(Nr.: 1485):
Die Wetterlage bis Montag, 13.02.2009
Ein Tief ist im Laufe des Vormittags von Dänemark nach Deutschland gezogen. Derzeit liegt es über Niedersachsen und sorgt von der Nordsee bis zum Saarland für leichte Schneefälle, die besonders in der Nordhälfte kräftiger sein können. Das Tief löst sich auf. Von Westen rückt ein Hochdruckgebiet nach. Weiterhin gelangt dabei polare Kaltluft nach Deutschland. Auch am Sonntag liegen weite Teile Deutschlands noch unter Hochdruckeinfluss. Allerdings kommen über den Nordatlantik und weiter über die Nordsee Tiefdruckgebiete herangezogen, die im Laufe des Tages Dänemark erreichen können. Das Hoch über Westeuropa wird sich nach Süden verlagern. Damit gelangt zunehmend mildere Luft vom Atlantik bis nach Westdeutschland.
Bis Montag bleibt Deutschland unter Tiefdruckeinfluss. Das Hoch setzt sich derweil südlich der britischen Inseln fest. Es fließt weiterhin milde Luft vom Nordatlantik nach Deutschland.
Das Wetter bis Montag, 13.02.2009
Am Nachmittag halten sich über der Westhälfte des Landes noch dichtere Wolken, aus denen Richtung Elbe noch ein paar Schneeschauer fallen können. Nach Osten zeigt sich die Sonne für längere Zeit. Die Temperatur erreicht 0 Grad unter den dichteren Wolken und bis zu +2 Grad bei längerem Sonnenschein. Der Wind kommt schwach aus Nord bis Nordost.
Am Abend werden die dichten Wolken aus dem Südwesten des Landes nach Süden abziehen. Es bleibt im gesamten Land trocken. Nach Mitternacht kann es in Vorpommern ein paar schwache Schneeschauer geben, die von der Ostsee nach Süden ziehen. Besonders betroffen könnte dabei die Kreise Ostrügen, Ostvorpommern, Usedom und der Kreis Ueckerrandow sein. Die Temperatur geht auf –2 Grad auf Rügen und bis zu –5 Grad im Binnenland zurück. Über geschlossenen Schneedecken kann die Temperatur bis –10 Grad absinken. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen.
Der Samstag zeigt sich von seiner freundlichen Seite. So gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken, wobei die Sonne die größeren Anteile haben dürfte. Bei Werten von 0 bis +2 Grad weht ein schwacher bis mäßiger Nordwestwind. Auch in der Nacht auf Sonntag bleibt es noch leicht bewölkt und trocken. Richtung Sonnenaufgang kann es im Westen des Landes dichtere Wolkenfelder geben, aus denen erste Schneeflocken fallen können. Die Temperatur sinkt auf ähnlich tiefe Werte wie in der vorangegangen Nacht zurück. Der Wind dreht auf westliche Richtungen und bleibt schwach.
Sonntag wird es voraussichtlich wenig Sonne geben. Obwohl vielerorts der Tag noch recht freundlich beginnen kann, verdichten sich von Westen her die Wolken. Nachfolgend setzt Schneefall ein. Dieser wird bis zum Abend wahrscheinlich Usedom und die Oder erreichen. Im Westteil des Landes kann es zeit- und gebietsweise länger anhaltend und kräftig schneien. So kann es lokal bis zu zehn Zentimeter Neuschnee geben. Im Ostteil bleibt es dagegen mit null bis zwei Zentimeter eher bei geringen Schneemengen. Die Temperatur steigt am Tag auf Werte von 0 bis +1 Grad an. Dabei weht ein schwacher von West auf Südwest bis Süd drehender Wind.
Während in der Nacht die Niederschläge langsam nach lassen. Können im Westen mit etwas milderer Luft die noch vorhandenen Schneeschauer in Regen übergehen. Die Temperatur sinkt im Westteil des Landes kaum unter null Grad. Bis zu –2 Grad sind dagegen im Osten nochmals möglich. Der Wind kommt meist schwach, zeitweise mäßig aus Süd bis Südwest.
Die neue Woche beginnt mit Schmuddelwetter. So wird es am Tag eher dicht bewölkt bleiben. Dazu kommen einzelne Schneeflocken im Osten. Gebietsweise kann sich dichter Nebel bilden. Die Sonne macht sich rar. Die Temperatur erreicht am Tag Werte um +1 Grad. Der Wind ist nur noch schwach unterwegs und kommt aus Süd bis Südwest.
Hinweis: Weiterhin Glätte durch Schnee und Schneeschauer, sowie durch überfrierende Nässe. Weitere Informationen gibt es unter: Warnungen MV.
Aufgrund der ansteigenden Temperaturen in den kommenden Tagen sollten Sie es vermeiden Eisflächen, auch wenn sie noch stabil aussehen, zu betreten, da mit einsetzenden Tauwetter das Eis an Stabilität verliert.
Maik Thomaß, 13.02.2009 13:19
Quelle: http://www.wettertopia.de

Temperaturtrend Rostock (MV)

Temperaturtrend Waren/Müritz (MV)

Temperaturtrend Landkreis Ludwigslust (MV)

Temperaturtrend Stadt Bremerhaven (HB)
Rot ist der Mittelwert aus allen Messwerten. Blau stellt den Temperaturverlauf des GFS-Lauf von 12 Uhr dar, sprich den letzten Lauf.

7-Tage-Temperaturprognose
Weiße Linie: Rostock
gelbe Linie: Kreis Rügen
grüne Linie: Landkreis Ludwigslust
rote Linie: Landkreis Ueckerrandow
lila Linie: Saarbrücken (SL)
blaue Linie: Bremerhaven (BRM)
Basierend auf den GFS-Daten des 12.02.2009 12 UTC
Quelle: www.wettertopia.de