Mecklenburg-Vorpommern vom 17.11. bis 18.11.2008

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Wettermaik

Mecklenburg-Vorpommern vom 17.11. bis 18.11.2008

Beitrag von Wettermaik »

Die Wettervorhersage für Mecklenburg-Vorpommern vom 17.11.2008 20:00 bis 18.11.2008 12:00 Uhr.
(Nr.: 1409):

Aktuelle Lage:
Derzeit herrscht ruhiges Hochdruckwetter über weiten Teilen Deutschlands, verursacht durch einen Hochkeil des Azorenhochs. Aus diesem löst sich am Nachmittag ein kleines eigenständiges Hoch, dass rasch über Süddeutschland nach Osten zieht. Morgen erreicht es bereits die Balkanländer im Südosten Europas. Aktuell hält sich ein Tiefdruckgebiet mit Kern dem Norden Norwegens. Ein Ableger wird im Laufe der Nacht nach Süden vorankommen. Er liegt morgen Nachmittag über Südschweden und sorgt, besonders im Norden Deutschlands erneut für kräftigen Wind. Zusätzlich führt es auf der Rückseite kältere Luft polaren Ursprungs nach Mitteleuropa.
Das Hoch macht sich heute in ganz Deutschland bemerkbar. So gibt es zur Zeit nur ein paar harmlose Wolken und im Westen einzelne Schleierwolken. Es ist überall trocken.
Und auch Mecklenburg-Vorpommern profitiert. Es ist trocken, schwach windig aber mit 6 bis 8 Grad verhältnismäßig kühl, wobei sich das bei schwachem Wind und Sonnenschein gut aushalten lässt.

Vorhersage: Am Nachmittag wird es so weiter gehen. Viel Sonne, nur ein paar harmlose Quellwolken. Beim genauen Blick an den Himmel wird man allerdings Vorboten der Wetteränderung erkennen. Diese ziehen in Form von hohen Schleierwolken am Himmel entlang, lassen die Sonne aber noch ungehindert scheinen. Die Höchsttemperaturen von 6 bis 8 Grad haben wir bereits erreicht. Sie wird jetzt langsam zurück gehen. Dazu kommt der Wind meist schwach bis mäßig aus West bis Südwest.
Abends wird der Wind langsam auf Süd drehen und bereits in den Morgenstunden deutlich auffrischen. So kommt er im Binnenland mäßig, zeitweise frisch, an der Küste frisch, zeitweise schon stark aus Südwest. Von der Elbe bis nach Rügen gibt es dazu auch die ersten stürmischen Böen. Begleitet wird der Wind von dichteren Wolken, die sich bis zum Sonnenaufgang von Westen bis zu einer Linie Rügen - Müritz vorgeschoben haben. Die Temperatur geht auf 3 bis 1 Grad zurück. Dabei wird es verbreitet wieder Bodenfrost geben.
Bereits in den Vormittagsstunden setzt im Westen des Vorhersagegebietes Regen ein. Dieser wird sich rasch nach Osten ausbreiten. In Vorpommern können sich anfangs einzelne Schneeflocken mit unter den Regen mischen, allerdings wird dieser nicht liegen bleiben und rasch fällt nur noch Regen. Mittags und Nachmittags hört von Nordwesten der Regen auf. Es trocknet kurzzeitig ab, auch die Sonne hat die Chance, für wenige Minuten zu scheinen, bevor teilweise kräftige Schauer ins Land gezogen kommen, die auch mit Graupel vermischt sein können. Auf 4 Grad an der Seenplatte und 7 Grad an der Wismarbucht schafft es die Temperatur am Nachmittag. Der Wind kommt am Vormittag frisch bis stark, über der Ostsee auch stürmisch aus Südwest. An der Küste und über der freien Ostsee gibt es Sturmböen. Nachmittags dreht der Wind auf West bis Nordwest, lässt im Mittel nach. Allerdings gibt es verbreitet, besonders in Verbindung mit Schauern, Sturmböen.

Aussichten bis Freitag:
Am Mittwoch liegt ein Hoch über dem Atlantik und ein Sturmtief über der nördlichen Nordsee. Zwischen beiden werden mildere, wolken- und niederschlagsreichere Luftmassen bis nach Mitteleuropa geführt. Das Tief wird unter Verstärkung ostwärts Richtung nördliche Ostsee ziehen. Die Luftdruckgegensätze werden damit größer, was zur Folge hat, dass der nächste Sturm ins über den Norden Deutschlands ziehen wird. Bis zum Freitag wird sich das Tief dann in den Osten Finnlands verlagern. Auf der Rückseite wird kalte Luft polaren Ursprungs nach Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Dänemark, die Alpenländer, Polen und Tschechien geführt. Diese sorgt für einen ersten Wintereinbruch in weiten Teilen Deutschlands und Schnee, der bis in die tiefen Lagen und auch im norddeutschen Tiefland fallen kann. Zudem wird sich im Verlauf des Freitags ein kleines Tief über Norwegen nach Dänemark verlagern.
Am Abend werden die Schauer nach Osten ziehen. Während es in weiten Teilen des Landes für einige Stunden trocken bleiben dürfte und er Blick auf die Sterne für längere Zeit ungetrübt ist, können in Vorpommern weitere Schauer fallen. Richtung Elbe sind dichtere Wolken unterwegs, aus denen etwas Nieselregen fallen kann. Auf 4 bis 2 Grad geht die Temperatur zurück. Besonders Richtung Müritz, Mecklenburg-Strelitz und Ueckerrandow kann es leichten Bodenfrost geben. Der Wind lässt im Laufe der Nacht nach, kommt meist mäßig, nur nördlich Rügens noch frisch aus Nordwest. Allerdings gibt es weiterhin stürmische Böen.
Nachdem der Mittwoch vielerorts mit einem leicht bewölkten Himmel gestartet ist, ausgenommen das Elbetal, verdichten sich von hier die Wolken nach Nordosten hin und es setzt erneut Regen ein, der in den Mittagsstunden Rügen erreicht und teilweise länger anhaltend fallen kann. Mit 6 Grad im Randowbruch und 10 Grad in der Gegend um den Schaalsee im Westen des Landes kommt nochmals mildere Luft ins Land. Der Wind kommt meist schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Zum Abend nimmt er langsam zu.
In der zweiten Nachthälfte wird der Wind weiter auffrischen und bereits in den Morgenstunden des Donnerstags frisch bis stark unterwegs sein. An der Küste ist er zeitweise stürmisch. Verbreitet gibt es Sturmböen. Dazu gesellt sich dichte Bewölkung und zeitweise schauerartig verstärkter, besonders in Vorpommern auch langanhaltender und kräftiger Regen. Die Temperatur liegt bei etwa 8 Grad.
Am Vormittag gibt es weiteren Regen. Dieser zieht in den Mittagsstunden schnell nach Osten ab. Nach kurzer Abtrocknung und einzelnen kurzen sonnigen Abschnitten kommen schnell Schauer aus Nordwesten ins Land gezogen, die mit unter auch recht kräftig ausfallen können. Auch Graupel möchte ich nicht ausschließen. Die Höchsttemperatur von 10 Grad wird am Vormittag erreicht, da der Wind mit Durchzug der Kaltfront von West auf nordwestliche Richtungen drehen wird. Am gesamten Donnerstag gibt es einen starken Wind aus westlichen Richtungen. Über der Ostsee und an den Westküsten kann er zeitweise im Mittel mit Stärke 7 wehen. Am Vormittag gibt es dazu verbreitet schwere Sturmböen (10 Bft). Diese treten nicht nur an der Küste, sondern auch im Binnenland auf. Am Nachmittag wird es weitere Sturmböen besonders in Verbindung mit Schauern geben.
Abends und nachts lässt der Wind spürbar nach. Es gibt bereits in der zweiten Nachthälfte keine Sturmböen mehr. Mit der Drehung auf Nordwest kommt kühlere Luft ins Land. Das heißt, dass sich unter die noch letzten Schauer, die bis in die Morgenstunden fallen können, auch vermehrt Graupel und Schnee mischen kann. Wo genau die Schauer fallen werden, hängt von der Windrichtung ab, da wir auch in den Genuss des norwegischen Gebirges kommen. Dieses sorgt für größere Wolkenlücken. Dafür wird die Temperatur bis zum Tagesanbruch auf etwa 2 Grad zurückgehen und verbreitet muss mit Glätte durch überfrierende Nässe, sowie mit leichtem Bodenfrost gerechnet werden.
Am Freitag macht sich dann die kältere Luft auch am Tag bemerkbar. Mit Höchstwerten zwischen 3 und 4 Grad wird es deutlich kühler als in den vorangegangenen Tagen. Neben einzelnen Schneeschauern gibt es auch längere sonnige Momente. Wo genau, das ist wie eben schon gesagt abhängig von der genauen Windrichtung. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nord. Da dürften aus heutiger Sicht die meisten Schauer in Richtung Elbe und Elde fallen.


Hinweis: In der kommenden Nacht vereinzelt Glätte durch Laub und überfrierende Nässe. Desweiteren gibt es erneut Sturmböen. Am Dienstag kann es vereinzelt Aquaplaninggefahr und Sichtbehinderungen durch Regen geben. Weitere Informationen finden Sie unter: Warnungen MV

Maik Thomaß, 17.11.2008 13:49 

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Quelle: www.wettertopia.de
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