
Bild: http://www.wetter3.de
Das Tief, welches gestern für Regen im Süden und der Mitte Deutschlands gesorgt hat, ist bereits in die Ukraine abgezogen. Von Westen setzt sich langsam ein Hochdruckgebiet über der Biskaya durch. Zuvor wird aber noch ein kleines, fast unscheinbares Tief über der Nordsee für einzelne Schauer und Gewitter im Westen und er Mitte Deutschlands sorgen. In einer nordwestlichen Luftströmung gelangt kühlere Meeresluft nach Deutschland.
Am Mittwoch liegt das Hochdruckgebiet genau über Deutschland. Vom Nordatlantik machen sich neue Tiefdruckgebiete auf dem Weg nach Osten. Dabei dreht die Luftströmung auf Süd bis Südwest und zunehmend gelangt warme Mittelmeerluft nach Deutschland.
Das Wetter am Dienstag, den 16. Juni 2009
Der Dauerregen ist bereits nach Osten abgezogen. Zurückgeblieben sind dichtere Wolkenfelder in der Mitte und im Süden Deutschlands, aus denen es vom südlichen Niedersachsen bis an den Alpenrand einzelne, teilweise kräftigere Schauer geben kann. Nach Norden passiert nicht viel. Hier wird sich die Sonne mit Wolken den Himmel teilen und es bleibt trocken. Am Nachmittag lockert im Saarland und Baden-Württemberg die Wolkendecke auf und es bleibt weitestgehend trocken. Auch von der Nord- und Ostsee bis ins nördliche Sachsen gibt es Sonne und Wolken im Wechsel, wobei es die größeren sonnigen Anteile an den Küsten geben wird. Vom südlichen Emsland bis zur Eifel im Westen und dem Erzgebirge und Ostbayern im Osten kann es im Laufe des Nachmittags zu teilweise kräftigen Schauern und Gewittern kommen. Dabei kann es lokal zu größeren Regenmengen kommen, dies vor allem in der Westhälfte.
Die Temperatur liegt an der Nordsee bei 14 bis 16 Grad Celsius. Sonst werden 17 bis 20, am Oberrhein bis zu 22 Grad Celsius erreicht.
Abgesehen von Schauerböen ist der Wind meist schwach bis mäßig unterwegs, kommt aus West bis Nordwest und frischt am Nachmittag an der Ostseeküste etwas auf.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Mittwoch, den 17. Juni.
Am Abend lassen die Schauer und Gewitter rasch nach, nur im Münsterland können sie sich noch bis Mitternacht halten. In einem schmalen Streifen vom Niederrhein bis zur Lausitz wird es ein paar lockere Wolkenfelder geben, sonst ist es nördlich und südlich dieses Streifens meist gering bewölkt oder sternenklar und trocken. Örtlich kann sich Nebel bilden. Bis zum Sonnenaufgang geht die Temperatur unter den dichteren Wolken, sowie an der Küste auf 10 bis 8 Grad Celsius zurück. Sonst sind Tiefstwerte von 6 bis 3 Grad Celsius möglich. Dabei besteht besonders im Ems- und Münsterland, sowie in Teilen Baden-Württembergs und südlich der Donau die Gefahr von leichtem Bodenfrost. Der Wind ist nur schwach unterwegs, kommt in der Osthälfte aus westlichen Richtungen, nach Westen eher aus Südost.
Morgenfrüh starten wir nach Nebelauflösung mit viel Sonne, nur wenigen Wolken und trockenem Wetter in den Tag. Auch die nächtlichen Wolken in der Mitte Deutschlands lösen sich weitestgehend auf. Am Nachmittag kommen von der Nordsee erste hohe, später mittelhohe Wolken nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen gezogen. Am Abend werden sich auch entlang des Rheins ein paar hohe Wolkenfelder zeigen. Es wird aber keinen Niederschlag geben. Die Temperatur steigt auf 16 bis 18 Grad Celsius an den Küsten von Nord- und Ostsee. Östlich der Elbe, sowie im Norden werden 19 bis 21 Grad Celsius erreicht. In der Mitte und im Süden kann die Temperatur bis 24 Grad Celsius ansteigen, am Oberrhein können es bis zu 26 Grad Celsius werden. Der Wind kommt östlich der Elbe schwach aus Nordwest bis West, im Westen aus Süd, im Süden stellenweise auch aus Ost.
Maik Thomaß, 16.06.2009 8:28
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm