Deutschlandwetter für den 9. bis 11. Juli 2009 + Trend

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Wettermaik

Deutschlandwetter für den 9. bis 11. Juli 2009 + Trend

Beitrag von Wettermaik »

Die Wetterlage vom 9. Juli bis 11. Juli 2009

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Bild: http://www.wetter3.de

Zwischen eine Tiefdruckkomplex über Skandinavien und einem Atlantikhoch westlich Portugals gelangt in der Höhe kalte Luft polaren Ursprungs nach Mitteleuropa. Dazu haben sich die Luftdruckgegensätze vergrößert, so dass über der Nord- und Ostsee teilweise stürmisches Wetter herrscht. Im Tagesverlauf löst sich ein Tief über Südnorwegen aus diesem Komplex und verlagert sich auf die Nordsee. Es sorgt für wechselhaftes Wetter in Norddeutschland. Der Südwesten liegt dagegen unter leichtem Hochdruckeinfluss des Atlantikhochs.
Bis zum Freitagabend wird sich das Tief von der Nordsee bis nach Niedersachsen weiter verlagern, auf seinem Weg an Stärke verlieren und sich schließlich über Norddeutschland auflösen. Derweil erstreckt sich eine Hochdruckzone vom Atlantik über die britischen Inseln bis nach Südgrönland und teilweise bis ins westliche Mittelmeer. Über Osteuropa herrschen dagegen Tiefdruckgebiete vor, die warme Luftmassen bis in den Norden Skandinaviens befördern. Auch vom Atlantik wird langsam wärmere Luft nach Mitteleuropa geführt.
Samstag wird die Hochdruckzone vom Atlantik bis nach Südgrönland von einem Nordatlantiktief unterbrochen, welches in den Nachmittagsstunden voraussichtlich mit Kern über Irland ankommt. Über Frankreich und Teilen Süddeutschlands herrscht leichter Hochdruckeinfluss. Das Atlantikhoch und das Tief bei Irland sorgen zunehmend für eine südwestliche Luftströmung und den Transport wärmerer Luftmassen nach Osten.


Das Wetter am Donnerstag, den 9. Juli 2009

Während über weite Teile Deutschlands am Vormittag lockere Wolkenfelder ziehen, wird es besonders in der Nordhälfte schon erste kräftige Schauer geben. In der Mitte und im Süden Deutschlands sind nur einzelne Schauer unterwegs, die noch nicht so kräftig ausfallen. Mittags und nachmittags wird es In Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern teilweise recht kräftige Schauer und kurze Gewitter geben. Zwischendurch kommt die Sonne immer mal wieder zum Vorschein. Schauer und Gewitter, die allerdings nicht so kräftig ausfallen, verteilen sich vom Main bis an den Alpenrand. Auch hier hat die Sonne gute Karten und wird häufig zum Vorschein kommen. In einem Streifen vom Niederrhein bis zum Saarland im Westen und der Oder und Neiße im Osten können im Verlauf des Nachmittags bei einem Sonne-Wolken-Mix einzelne schwache Schauer fallen. Die Wolken werde vor allem im Rhein-Main-Gebiet etwas dichter sein.
Hier wird es mit 12 bis 15 Grad Celsius auch recht kühl werden. Sonst werden in der Westhälfte und an der Ostsee 16 bis 19 Grad Celsius erreicht. In Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Nordsachsen schafft es die Temperatur auf 19 bis 21, an der Oder bis auf 22 Grad Celsius.
Dabei weht ein mäßiger, nach Norden frischer und an den Küsten starker Wind aus westlichen Richtungen. Besonders im norddeutschen Tiefland sind vereinzelt stürmische Böen möglich. An der Ostsee kann es die eine oder andere Sturmböe geben. Dies ist besonders in Verbindung mit Schauern der Fall.

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Wetterkarte Deutschland


Die Aussichten bis Freitag, den 10. Juli.

Am Abend lassen im gesamten Vorhersagegebiet die Schauer rasch nach und von der Ostsee bis ans Erzgebirge sind größere Wolkenlücken möglich. Etwas dichtere Wolken halten sich dagegen vom Niederrhein über Hessen bis an den Alpenrand. Nach kurzem Auflockern im Nordwesten werden dichte und kompakte Wolken nach Mitternacht von der Nordsee ins Ems- und Münsterland ziehen. Diese bringen Schauer und Gewitter mit sich, die sich bis zum Morgen auch nach Schleswig-Holstein und Hessen ausbreiten. Sonst verläuft der Rest der Nacht bei einem wechselnd wolkigem Himmel trocken. Im Norden und der Mitte Deutschlands geht die Temperatur bis zum Sonnenaufgang auf 13 bis 10 Grad Celsius zurück. Südlich des Mains sind einstellige Tiefstwerte möglich, am Alpenrand kann es bis auf 4 Grad Celsius abkühlen. Während im Süden, der Mitte und im Osten der Wind nur noch schwach unterwegs ist und aus Südwest kommt, ist er entlang der Nord- und Ostsee weiterhin stark unterwegs, an der Nordsee zeitweise auch stürmisch. Hier wird es bis in die Morgenstunden einzelne Sturmböen geben.

Freitagvormittag bleiben die dichten Wolken von der Nordsee bis ins südliche Nordrhein-Westfalen und Hessen erhalten. Aus ihnen fällt zeitweise schauerartig verstärkter Regen, der in Nordrhein-Westfalen und Südniedersachsen lokal sehr ergiebig sein kann. Hier sind in den Vormittagsstunden lokal 10 bis 15 Liter Regen je Quadratmeter möglich. Von der Ostsee bis zum Erzgebirge und dem Thüringer Wald bilden sich im Verlaufe des Vormittags erste Schauer. Südlich des Mains ist es bei einem meist locker bewölkten Himmel meist trocken. Am Nachmittag kommen die dichten Regenwolken weiter nach Osten und Süden voran. So wird es vom nördlichen Bayern und Baden-Württemberg bis ins Rheinland, die Pfalz und bis zum Harz zu länger anhaltenden Regenfällen kommen. Südlich der Donau sind ein paar Schauer möglich, wobei zwischendurch die Sonne auch zum Vorschein kommt. Vom Niederrhein bis zur Nordsee kann es im Verlaufe des Nachmittags weitere Schauer geben. Schauer und Gewitter, die lokal kräftiger ausfallen, treten von der Ostsee bis nach Sachsen auf. Auch hier zeigt sich am Nachmittag immer mal wieder die Sonne. Herbstlich wird es mit Höchstwerten von 12 bis 15 Grad Celsius unter den dichten Wolken. Sonst werden 17 bis 19, an Oder und Neiße bis zu 21 Grad Celsius erreicht. Der Wind kommt in der Südhälfte vorwiegend aus westlichen Richtungen und ist hier meist mäßig mit einzelnen kräftigen Böen unterwegs. Im Nordwesten lässt der stürmische Südwestwind am Nachmittag spürbar nach. Im Osten und an der Ostsee ist der Wind meist mäßig unterwegs und kommt aus Süd bis Südwest.

Der Trend bis Montag, den 13. Juli 2009.

Am Abend werden die dichten Regenwolken die Alpen erreichen. So wird es bis zum Samstagmorgen hier aus einer dichten Wolkendecke zeitweise Regen geben. In der Mitte Deutschlands gibt es dagegen einzelne Auflockerungen. Hier sind aber weitere Schauer möglich. Nach Westen, Norden und im Nordosten ist es nur leicht bewölkt und trocken. Von der Nordsee bis an die Alpen geht die Temperatur im Verlaufe der Nacht auf 14 bis 10 Grad Celsius zurück. Deutlich frischer wird es im Nordosten. Hier sind Tiefstwerte von 7 bis 4 Grad Celsius möglich. Der Wind lässt im Laufe der Nacht merklich nach und kommt allgemein aus westlichen Richtungen, im Nordosten ist er zeitweise umlaufend.

Samstagvormittag lässt der Regen in Bayern und Baden-Württemberg rasch nach. Von Schleswig-Holstein bis nach Thüringen kann es teilweise kräftige Schauer geben. Einzelne Schauer und Gewitter halten sich auch an Oder und Neiße auf. Sonst ist es meist leicht oder locker bewölkt und trocken. Am Nachmittag ist es von der Nordsee bis an den Alpenrand bei einem Sonne-Wolken-Mix weitestgehend trocken. Von der Ostsee bis ins südliche Brandenburg gibt es dagegen teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Einzelne Schauer tummeln sich auch am Erzgebirge. Die Temperatur steigt am Nachmittag in der West- und Südhälfte auf 17 bis 20 Grad Celsius an. Östlich der Elbe geht es rauf bis auf 24 Grad Celsius. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. In Mecklenburg-Vorpommern ist er zeitweise umlaufend.

Sonntag überquert ein Regengebiet den Norden Deutschlands. So wird es am Vormittag im Nordwesten etwas Regen geben, der am Nachmittag den Osten erreicht. Dagegen kommt am Nachmittag im Nordwesten die Sonne wieder zum Vorschein. In der Mitte und im Süden ist es meist wechselnd wolkig und trocken. Nur im Südschwarzwald kann es aus dichteren Wolken etwas nieseln. Die Temperatur erreicht 16 Grad Celsius im Nordwesten und 20 bis 24 Grad Celsius im übrigen Deutschland. Während der Wind in weiten Teilen Deutschlands nur schwach aus südlichen Richtungen kommt, ist er an der Nordsee zeitweise recht kräftig unterwegs.

Am Montag wird der Norden und die Mitte Deutschlands von der Sonne bevorzugt. Hier sind nur selten kurze Schauer möglich. Südlich des Mains sind dichtere Wolken unterwegs, die vereinzelt etwas Regen fallen lassen. Zwischendurch kann aber auch die Sonne kurz zum Vorschein kommen. Mit 22 bis 26 Grad Celsius kommen wird dem Sommer wieder ein Stück näher. Dieser könnte dann in den darauffolgenden Tagen Einzug halten mit Werten um und teilweise über 30 Grad Celsius, allerdings werden auch Schauer und Gewitter mit von der Partie sein.

Maik Thomaß, 09.07.2009 9:58

Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm
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