(Nr.: 1397):
Aktuelle Lage: Zwischen einem Hoch über Südskandinavien und einem Tief über Frankreich liegt Deutschland weiterhin in einer östlichen Strömung. Das Hoch verlagert sich bis morgen Abend langsam nach Osten. Unter Abschwächung zieht das Tief über Frankreich rasch zu den britischen Inseln. Ein weiteres Tief nähert sich vom Atlantik Irland, wo es in der Nacht auf Freitag ankommen wird. In dem Zeitraum wird für Deutschland ein kleines Tief wetterbestimmend werden, dass sich über Norditalien hält und Im Laufe der Nacht auf Freitag über die Alpen nach Norddeutschland ziehen wird.
Nördlich einer Linie Südthüringen - Ruhrgebiet halten sich auch aktuell dichte Wolken, Hochnebel- und Nebelfelder. Südlich davon löst sich aktuell der Nebel langsam auf, vielerorts scheint die Sonne schon von einem nahezu wolkenlosen Himmel.
Auch im Vorhersagegebiet ist es derzeit eher grau in grau, vereinzelt auch noch neblig, es gibt kaum Sonne, dafür ab und an auch etwas Sprühregen.
Vorhersage: An dieser Lage wird sich auch nicht viel ändern. Es bleibt einfach dicht bewölkt, teilweise neblig trüb und vereinzelt kann es dazu leichten Sprühregen oder Nieselregen geben. Einzig an der vorpommerschen Küste kann es am Nachmittag kurze Auflockerungen geben, durch die die Sonne mit etwas Glück für einige Minuten mal scheinen kann. Auf 10 Grad an der Elbe und 13 Grad im Randowbruch wird die Temperatur ansteigen. Der Wind frischt noch etwas auf. Er kommt im Binnenland mäßig, an der Küste zeitweise frisch, rund um Rügen vereinzelt auch stark aus Ost bis Nordost.
In der Nacht gibt es keine Wolkenlücken mehr. Es ist weiterhin diesig, trüb, stellenweise neblig und dazu gesellt sich Niesel- oder Sprühregen. Mit 10 Grad als Tiefstwert wird die Nacht im gesamten Land recht mild ausfallen. Dazu kommt der Wind weiterhin mäßig im Binnenland, frisch bis stark an der Küste aus östlichen Richtungen. An Rügens Nordspitze kann es vereinzelte stürmische Böen geben.
Auch morgen setzt sich das triste Novemberwetter fort. Es gibt tiefhängende Wolken, teilweise auch Hochnebel. Verbreitet kommt es im Tagesverlauf zu Sprühregen oder leichtem Nieseln. Lokal kann sich auch Nebel ausbreiten. Mit 11 Grad wird es nicht wirklich wärmer als in der Nacht. Der Wind ist im Binnenland nur noch schwach bis mäßig, an der Küste zeitweise frisch, östlich Rügens anfangs noch stark unterwegs und kommt aus östlichen Richtungen.
Aussichten bis Sonntag: Freitag werden gleich mehrere Tiefdruckgebiete Deutschland überqueren. Das erste bereits in den frühen Morgenstunden. Mittags ist es dann auf der Nordsee, wo es sich auflöst. Ein weiteres Tief nimmt voraussichtlich die selbe Zugbahn. Es bring größere Niederschlagsmengen mit sich. Das Tief bei Irland wird zum Abend hin einen nördlichen Kurs Richtung Island einschlagen und über Osteuropa verstärkt sich ein Hochdruckgebiet. Allerdings wird am Sonntag das nach Norden ziehende Tief durch ein weiteres Tief vom Atlantik nach Osten abgedrängt. Dabei wird es sich rasch verstärken. Über Ost- und Südeuropa herrscht dagegen Hochdruckeinfluss. Zum Sonntag nehmen dazu noch die Luftdruckgegensätze zu.
In der Nacht auf Freitag werden wir erst einmal das erste Deutschland überquerende Tief zu spüren bekommen. So ist es weiterhin dicht bewölkt. Westlich der A19 kommt es zeitweise zu Regenschauern, die Richtung Elbe kräftiger und länger anhaltend sein können. Östlich der A19 wird nicht viel passieren. Es bleibt einfach nur dicht bewölkt mit etwas Nieselregen. Mit 10 Grad an der Elbe und 8 Grad an der Oder bleibt es weiterhin mild. Der Wind kommt im Ostteil des Landes mäßig bis frisch, Richtung Elbe schwach bis mäßig aus zunehmend südöstlichen Richtungen.
Am Vormittag lässt an der Elbe der Regen nach. Jedoch ist das nur von kurzer Dauer. Bereits in den Mittagsstunden setzt von Süden her neuer Regen ein. Diesmal werden auch die östlichen Landesteile mehr Regen abbekommen. Nur auf Usedom könnte es bis zum Abend trocken bleiben. Kaum eine Änderung der Temperatur, im Vergleich zu den Vortagen, wird es bei maximal 12 Grad geben. Der Wind lässt am Vormittag nach, kommt zum Nachmittag aus Südost und ist nur noch schwach bis mäßig unterwegs.
Am Abend regnet es weiter. In der Nacht trocknet es von Osten her langsam ab, während im Westteil des Landes weiterhin mäßiger, teilweise auch starker Regen fällt. Auf 10 bis 9 Grad wird die Temperatur bis zum Tagesanbruch fallen. Weiterhin schwach bis mäßig ist der Wind unterwegs. Er kommt aus Südost. Nur östlich Rügens, sowie an der Oder frischt er zum Morgen hin auf.
Samstagvormittag trocknet es von Süden und Osten her zunehmend ab und die Wolkendecke bekommt größere Lücken. Am Nachmittag gibt es im gesamten Vorhersagegebiet einen freundlichen Wechsel aus Sonne und Wolken und es bleibt trocken. Bei 12 Grad weht ein mäßiger, zum Nachmittag im Binnenland nur noch schwacher Wind, der von Südost auf Süd dreht.
Am Abend können sich vereinzelt Nebelfelder bilden. Vielfach bleibt es aber bei einem meist leicht bewölkten oder sogar klaren Himmel. Auf verbreitet 6 Grad geht dabei die Temperatur bis zum Sonnenaufgang zurück. Der Wind kommt zunehmend mäßig, über der Ostsee frisch bis stark aus Süd.
Der Sonntag startet mit Sonne und Wolken im Wechsel. Mittags verdichten sich allerdings die Wolken im Nordwesten des Landes. Diese breiten sich rasch nach Osten aus, wo sie am Abend ankommen werden. Zeitgleich kann es im äußersten Westen ersten Regen geben. Mit 11 Grad als Höchsttemperatur bleiben wir weiterhin im Temperaturbereich der vorangegangenen Tage. Der Wind kommt im gesamten Land mäßig, an der Küste frisch, über der freien Ostsee auch stark aus südlichen Richtungen. Verbreitet gibt es stürmische Böen.
Hinweis: Glätte und Rutschgefahr durch Nässe und Laub. Sichtbehinderungen durch Nebel. An der vorpommerschen Küste verbreitet stürmische Böen. Weitere Informationen finden Sie unter: Warnungen MV
Maik Thomaß, 5.11.2008 12:12

Quelle: www.wettertopia.de