(Nr.: 1379):
Aktuelle Lage: Deutschland liegt auch weiterhin zwischen einem Hoch über den Alpen und tiefen Luftdruck über Nordeuropa und dem Nordatlantik. Bis Montag verlagert sich ein weiteres Tief vom Atlantik Richtung nördliche Nordsee.
Aktuell ist es im Süden und der Mitte, mit Ausnahme von einzelnen Nebelfeldern, recht freundlich und trocken. Richtung Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern gibt es dichtere Wolken, aus denen in Schleswig-Holstein etwas Regen fällt. Im südlichen Mecklenburg-Vorpommern ist es noch aufgelockert und trocken.
Vorhersage: Am Nachmittag bleibt es entlang der Ostsee bei dichteren Wolken und es kann den einen oder anderen Regentropfen geben. Richtung Süden ist es ebenfalls stärker bewölkt, allerdings sind hier die Chancen auf etwas Sonne größer. Hier gibt es auch keinen Niederschlag. Die Temperatur erreicht am Nachmittag 11 bis 12, im Südosten bis zu 13 Grad. Dazu kommt der Wind mäßig, an der Küste frisch bis stark aus Südwest. Verbreitet gibt es ab den späten Nachmittagsstunden stürmische Böen.
In der Nacht ist es an der Küste weiterhin dicht bewölkt mit ein paar Regentropfen. Nach Süden kann die Wolkendecke größere Lücken bekommen und es bleibt trocken. Die Temperatur geht unter den dichten Wolken kaum unter 10 Grad, im Binnenland bei längeren Aufklaren allerdings bis auf 6 Grad zurück. Der Wind ist weiterhin mäßig bis frisch, an der Küste auch stark, über der Ostsee stürmisch unterwegs. Er kommt aus Südwest bis West und erreicht in Böen Sturmstärke, wobei diese Böen vor allem an der Küste und auf der freien Ostsee auftreten werden.
Der morgige Tag startet mit dichten Wolken und einzelnen leichten Schauern. Um die Mittagszeit kann die Wolkendecke vorübergehend auflockern, dies besonders an der Küste, bevor zum Nachmittag erneut dichte Wolken das Land erreichen, aus denen am späten Nachmittag an der Lübecker Bucht erster Regen fallen kann. Mit 12 bis 13 Grad bleibt es herbstlich und der Wind lässt im Verlauf des Vormittags nach, kommt dann nur noch mäßig bis frisch aus Südwest bis West und erreicht in Böen die Stärke 6 bis 7.
Aussichten bis Mittwoch: Das Tief vom Atlantik, das zur nördlichen Nordsee zieht, verlagert sich bis Dienstag an der Küste Norwegens nordostwerts. Der Einfluss des Hochs über den Alpen lässt nach. Es verlagert sich nach Osten und löst sich langsam auf. Zeitgleich ist der Weg frei für Tiefdruckgebiet aus Westen, die quer über Mitteleuropa ziehen werden. Zudem ist der Weg für Kaltluft polaren Ursprungs frei, das jedoch erst am Donnerstag, zuvor liegen wir in einer warmen Südwestströmung.
Am Sonntagabend ist es noch dicht bewölkt mit einzelnen kurzen Regenschauern. Diese ziehen rasch nach Osten ab und nachfolgend lockert in der Nacht auf Montag die Wolkendecke stärker auf. Bei schwachen bis mäßigen, an der Küste zeitweise frischen Wind aus Südwest geht die Temperatur bis zum Sonnenaufgang auf 9 bis 7 Grad zurück.
Die neue Woche startet richtig freundlich. Es gibt einen Wechsel aus Sonne und Wolken, wobei die Sonne die größeren Anteile haben wird. Es bleibt niederschlagsfrei. Mit 14 bis 15 Grad wird es angenehm warm und der Wind kommt mäßig bis frisch aus Südwest und erreicht in Böen die Stärke 6 bis 7.
Am Abend und in der Nacht gibt es noch Auflockerungen. Zum Morgen verdichten sich dann rasch die Wolken, wobei es auch die ersten Regentropfen geben kann. Die Temperatur geht bis Mitternacht auf 11 bis 10 Grad zurück, wird in der zweiten Nachthälfte aber wieder leicht ansteigen, so dass wir am Dienstagmorgen mit 12 bis 13 Grad in den Tag starten. Der Wind wird im Laufe der Nacht etwas nachlassen. Er kommt mäßig bis frisch aus Südwest. Am Montagabend sind an der Küste noch Sturmböen möglich.
Am Dienstag überquert uns ein Regengebiet von West nach Ost. Am längsten trocken bleibt es auf Usedom und im Randowbruch. Hier kommt der Regen voraussichtlich erst am späten Nachmittag an. Zeitweise scheint hier sogar noch die Sonne. Dementsprechend sind auch die Temperaturen. Unter den dichten Wolken im Nordwesten steigt die Temperatur gegenüber der Nacht kaum noch an und erreicht gerade einmal 13 Grad. Im Osten kann es bis zu 16 Grad warm werden. Der Wind kommt meist mäßig, in Vorpommern zeitweise noch frisch aus Südwest. Er dreht mit Durchzug des Regens auf West bis Nordwest und lässt spürbar nach.
Am Abend lässt im Nordwesten und Westen des Landes der Regen nach. In der zweiten Nachthälfte regnet es südöstlich einer Linie Rügen - Parchim. Nordwestlich davon ist es zwar bedeckt, aber weitestgehend trocken. Auf 8 bis 10 Grad geht die Temperatur zurück und der Wind ist nur schwach unterwegs und kommt aus zunehmend nördlichen Richtungen.
Am Mittwoch ist es im gesamten Land bedeckt oder trüb und zeitweise gibt es Regen, der besonders im Ostteil etwas kräftiger sein kann. Zwischendurch gibt es zwar trockene Abschnitte, aber die Sonne kommt so gut wie nicht zum Vorschein. Der Wind ist meist schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus nördlichen Richtungen. Dazu wird es mit 8 bis 10 Grad kaum wärmer als in der vorangegangenen Nacht.
Hinweis: Glätte und Rutschgefahr durch Nässe und Laub auf den Straßen. In der Nacht besonders an der Küste einzelne Sturmböen. Weitere Informationen dazu unter: Warnungen MV
Maik Thomaß, 18.10.2008 11:53

Quelle: www.wettertopia.de