Deutschlandwetter für den 3. bis 5. Juli 2009 + Trend

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Wettermaik

Deutschlandwetter für den 3. bis 5. Juli 2009 + Trend

Beitrag von Wettermaik »

Die Wetterlage vom 3. Juli bis 5. Juli 2009

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Bild: http://www.wetter3.de

Deutschland liegt heute im Einflussbereich zahlreicher Tiefdruckgebiet über Europa. Direkt beeinflusst werden wir dabei von einem Tief über Nordrhein-Westfalen, welches sich im Tagesverlauf nach Südniedersachsen verlagern wird. Ein Tief über Norditalien und ein weiteres über Tschechien sorgen für unbeständiges Wetter im Süden Deutschlands. Diese beiden Tiefs sorgen für den Transport feuchter und sehr warmer Luftmassen nach Norden. Zudem erfasst die Kaltfront eines Tiefs über Südnorwegen den Westen Deutschlands. Auch Hochdruckgebiete gibt es. Eines erstreckt sich von Grönland über den Atlantik bis zu den Azoren und weiter über Nordfrankreich bis nach Westösterreich.
Morgen wird das Tief von Niedersachsen über Brandenburg nach Osten ziehen, dabei aber an Stärke verlieren. Von Westen her setzt sich Hochdruckeinfluss durch, der weite Teile Deutschlands in seinen Bann zieht. Der Osten Deutschlands wird morgen von der Kaltfront erreicht und überquert, auf deren Vorderseite nochmals warme bis heiße Luft bis an die Ostsee geführt wird. Im Westen setzt sich bereits kühlere Meeresluft durch.
Sonntag entwickelt sich über Frankreich ein neues Tiefdruckgebiet, welches im Vormittagsverlauf nach Rheinland-Pfalz ziehen wird. Dabei wird in den Südwesten und Süden Deutschlands warme Mittelmeerluft geführt. Der Osten Deutschlands verbleibt unter der Kaltfront, die erst am Abend langsam nach Osten abzieht.


Das Wetter am Freitag, den 3. Juli 2009

Während sich in der Nacht gebildete Nebelfelder in Brandenburg, Sachsen und Thüringen am Vormittag rasch von der Sonne auflösen lassen, gibt es am Alpenrand bereits erste Schauer und Gewitter. Sonst beginnt der Tag mit viel Sonne, wenigen Wolken und es bleibt trocken. Ausnahme bildet der Nordwesten. Rund um Bremen hat sich ein Schauer gebildet, der sich in den kommenden Stunden wieder auflöst. Im Verlauf des Vormittags beginnt es in Niedersachsen, Bremen und Hamburg, entlang des Rheins, südlich des Mains und im südlichen Thüringen, sowie im Erz- und Fichtelgebirge zu quellen. Richtung Mittag gibt es hier die ersten kräftigen Schauer und Gewitter. Sonst bleibt es gering oder leicht bewölkt und trocken. Am Nachmittag gibt es vom südlichen Emsland über Nordrhein-Westfalen, Hessen, das Saarland bis an den Alpenrand teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Diese können in Begleitung von Starkregen, Hagel und Sturmböen auftreten. Auch im Erz- und Fichtelgebirge und in Schleswig-Holstein sind am Nachmittag Schauer und Gewitter möglich. Sonst gibt es einen Mix aus ein paar harmlosen Quellwolken. An der Ostseeküste ist es den ganzen Tag sonnig und trocken.
Während südlich der Donau „nur“ 22 bis 25 Grad Celsius, bedingt durch Schauer und Gewitter, erreicht werden, steigt die Temperatur im übrigen Vorhersagegebiet auf 27 bis 31 Grad Celsius an. Vom südlichen Hessen bis ins südliche Niedersachsen werden verbreitet schwülheiße 33 Grad Celsius erreicht. Eine Abkühlung gibt es nur in den zahlreichen Badeseen und entlang der Küsten mit auflandigem Wind.
Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs. Er kommt im Norden und Osten aus Ost bis Südost. Im Westen und Südwesten dreht er mit Durchzug der Schauer und Gewitter auf westliche Richtungen. In Schauernähe kann es Sturmböen geben.


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Wetterkarte Deutschland



Die Aussichten bis Samstag, den 4. Juli.

In der Nacht kommt die Kaltfront langsam weiter nach Osten voran. So gibt es in einem Streifen von der Nordsee bis zum bayrischen Alpenrand weitere lokal kräftige Schauer und Gewitter. Ruhiger verläuft die Nacht westlich und östlich dieser Linie. Neben ein paar Nebelfeldern ist es vielfach gering bewölkt oder klar und trocken. In dem Streifen mit den Schauern und Gewittern geht die Temperatur bis zum Morgen kaum unter 16 Grad Celsius zurück. Im Osten können teilweise frischere 13 Grad erreicht werden. Im äußersten Westen lässt sich bei Werten von 13 bis 10 Grad Celsius gut durchlüften. Vor der Front kommt der Wind aus Südost, hinter der Front aus westlichen Richtungen. Er ist, abgesehen von Schauerböen, schwach unterwegs.

Am Samstagvormittag erreichen die Schauer und Gewitter eine Linie Kiel – Magdeburg – München. Auch am Alpenrand kann es erste Schauer und Gewitter geben. Östlich dieser Linie starten wir mit viel Sonne in den Tag. An der Nordsee können sich dichtere Wolkenfelder halten, die etwas Nieselregen bringen. Am Nachmittag setzt sich der höhere Luftdruck im Westen durch. So gibt es von der Nordsee bis ins nördliche Baden-Württemberg bei einem Sonne-Wolken-Mix keine Schauer mehr. Die Kaltfront erreicht indes eine Linie Rügen – Dresden. So wird es am Nachmittag im Osten Deutschlands verbreitet kräftige Schauer und Gewitter geben. Lokal werden diese von Starkregen, Hagel und Sturmböen begleitet. Auch südlich des Mains gibt es am Nachmittag weitere Schauer und Gewitter. Im Westen setzt sich etwas kühlere Luft durch. Hier werden 22 bis 27 Grad Celsius erreicht. Im Osten ist dagegen nochmals schwülheiße Luft zugegen. Bei 28 bis 31 Grad Celsius kommt man leicht ins Schwitzen. Der Wind ist allgemein schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus zunehmend westlichen Richtungen. An der Nordsee kann er am Nachmittag leicht auffrischen. In Schauernähe kann es wieder Sturmböen geben.

Der Trend bis Dienstag, den 7. Juli 2009.

Durch die Nacht auf Sonntag werden Schauer und Gewitter im Osten die Begleiter sein. Auch im Osten Bayerns sind noch einzelne Schauer möglich. Sonst ist es vielfach gering oder leicht bewölkt und trocken. Während in der Osthälfte nochmals subtropische 18 bis 15 Grad Celsius für manchen schlechten Schlaf sorgen können, werden von der Nordsee bis zum Alpenrand angenehme 13 bis 11 Grad die Tiefstwerte sein. Vom Münsterland bis ins Sauerland sind mit 8 Grad Celsius auch einstellige Werte möglich. Der Wind bleibt schwach und kommt aus westlichen Richtungen.

Am Sonntag bilden sich von Mecklenburg-Vorpommern über das nördliche Brandenburg und Berlin bis nach Cottbus wieder kräftige Schauer und Gewitter. Auch entlang des Rheins bis an die Ems und am Alpenrand sowie im Südosten Bayerns können in den Nachmittagsstunden einzelne Schauer und Gewitter auftreten. Während im Süden, Osten und Norden bei 23 bis 26 Grad Celsius wieder durchgeatmet werden kann, wird es vom Münsterland bis zum Schwarzwald mit 27 bis 30 Grad Celsius wieder schwülwarm bis schwülheiß werden. Der Wind ist schwach unterwegs und frischt nur in Schauernähe böig auf.

Am Montag werden sich Schauer und Gewitter von Schleswig-Holstein bis an den Alpenrand und von der Ostsee bis nach Sachsen und Thüringen entladen. Westlich davon ist es meist locker bewölkt und trocken. Ein geringes Schauerrisiko besteht im Emsland. Die Temperatur liegt am Nachmittag zwischen 20 und 25 Grad Celsius. Im Osten Sachsens kann es nochmals bis 27 Grad Celsius raufgehen. Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen.

Am Dienstag gibt es vornehmlich im Norden und der Mitte Deutschlands kräftige Schauer und Gewitter. Im Süden bleibt es bei mehr Sonne als Wolken trocken. Mit 16 bis 19 Grad Celsius im Westen und Nordwesten und 20 bis 23 Grad Celsius im Osten und Süden wird es noch ein wenig kühler. Der Wind frischt besonders an der Nordsee auf und kommt weiterhin aus westlichen Richtungen.

Maik Thomaß, 03.07.2009 8:37


Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm
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