Deutschlandwetter für den 22. bis 24. Juni 2009 mit Trend

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Wettermaik

Deutschlandwetter für den 22. bis 24. Juni 2009 mit Trend

Beitrag von Wettermaik »

Die Wetterlage vom 22. bis 24. Juni 2009

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Bild: http://www.wetter3.de

Die Reste eines Höhentiefs liegen derzeit noch im Alpenraum, wo noch dichtere Wolken und Regen vorherrschen. Derzeit ist am stärksten Bayern betroffen. Ein Hoch bei den britischen Inseln wird sich mit einem Hoch über Skandinavien vereinen und eine Hochdruckzone mit mehreren Hochdruckzentren bilden. Sie verläuft von Irland über die Nordsee bis nach Nordskandinavien. Dabei wird der Westen, Nordwesten und Norden zunehmend in den Einflussbereich höheren Luftdrucks gelangen. Der Südosten und Osten werden dagegen von einem Tief über Italien beeinflusst. In leicht instabiler Luft können sich im Tagesverlauf wieder Schauer und Gewitter bilden. Dazu gelangt in einer nordöstlichen Luftströmung langsam wärmere Luft nach Norddeutschland, während der Süden heute nochmals unter Restkälte des Höhentiefs liegt.
Am Dienstag wird sich der Hochdruckeinfluss auf weite Teile Deutschlands ausbreiten. Das Tief von Italien wird sich zur Slowakei verlagern. Es sorgt im Süden Deutschlands für teilweise ergiebige Niederschläge, da sich die Wolken an den Alpen stauen können. Im Tagesverlauf entsteht zudem ein weiteres Tief an den Südalpen, das zusätzlich Einfluss auf Süddeutschland haben wird.
Am Mittwoch wird das Hoch von Irland langsam auf die Nordsee ziehen. Dabei wird es etwas an Stärke verlieren, jedoch weiterhin auf weite Teile Deutschlands Einfluss haben. Das Tief über den Südalpen wird dagegen weiterhin das Wetter im Süden Deutschlands bestimmen. Zwischen einem Tiefdruckkomplex, der von Südspanien über Italien bis in den nahen Osten reicht und der Hochdruckzone über Nordeuropa gelangt weitere warme Festlandsluft aus Osteuropa nach Mitteleuropa. Damit wird es von Tag zu Tag von Osten her etwas wärmer.


Das Wetter am Montag, den 22. Juni 2009

Der Tag startete im Norden mit viel Sonne, in Vorpommern mit ein paar Quellwolken. In der Mitte gab es ein paar mehr Wolken mit einzelnen Schauern. Nach Süden hielten sich dichte Wolken mit teilweise länger anhaltenden Regen in Bayern. Im Norden verläuft der Vormittag mit viel Sonne, ein paar Schleierwolken und ein paar Quellwolken, die über das Oderhaff nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen. Diese können im Vormittagsverlauf ein paar Schauer mit sich bringen. In der Mitte werden sich ebenfalls Quellwolken halten, die in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen für Schauer sorgen werden. In Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland bleibt es bei einem wechselnd wolkigen Himmel meist trocken. In Baden-Württemberg und Bayern können sich dichtere Wolken halten, durch welche die Sonne, vor allem am Alpenrand und in Bayern eher selten zum Vorschein kommt. Dazu gibt es teilweise länger anhaltenden Regen, der mit fortschreitender Stunde nachlässt. Am Nachmittag geht der Regen im Süden eher in Schauerwetter über. Zeitweise kann die Sonne zum Vorschein kommen, nur unmittelbar an den Alpen können sich auch dichtere Wolken halten. Sonst gibt es südlich des Mains und östlich der Elbe am Nachmittag vermehrt kräftige Schauer und Gewitter, die örtlich Sturmböen und Hagel mit im Gepäck haben können. Vom Niederrhein bis an die Nordsee gibt es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken kaum Schauer. Entlang der Ostseeküste bleibt es ebenfalls trocken. Hier kommt die Sonne auch recht häufig zum Vorschein. Am freundlichsten wird es in Schleswig-Holstein, wo die Sonne die größten Anteile haben wird und sich eher selten Wolken zeigen.
Die Temperatur steigt unmittelbar am Alpenrand unter den dichten Wolken auf 12 bis 14 Grad Celsius an. Sonst werden im Süden 16 bis 18, im Westen bis 19, und im Osten bis 21 Grad Celsius erreicht. Auch in Schleswig-Holstein kann die 20-Grad-Marke überschritten werden. Nur unmittelbar an den Küsten mit Seewind bleibt es mit 16 bis 18 Grad Celsius etwas kühler.
Der Wind kommt schwach, zunehmend mäßig aus nördlichen Richtungen. Von der Oder bis nach Bayern kann er leicht böig sein. In Schauernähe sind Sturmböen möglich.

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Wetterkarte Deutschland



Die Aussichten bis Dienstag, den 23. Juni.

Am Abend wird die Schauertätigkeit im Osten nachlassen. Von Tschechien werden rasch dichtere Wolken nach Bayern ziehen und für ersten Regen sorgen. Nach Norden und Westen wird es locker bis leicht bewölkt und trocken sein. Nördlich einer Linie Freiburg – Cottbus geht es mit wenigen Wolken durch die Nacht. Stellenweise kann sich dichter Nebel bilden. Südlich dieser Linie werden dichtere Wolken dominieren und in Bayern, sowie am Alpenrand für teilweise länger anhaltenden, kräftigen und lokal auch ergiebigen Regen sorgen. In den höheren Lagen der Alpen kann sogar Schnee fallen. Die Temperatur geht an den Küsten von Nord- und Ostsee auf 14 bis 12, im Norden und Osten auf 11 bis 10 Grad Celsius und auf 9 bis 7 Grad Celsius im übrigen Vorhersagegebiet zurück. Dabei bleibt der Wind schwach bis mäßig und kommt aus nördlichen Richtungen. Besonders von der vorpommerschen Ostseeküste bis ins nördliche Bayern kann er zeitweise böig daher kommen.

Der Dienstag wird sich nördlich einer Linie Berlin – Erfurt – Aachen mit viel Sonne und nur wenigen Wolken präsentieren. Anders das bild südlich dieser Linie. Hier wird es dichte Wolken geben, aus denen am Vormittag in Bayern teilweise kräftiger Regen fällt. Dieser Regen wird im Laufe des Tages nach Baden-Württemberg ziehen. Im Nordosten Bayerns lässt der Regen nach und vereinzelt kann die Sonne durch ein paar Wolkenlücken scheinen. Am Alpenrand wird es den ganzen Tag dicht bewölkt bleiben und zeitweise länger anhaltend regnen. Unter den dichten Regenwolken schafft es die Temperatur auf 8 bis 12 Grad Celsius. In der Mitte werden 15 bis 18 Grad Celsius erreicht. Im Norden erwärmt sich die Luft auf 21 bis 24 Grad Celsius. Nur an den Küsten von Nord- und Ostsee bleibt es im Seewindbereich etwas kühler. Der Wind kommt aus Nord bis Nordost, frischt östlich der Elbe auf und kann hier mit einzelnen stürmischen Böen einhergehen.


Der Trend bis Sonntag, den 28. Juni 2009.

In der Nacht auf Mittwoch gibt es südlich der Donau weitere leichte Regenfälle. In Baden-Württemberg und Bayern bleibt die Wolkendecke meist geschlossen. Mit jedem Kilometer nach Norden werden die Wolken dünner. Nördlich der Mittelgebirge wird es voraussichtlich sternenklar und trocken bleiben. Die Temperatur geht auf angenehme 12 bis 9 Grad Celsius zurück. Auch der Wind lässt nach, kommt weiterhin aus nördlichen Richtungen und ist nur noch in Vorpommern leicht böig unterwegs.

Am Mittwoch gibt es im östlichen und südlichen Bayern erneut dichte Wolken mit teilweise kräftigen Regen. Aus Polen können in den Süden Brandenburgs und nach Sachsen ein paar Schauer und Gewitter ziehen. Sonst ist es wechselnd wolkig, nördlich der Mittelgebirge vielfach sonnig und trocken. Dabei steigt die Temperatur im Regen auf 12 bis 15 Grad Celsius, im Süden auf 20 bis 22 Grad Celsius und im Norden bis auf 24, vereinzelt auch 25 Grad Celsius. Der Wind kommt allgemein mäßig aus Nordost, im Norden ist er zeitweise frisch mit einzelnen Sturmböen an der Ostseeküste.

Derzeit sieht es so aus, als wenn zum Wochenende der Sommer einen ersten Anlauf nimmt und die Temperatur deutschlandweit über 25 Grad Celsius steigen wird. Ab Freitag steigt allerdings auch die Gefahr von Schauern und zum Teil kräftigen Gewitter.

Maik Thomaß, 22.06.2009 8:45


Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm
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