeit baut sich über dem Norden Polens ein Hoch auf, welches den Nordosten und Osten beeinflussen wird. Zwischen dem Hoch im Osten und dem Tief im Westen wird nochmals sehr heiße Luft nach Ostdeutschland gepumpt. Diese ist mit Feuchtigkeit angereichert und bietet das Potential für kräftige Niederschläge. In den Nachmittagsstunden sorgt ein Tief, welches über Thüringen entstehen wird und nach Norddeutschland zieht, für weitere Intensivierung der Niederschläge. Dabei werden auch die Luftdruckgegensätze über Mitteleuropa zum Thema werden, die für kräftige Winde sorgen können.
Am Freitagvormittag wird im gesamten Land die Sonne scheinen, dazu bilden sich im Tagesverlauf Quellwolken. In den Nachmittagsstunden werden in den Südwesten und Westen des Landes dichtere Wolkenfelder ziehen, die hier für teilweise ergiebigen Regen sorgen können. Dazu kann es im gesamten Land einzelne Schauer und Gewitter geben, die lokal kräftig ausfallen. Die Temperatur liegt bei Werten von 28 bis 31 Grad Celsius. In Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit führt dies zu einer sehr hohen Wärmebelastung. Von daher sollten sportliche Aktivitäten bereits in den Morgenstunden erfolgen. Am Tag wird der Ostwind deutlich auffrischen. Verbreitet kann es Sturmböen geben.
Samstag gelangt Deutschland nach dem Kaltfrontdurchzug auf die kühle Seite des Tiefs. In einem weiten Boden über die Nordsee bis zu den Alpen gelangt kühle Luft polaren Ursprungs. Diese hat zur Folge, dass in den Alpen die Schneefallgrenze sinken wird. Dazu wird auch der Wind eine nicht gerade untergeordnete Rolle spielen.
In der Nacht auf Samstag gibt es im Westen des Landes weitere kräftige Niederschläge in Form von Schauern und länger anhaltenden Regen. Nach Osten sind nur vereinzelt Schauer möglich. Samstag selbst wird es bei vielen Wolken deutlich kühler und zeitweise kann es etwas Regen geben. Im Ostseeumfeld sind auch kurze Gewitter möglich. Im Tagesverlauf sind weitere stürmische Böen aus West möglich.
Dieser Warnlagebericht wurde von Maik Thomaß am 15.07.2009 um 9:21 Uhr erstellt.
Der aktuelle Warnlagebericht ist hier zu finden: http://www.wettertopia.de/warnlagebericht.htm
Warnlagebericht vom 15.07. bis 18.07.2009
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Wettermaik
Warnlageberichtupdate vom 15.07. bis 18.07.2009
Warnlagebericht für Mecklenburg-Vorpommern
Dieser Bericht ist gültig vom 15.07.2009 20:00 Uhr bis 18.07.2009 18 Uhr
Ein Tiefdruckgebiet über Polen sorgt im Nordosten Deutschlands noch für Schauer und Gewitter. Ein weiteres Tief über Tschechien verlagert sich im Laufe des Donnerstags nach Osten. Über Süddeutschland entsteht ein Hochdruckgebiet, welches für ruhiges Wetter sorgen wird. In einer südwestlichen bis westlichen Luftströmung gelangt in den Nordwesten Deutschlands etwas kühlere Atlantikluft. Sonst verbleiben weite Teile Deutschlands unter schwülwarmer Luft.
In den Abendstunden entladen sich noch Schauer und kurze Gewitter. Besonders an der Ostsee kann es bis in die Nacht hinein weitere Schauer geben, die allerdings nicht mehr so kräftig ausfallen. Am Tag ist es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken weitestgehend trocken. Bei Tageshöchsttemperaturen von 25 bis 27 Grad besteht eine erhöhte Wärmebelastung.
Bereits in der Nacht auf Freitag wird ein Tief bei den britischen Inseln an Stärke gewinnen und sich bis zum Abend nach Westengland verlagern. Dabei wird das Hoch nach Polen abgedrängt. Ein Tief über Italien sorgt für kräftige Niederschläge im Süden Deutschlands. Am Nachmittag wird ein weiteres Tief über Thüringen entstehen. Zuvor wird nochmals sehr heiße Luft nach Deutschland geführt. Diese stammt aus Nordafrika und wird über dem Mittelmeer mit Feuchtigkeit angereichert. Damit wird diese Luftmasse sehr energiereich werden.
Am Freitag steigt im Tagesverlauf die Temperatur auf 29 bis 32 Grad Celsius, wobei die Wärmebelastung sehr hoch sein wird. Sportliche Aktivitäten sollten in die Morgenstunden verlegt werden. Bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken bleibt es bis zum späten Nachmittag trocken. Im Tagesverlauf wird der Wind entlang der Küste frisch bis stark aus östlichen Richtungen kommen. Dabei kann es verbreitet stürmische Böen geben. Am späten Nachmittag erreicht die Kaltfront den Westen des Landes. Teilweise kräftige Schauer und Gewitter sind von der Elbe bis zur Lübecker Bucht möglich. Dabei kann es Hagel, Sturmböen und ergiebige Niederschläge geben.
In der Nacht auf Samstag werden Schauer und Gewitter weiter nach Osten vorankommen. So wird es landesweit kräftige Schauer und Gewitter geben, die lokal zu großen Regenmengen führen können. Weiterhin sind Hagel und Sturmböen möglich. Es besteht auch ein erhöhtes Blitzschlagrisiko.
Bis Samstag verlagert sich das Tief über die Osthälfte Deutschlands zur Ostsee, wo es sich auflösen wird. Ein neues Tief entsteht über Polen. Das Tief bei Großbritannien wird zunehmend kühle Luft polaren Ursprungs nach Mitteleuropa führen. Zudem werden an der Luftmassengrenze von Usedom bis nach Ostsachsen teilweise ergiebige Niederschläge fallen. Nach Polen gelangt auch weiterhin sehr heiße Luft.
Am Samstag wird es weitere Schauer und Gewitter geben, die vor allem im Osten des Landes kräftig ausfallen können. Wiederholt können Hagel, Starkregen und Sturmböen dabei sein. An der Oder kann teilweise langanhaltender und ergiebiger Niederschlag fallen.
Unter Verstärkung wird das Tief bei Großbritannien am Sonntag nach Schottland ziehen. Dabei werden die Luftdruckgegensätze in Mitteleuropa größer werden, so dass Wind ein Thema werden wird. Ein Tief über Italien sorgt im Süden Deutschlands für unbeständiges Wetter. Die kalte Luft erreicht im Tagesverlauf auch die Ukraine.
Sonntag wird uns im Vormittagsverlauf die Warmfront des Tiefs über Großbritannien überqueren. Am Nachmittag folgt die Kaltfront mit Schauern und kurzen Gewittern. Dabei sind besonders in den Mittagsstunden entlang der Küste einzelne Sturmböen möglich.
Dieser Warnlagebericht wurde von Maik Thomaß am 15.07.2009 um 20:36 Uhr erstellt.
Der aktuelle Warnlagebericht ist hier zu finden: http://www.wettertopia.de/warnlagebericht.htm
Dieser Bericht ist gültig vom 15.07.2009 20:00 Uhr bis 18.07.2009 18 Uhr
Ein Tiefdruckgebiet über Polen sorgt im Nordosten Deutschlands noch für Schauer und Gewitter. Ein weiteres Tief über Tschechien verlagert sich im Laufe des Donnerstags nach Osten. Über Süddeutschland entsteht ein Hochdruckgebiet, welches für ruhiges Wetter sorgen wird. In einer südwestlichen bis westlichen Luftströmung gelangt in den Nordwesten Deutschlands etwas kühlere Atlantikluft. Sonst verbleiben weite Teile Deutschlands unter schwülwarmer Luft.
In den Abendstunden entladen sich noch Schauer und kurze Gewitter. Besonders an der Ostsee kann es bis in die Nacht hinein weitere Schauer geben, die allerdings nicht mehr so kräftig ausfallen. Am Tag ist es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken weitestgehend trocken. Bei Tageshöchsttemperaturen von 25 bis 27 Grad besteht eine erhöhte Wärmebelastung.
Bereits in der Nacht auf Freitag wird ein Tief bei den britischen Inseln an Stärke gewinnen und sich bis zum Abend nach Westengland verlagern. Dabei wird das Hoch nach Polen abgedrängt. Ein Tief über Italien sorgt für kräftige Niederschläge im Süden Deutschlands. Am Nachmittag wird ein weiteres Tief über Thüringen entstehen. Zuvor wird nochmals sehr heiße Luft nach Deutschland geführt. Diese stammt aus Nordafrika und wird über dem Mittelmeer mit Feuchtigkeit angereichert. Damit wird diese Luftmasse sehr energiereich werden.
Am Freitag steigt im Tagesverlauf die Temperatur auf 29 bis 32 Grad Celsius, wobei die Wärmebelastung sehr hoch sein wird. Sportliche Aktivitäten sollten in die Morgenstunden verlegt werden. Bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken bleibt es bis zum späten Nachmittag trocken. Im Tagesverlauf wird der Wind entlang der Küste frisch bis stark aus östlichen Richtungen kommen. Dabei kann es verbreitet stürmische Böen geben. Am späten Nachmittag erreicht die Kaltfront den Westen des Landes. Teilweise kräftige Schauer und Gewitter sind von der Elbe bis zur Lübecker Bucht möglich. Dabei kann es Hagel, Sturmböen und ergiebige Niederschläge geben.
In der Nacht auf Samstag werden Schauer und Gewitter weiter nach Osten vorankommen. So wird es landesweit kräftige Schauer und Gewitter geben, die lokal zu großen Regenmengen führen können. Weiterhin sind Hagel und Sturmböen möglich. Es besteht auch ein erhöhtes Blitzschlagrisiko.
Bis Samstag verlagert sich das Tief über die Osthälfte Deutschlands zur Ostsee, wo es sich auflösen wird. Ein neues Tief entsteht über Polen. Das Tief bei Großbritannien wird zunehmend kühle Luft polaren Ursprungs nach Mitteleuropa führen. Zudem werden an der Luftmassengrenze von Usedom bis nach Ostsachsen teilweise ergiebige Niederschläge fallen. Nach Polen gelangt auch weiterhin sehr heiße Luft.
Am Samstag wird es weitere Schauer und Gewitter geben, die vor allem im Osten des Landes kräftig ausfallen können. Wiederholt können Hagel, Starkregen und Sturmböen dabei sein. An der Oder kann teilweise langanhaltender und ergiebiger Niederschlag fallen.
Unter Verstärkung wird das Tief bei Großbritannien am Sonntag nach Schottland ziehen. Dabei werden die Luftdruckgegensätze in Mitteleuropa größer werden, so dass Wind ein Thema werden wird. Ein Tief über Italien sorgt im Süden Deutschlands für unbeständiges Wetter. Die kalte Luft erreicht im Tagesverlauf auch die Ukraine.
Sonntag wird uns im Vormittagsverlauf die Warmfront des Tiefs über Großbritannien überqueren. Am Nachmittag folgt die Kaltfront mit Schauern und kurzen Gewittern. Dabei sind besonders in den Mittagsstunden entlang der Küste einzelne Sturmböen möglich.
Dieser Warnlagebericht wurde von Maik Thomaß am 15.07.2009 um 20:36 Uhr erstellt.
Der aktuelle Warnlagebericht ist hier zu finden: http://www.wettertopia.de/warnlagebericht.htm