Deutschlandwetter für den 30. Juni bis 2. Juli 2009 + Trend

Hier findet ihr alle Wettervorhersagen archiviert
Antworten
Wettermaik

Deutschlandwetter für den 30. Juni bis 2. Juli 2009 + Trend

Beitrag von Wettermaik »

Die Wetterlage vom 30. Juni bis 2. Juli 2009

Bild
Bild: http://www.wetter3.de

Zwischen einer Hochdruckzone, die sich von Großbritannien über Skandinavien bis nach Nordosteuropa erstreckt und zahlreichen Tiefdruckgebieten über Süd- und Südosteuropa gelangt weiterhin sehr warme und feuchte Luft nach Deutschland. Die Luftmassen, die zu uns geführt werden, sind zudem sehr energiereich, so dass sich im Tagesverlauf zahlreiche Schauer und Gewitter bilden können. Verstärkt wird dieser Effekt durch ein Tief, welches sich über Sachsen bildet.
Morgen wird sich über dem Elsass ein neues Tief bilden. Es verlagert sich im Tagesverlauf ins Rheinland. Es sorgt für Feuchtigkeitsnachschub und weitere Wärme aus dem Mittelmeerraum. Das Hoch liegt weiterhin im Bereich der Nordsee, Skandinavien und Osteuropa. Es beeinflusst zunehmend den Nordwesten und Westen Deutschlands.
Am Donnerstag zieht sich das Hoch langsam Richtung Nordmeer zurück. Damit lässt auch der Einfluss auf Deutschland Stück für Stück nach. Zudem haben Tiefdruckgebiete die Chance auf Deutschland überzugreifen. Ein Tief über Frankreich lenkt schwülheiße Luftmassen nach Süd- und Westdeutschland. Weitere Tiefdruckgebiete halten sich über dem Balkan und Osteuropa auf.


Das Wetter am Dienstag, den 30. Juni 2009

Die Schauer der vergangenen Nacht sind erst einmal abgeklungen. Bereits in den Vormittagsstunden bilden sich an Oder, Neiße und im Fichtelgebirge neue Schauer und Gewitter, die sich langsam nach Westen verlagern. Von Schleswig-Holstein bis ans Oderhaff halten sich dichtere Wolken, aus denen erst einmal keine Niederschläge fallen werden. In der Westhälfte ist es dagegen vielfach sonnig und trocken. Im Laufe der Mittagsstunden quillt es im Osten Deutschlands weiter. Hier gibt es im Nachmittagsverlauf von der Ostseeküste bis ans Fichtel- und Erzgebirge teilweise kräftige Schauer und Gewitter, die lokal zu großen Regenmengen führen können. Schauer und Gewitter wird es auch in Bayern geben. Auch diese Schauer und Gewitter können lokal kräftiger ausfallen. Eine weitere Schauerlinie erstreckt sich von der Eifel bis zum Taunus im Norden und dem Schwarzwald im Süden. Hier sind im Nachmittagsverlauf ebenfalls kräftige Schauer und Gewitter möglich. Vom Bodensee bis an die Nordsee bleibt es meist trocken. Nur vereinzelt sind kurze Schauer möglich. Im Nordwesten sind die Chancen gänzlich trocken durch den Tag zu kommen sogar am größten. Hier macht sich der Hochdruckeinfluss bemerkbar. Die Sonne scheint vielfach von einem leicht bewölkten Himmel.
Die Temperatur steigt am Nachmittag auf erfrischende 19 bis 21 Grad entlang der Küsten von Nord- und Ostsee. Sonst werden 22 bis 24 Grad Celsius im Süden Bayerns sowie in Schleswig-Holstein erreicht. Im übrigen Vorhersagegebiet wird es mit 25 bis 30 Grad Celsius schwülwarm.
Der Wind ist allgemein schwach, an den Küsten zeitweise mäßig unterwegs und kommt aus nördlichen Richtungen. In Schauernähe kann es stürmische Böen geben.

Bild
Wetterkarte Deutschland


Die Aussichten bis Mittwoch, den 1. Juli.

Am Abend lassen die Schauer und Gewitter weitestgehend nach und die Wolkendecke lockert auf. Stellenweise kann sich Nebel bilden. Einzelne Schauer und Gewitter können sich allerdings im Schwarzwald, im Osten Deutschlands sowie im östlichen Bayern bis in die Morgenstunden halten. Im Norden und der Mitte geht die Temperatur auf subtropische 18 bis 15 Grad Celsius zurück. Im Süden wird es mit 14 bis 12 Grad Celsius etwas angenehmer. Der Wind bleibt schwach und kommt weiterhin aus nördlichen Richtungen.

Bereits in den Vormittagsstunden des Mittwochs gibt es von Mecklenburg-Vorpommern bis Sachsen und Thüringen erste kräftige Schauer und Gewitter. Auch südlich des Mains gibt es erste Schauer. Im Westen und Nordwesten bilden sich Quellwolken, aus denen es in den Mittagsstunden erste Schauer geben kann. Am Nachmittag gibt es dann verbreitet kräftige Schauer und Gewitter, die lokal wieder mit großen Regenmengen einhergehen können. Von der Nordsee bis ins Münsterland bleibt es dagegen weitestgehend trocken. Auch an der Grenze zu Dänemark sowie an der Ostseeküste sind die Chancen auf Schauer und Gewitter eher gering. Hier scheint recht häufig die Sonne. An den Küsten von Nord- und Ostsee werden am Nachmittag 20 bis 22 Grad Celsius erreicht. Deutlich wärmer wird es abseits der Küsten. Verbreitet sind 26 bis 29 Grad Celsius möglich, die sich gepaart mit der Feuchtigkeit in der Luft sehr schwül anfühlen. Am Oberrhein kann die 30-Grad-Marke wieder überschritten werden. Der Wind ist weiterhin schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus nördlichen Richtungen. In Schauernähe sind Sturmböen möglich.

Der Trend bis Sonntag, den 5. Juli 2009.

Vielfach sternenklar verläuft die Nacht auf Donnerstag. Allerdings halten sich im äußersten Osten weitere Schauer. Lokal können sich wiederholt dichte Nebelfelder bilden. Auf 18 bis 16 Grad Celsius geht die Temperatur zurück. Deutlich angenehmer wird der Süden wegkommen. Hier sinkt die Temperatur lokal bis auf 10 Grad Celsius. Der Wind bleibt schwach und kommt weitestgehend aus nördlichen Richtungen.

Donnerstag gibt es erneut Schauer und Gewitter, die sich von der mecklenburgischen Seenplatte bis zum Erzgebirge und südlich des Mains austoben. In den übrigen Gebieten wird es bei viel Sonne und nur wenigen Wolken trocken. Verbreitet werden 27 bis 30 Grad Celsius erreicht. Kühler bleibt es da nur an der Küste. Der Wind bleibt schwach und kommt aus nördlichen Richtungen.

Freitag wird vielfach die Sonne von einem meist leicht bewölkten Himmel scheinen. Schauer und Gewitter sind nur noch am Erzgebirge, im Osten Bayerns sowie im Schwarzwald möglich. Auf 28 bis 30 Grad Celsius steigt dabei die Temperatur an. Im Münsterland kann es bis 33 Grad Celsius raufgehen.

Samstag wird sich die Wetterlage langsam umstellen. Ein Tief bei den britischen Inseln sorgt im Verlauf des Tages für kräftige Schauer und Gewitter von der Nordsee bis an den Alpenrand. Im Osten bleibt es noch sonnig und trocken. Schwülwarme 25 bis 29 Grad im Westen und schwülheiße 33 Grad Celsius im Osten werden den Sprung ins kühle Nass erleichtern.

Sonntag ziehen die Schauer und Gewitter dann auch über den Osten Deutschlands. Im Westen wird sich häufig die Sonne zeigen. Es bleibt trocken. Hier fließt kühlere Luft ein. Mit 22 bis 25 Grad wird es etwas angenehmer. Der Osten bleibt nochmals unter schwülwarmen 26 bis 31 Grad Celsius liegen.

Maik Thomaß, 30.06.2009 8:51

Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm
Antworten