Deutschlandwetter für den 25. bis 27. Juni 2009 mit Trend

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Wettermaik

Deutschlandwetter für den 25. bis 27. Juni 2009 mit Trend

Beitrag von Wettermaik »

Die Wetterlage vom 25. bis 27. Juni 2009

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Bild: http://www.wetter3.de

Zwischen einem Hoch über Skandinavien und tiefem Luftdruck über Süd- und Südosteuropa fließt zunehmend warme Festlandsluft nach Deutschland. Die Tiefdruckgebiete sorgen für den Transport feuchter Luftmassen aus dem Mittelmeerraum nach Norden, die sich mit der warmen Festlandsluft mischen und damit eine sehr energiereiche Luftmasse erzeugen. Diese Luftmasse ist teilweise sehr labil und sorgt im Osten und Süden Deutschlands für zunehmende Schwüle und teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Der Nordosten wird heute von einem Höhentief beeinflusst, welches für kühlere Luft und Regen sorgen wird, wogegen der Nordwesten noch vom Skandinavienhoch beeinflusst wird.
In der kommenden Nacht bildet sich über Frankreich ein Tief, welches im Tagesverlauf über Belgien liegen wird. Dieses sorgt in der West- und Südhälfte für unbeständiges Wetter. Das Hoch liegt dagegen weiterhin über Skandinavien und sorgt zusammen mit einem Tief über dem Balkan für weiteren Nachschub warmer mit Feuchtigkeit angereicherter Luft, die nach Mitteleuropa gelangt.
In der Nacht auf Samstag wird das Tief von Belgien nach Nordrhein-Westfalen ziehen und dort am Samstag fast ortsfest liegen bleiben. Das Skandinavienhoch sorgt für trockenere Luftmassen, die in den Nordosten Deutschlands einfließt. Weiterhin gelangt feuchtwarme Luft in den Süden und die Mitte Deutschlands, wo es weiterhin in labiler Luft zu weiteren Schauern und Gewittern kommen wird.


Das Wetter am Donnerstag, den 25. Juni 2009

Bereits in den Vormittagsstunden überquert ein Regengebiet die Mitte Deutschlands, das bis Ostniedersachsen vorankommt. Am Vormittag wird es von der Ostsee bis zum Erzgebirge, sowie in Bayern teilweise dichtere Wolken geben, aus denen es vom südlichen Mecklenburg bis nach Nordthüringen teilweise kräftigeren Regen geben kann, der mit fortschreitender Stunde nachlassen wird. Entlang Oder und Neiße lockern die dichteren Wolken wieder auf, so dass von Berlin bis nach Chemnitz zeitweise die Sonne zum Vorschein kommt. Von Schleswig-Holstein und Niedersachsen bis Baden-Württemberg ist es dagegen noch leicht bewölkt, vielfach auch sonnig und trocken. Während in den Mittagsstunden weitere dichte Wolken in den Nordosten Deutschlands ziehen, die bis zum Abend auch die schleswig-holsteinische Nordseeküste erreichen, aus denen teilweise länger anhaltend Regen fallen kann, werden an Oder und Neiße teilweise kräftige Schauer und Gewitter aus Polen aufziehen. Diese ziehen bis nach Brandenburg und Sachsen und können teilweise Hagel und Sturmböen mit sich bringen. Ebenfalls Schauer und Gewitter gibt es von Südniedersachsen bis an den Alpenrand. Auch hier können diese Schauer und Gewitter recht kräftig ausfallen, lokal mit Hagel und Sturmböen. Am freundlichsten bleibt es von der Nordsee bis an den Niederrhein. Hier scheint die Sonne von einem leicht bewölkten Himmel. Nur lokal kann es kurze Schauer geben.
Die Temperatur steigt im Nordosten unter den dichteren Wolken auf 16 bis 18 Grad Celsius an. Am Erzgebirgsrand und am bayrischen Alpenrand werden Höchsttemperaturen von 16 bis 19 Grad Celsius erreicht. Entlang Oder und Neiße werden am Nachmittag 22 bis 24 Grad Celsius erreicht. Noch ein Stück wärmer wird es von der Nordsee bis nach Baden-Württemberg, wo 23 bis 25, im Südwesten auch 26 Grad Celsius erreicht werden.
Der Wind kommt im Süden und der Mitte schwach bis mäßig aus Nordost, nach Norden frischt er böig auf und kommt ebenfalls aus Nordost. An der Ostseeküste kann er zeitweise stark unterwegs sein und erreicht hier in Böen teilweise auch Sturmstärke. Entlang der Ostseeküste besteht leichte Hochwassergefahr.

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Wetterkarte Deutschland


Die Aussichten bis Freitag, den 26. Juni.

Am Abend lässt die Schauertätigkeit im Westen und Südwesten rasch nach. Nur im Süden gibt es auch durch die Nacht weitere Schauer, sonst kann sich teilweise dichter Nebel bilden. In einem Streifen von Schleswig-Holstein bis zum Erzgebirge können sich dichtere Wolken halten, aus denen es zeitweise etwas regnen kann. Von Ostmecklenburg bis zur Lausitz wird die Wolkendecke ebenfalls auflockern, allerdings ziehen in der Nacht von Polen weitere Schauer und Gewitter in dieses Gebiet. Während die Temperatur bis zum Sonnenaufgang im Norden und Osten kaum unter 15 Grad Celsius sinken wird, geht sie vom Niederrhein bis an die Alpen auf 13 bis 10 Grad Celsius zurück. Einstellige Werte kann es im Süden Baden-Württembergs geben. Der Wind ist weiterhin schwach unterwegs, kommt nur an der Ostsee weiterhin leicht böig aus Nordost.

In einem Streifen von der Ostsee bis zum Erzgebirge wird es am Freitagvormittag erste Schauer und Gewitter geben. Entlang der Ostsee ist es bei einem locker bewölkten Himmel trocken. Auch von der Nordsee bis in den Norden Bayerns und Baden-Württembergs geht es nach Nebelauflösung mit Sonne und ein paar Wolken in den Tag. Im Süden kann es ebenfalls erste Schauer geben. Mittags und Nachmittags entwickeln sich vom Emsland bis zum Oderhaff im Norden und dem Erzgebirge im Süden, sowie in der gesamten Südhälfte und am Rhein teilweise kräftige Schauer und Gewitter, die lokal wieder kräftig ausfallen können. Das heißt, dass es örtlich Starkregen, Hagel und Sturmböen geben kann. Vom Sauerland bis ins nordwestliche Nordrhein-Westfalen, sowie im Nordosten Deutschlands und in Schleswig-Holstein ist die Schauerneigung eher gering. Hier kommt zeitweise die Sonne zum Vorschein. Die Temperatur steigt landesweit auf 22 bis 25 Grad Celsius an. Im Südwesten können sogar bis zu 27 Grad Celsius erreicht werden. Etwas angenehmer bleibt es an den Küsten von Nord- und Ostsee. Der Wind ist im Süden schwach aus teilweise unterschiedlichen Richtungen unterwegs, im Norden frischt er auf und kommt von der Nordsee bis nach Usedom zeitweise recht kräftig mit einzelnen stürmischen Böen aus Nordost. In Schauernähe kann es ebenfalls stürmische Böen geben.


Der Trend bis Montag, den 29. Juni 2009.

Während im Norden und der Mitte die Schauertätigkeit am Abend nachlässt und in der Nacht auf Samstag die Wolken auflockern, wobei sich wieder Nebel bilden kann, werden im Süden durch die Nacht hindurch Schauer und Gewitter aktiv bleiben. Die Temperatur liegt in den Morgenstunden bei 16 bis 14 Grad Celsius im Norden und 15 bis 10 Grad Celsius im Süden. Der Wind bleibt schwach, an der Küste mäßig aus Nordost bis Ost.

Am Samstag werden sich im Westen vom Emsland bis an den Alpenrand erneut kräftige Schauer und Gewitter bilden. Von Schleswig-Holstein bis zur Lausitz bleibt es bei einem wechselnd wolkigem Himmel trocken. Mit 18 bis 22 Grad im Süden, sowie entlang der Küsten von Nord- und Ostsee macht hier der Sommer von den Temperaturen her eine Pause. Im Norden und Osten werden dagegen 24 bis 26 Grad Celsius erreicht. Im Süden ist der Wind meist schwach unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen, nach Norden ist er mäßig, entlang der Küsten zeitweise auch frisch und kommt auch weiterhin aus Nordost daher.

Am Sonntag werden sich im Tagesverlauf erneut kräftige Schauer und Gewitter bilden, die besonders südlich einer Linie Emsland – Uckermark für die eine oder andere Dusche sorgen. Nördlich dieser Linie bleibt es bei viel Sonne und wenigen Wolken voraussichtlich trocken. Die Temperatur steigt im Süden auf 23 bis 25 Grad Celsius an. Nach Norden erwärmt sie sich auf 25 bis 27 Grad Celsius, östlich der Elbe werden bis zu 29 Grad Celsius erreicht. Der Wind lässt auch im Norden nach, kommt im Norden und der Mitte aus Nordost, im Süden eher aus nördlichen Richtungen. Er ist allgemein schwach bis mäßig und kann in Schauernähe böig auffrischen.

Auch mit Beginn der neuen Woche wird sich nichts wesentliches ändern. Es gibt weitere, teilweise kräftige Schauer und Gewitter, wobei Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern am wenigsten abbekommen werden. Mit 24 bis 28 Grad Celsius wird es dann im gesamten Vorhersagegebiet sommerlich warm. Am Oberrhein, sowie an der Oder und Neiße kann die 30-Grad-Marke überschritten werden.

Maik Thomaß, 25.06.2009 10:05


Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm
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