Deutschlandwetter für den 21. bis 23. Juni 2009

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Wettermaik

Deutschlandwetter für den 21. bis 23. Juni 2009

Beitrag von Wettermaik »

Die Wetterlage vom 21. bis 23. Juni 2009

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Bild: http://www.wetter3.de

Immer noch fest im Griff hat uns das Tief über Südskandinavien. Es lenkt auch heute wieder kühle Luft polaren Ursprungs nach Deutschland. Es verliert aber langsam an Kraft, so dass sich ein Hoch westlich der britischen Inseln langsam nach Osten ausbreiten kann. Zuvor haben wir es aber mit einem Kaltlufttropfen oder auch Höhentief zu tun, welches im Tagesverlauf von Norddeutschland beginnend zu den Alpen zieht.
Diese werden im Laufe des Montags erreicht. Über Skandinavien bildet es ein neues Hoch, das sich mit dem Hoch bei den britischen Inseln verbindet und Quer über die Nordsee eine Hochdruckzone entstehen lässt. Diese Hochdruckzone beeinflusst zunehmend auch den Norden und Nordwesten Deutschlands. Zudem gelangt langsam trockenere Festlandsluft aus Osteuropa nach Mitteleuropa.
Diese erreicht den Norden dann am Dienstag. Im Süden wird wahrscheinlich das Höhentief weiter für tiefe Temperaturen und unbeständiges und regenreiches Wetter sorgen. Das Hoch bei den britischen Inseln verlagert sich bis Dienstagmittag auf die Nordsee.



Das Wetter am Sonntag, den 21. Juni 2009

Bereits in den Morgenstunden gab es die ersten Schauer entlang der Ostseeküste und in Schleswig-Holstein, sowie Niedersachsen, die sich über dem Wasser entwickelt haben. So gab es teilweise kräftige Schauer im Umfeld von Rostock, im Landkreis Doberan und auf dem Darß. Am Vormittag wird es im Norden Deutschlands weitere Schauer geben, die lokal auch kräftiger ausfallen können. Da sie teilweise nur sehr langsam ziehen, kann es zu teilweise ergiebigen Regenmengen kommen. Auch die ersten Gewitter sind möglich. In der Mitte halten sich vom Sauerland bis nach Sachsen dichtere Wolken, aus denen etwas Regen fallen kann. Nach Süden ist es wechselnd wolkig mit ersten Schauern. Am Nachmittag wird es weitere Schauer und Gewitter geben. Besonders in der Nordhälfte und in den nördlichen Mittelgebirgen können diese recht kräftig ausfallen. Unmittelbar an der Nord- und Ostseeküste ist die Gefahr von Schauern etwas geringer. Auch in der Eifel gibt es längere trockene Phasen, aber auch hier können Schauer auftreten. Zwischendurch zeigt sich überall die Sonne.
Die Temperatur steigt in den Mittelgebirgen auf 14 bis 16 Grad Celsius an. In der Westhälfte und im Norden werden 16 bis 18 Grad Celsius erreicht. Im Osten erwärmt sich die Luft dagegen auch 19 bis 20, in der Oberlausitz bis auf 21 Grad Celsius.
Der Wind ist allgemein schwach, im Westen zeitweise mäßig unterwegs und kommt allgemein aus Nordwest. Im Nordosten ist der Wind eher sehr schwach und ist zeitweise umlaufend. In Schauernähe kann es stürmische Böen geben.

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Wetterkarte Deutschland


Die Aussichten bis Montag, den 22. Juni.

Am Abend lassen die Schauer im Osten Deutschland nur zögerlich nach. Nach Westen geht alles ein bisschen schneller. Am Alpenrand und im Schwarzwald werden sich dichtere Wolken ausbreiten, aus denen länger anhaltender und teilweise auch kräftiger Regen fallen kann. Ebenfalls dichtere Wolken werden uns im Osten von Berlin bis zum Erz- und Fichtelgebirge begleiten, aus denen ebenfalls etwas Regen fällt. Und eine dritte Zone mit dichteren Wolken und etwas Regen wird es von der Eifel bis zum Sauerland geben. Sonst ist es leicht bewölkt nach Norden auch klar und trocken. Es kann sich jedoch dichter Nebel bilden. Entlang der Ostseeküste möchte ich weitere Schauer nicht ausschließen, die sich über der Ostsee bilden können, und sich besonders über den küstennahen Gebieten abregnen. Die Temperatur geht im Norden und Osten auf 10 bis 8 Grad zurück, sonst werden Tiefstwerte von 7 bis 5 Grad Celsius erreicht. Der Wind ist schwach unterwegs und kommt aus Nordwest bis Nord.

Schon am Vormittag werden sich erste Schauer entlang Oder und Neiße entladen. Von Sachsen-Anhalt bis nach Sachsen und Thüringen kann es aus einer geschlossenen Wolkendecke zeitweise regnen. Besonders in Thüringen kann der Regen auch kräftiger ausfallen. Vom Oderhaff bis ins Münsterland ist es dagegen leicht oder locker bewölkt und trocken. Weitere dichte Wolken erstrecken sich von Nordrhein-Westfalen bis an die Alpen. Hier zeigt sich seltener die Sonne. Dafür gibt es zeitweise etwas Regen oder einzelne Schauer. Am Niederrhein bleibt es trocken. Am Nachmittag wird sich an den Küsten von Nord- und Ostsee, sowie in weiten Teilen Niedersachsens, Bremens, Hamburgs und Schleswig-Holstein die Sonne zeigen. Hier gibt es nur wenige Schönwetterwolken. Vom südlichen Mecklenburg bis ins südliche Emsland im Norden bis ans Erzgebirge und an die Alpenrand im Süden kann es wiederholt Schauer und Gewitter geben, die örtlich mit kräftigen Regen, Sturmböen und Hagel einhergehen. Vom Niederrhein bis in den Nordschwarzwald bleibt es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken trocken. Während die Temperatur unter dichten Wolken südlich des Mains auf 12 bis 16 Grad Celsius ansteigt, werden in der Mitte 16 bis 19 Grad Celsius erreicht. Am wärmsten wird es in der Nordhälfte mit 20 bis 21 Grad Celsius. Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus nördlichen Richtungen. In Schauernähe sind auch wieder stürmische Böen möglich.

Der Trend bis Dienstag, den 23. Juni 2009.

Südlich der Donau werden auch durch die Nacht auf Dienstag dichte Wolken teilweise kräftige Regenfälle bringen. Sonst lösen sich die Schauer auf und es bleibt trocken. Die Wolkendecke wird zudem stärker auflockern und stellenweise bildet sich wieder dichter Nebel. Mit 10 bis 8 Grad im Norden und der Mitte wird es hier eine milde Nacht geben. Kühler wird es im Südwesten. Hier kann es bis auf 5 Grad Celsius abkühlen. Der Wind bleibt schwach bis mäßig und kommt aus Nord.

Am Dienstag fällt von Sachsen über Thüringen bis nach Bayern aus einer nahezu geschlossenen Wolkendecke langanhaltender und ergiebiger Regen. Dieser breitet sich am Nachmittag auch nach Baden-Württemberg aus. Sonst ist es wechselnd wolkig und trocken. Nach Norden kann es auch lange sonnige Abschnitte geben. Im Dauerregen werden am Nachmittag kaum mehr als 13 Grad Celsius erreicht, sonst erwärmt sich die Luft auf 17 bis 22 Grad Celsius. Der Wind kommt weiterhin aus nördlichen Richtungen.

Maik Thomaß, 21.06.2009 9:15


Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm
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