(Nr.: 1463):

Quelle: http://www.wetter3.de
Wetterlage bis Donnerstag
Tiefdruckgebiete über dem Atlantik sorgen für unbeständiges Wetter. So bildet sich am Montag eine Kette aus vier Tiefdruckgebieten, die von Westschottland über Island bis nach Nordostkanada reichen. Weitere Tiefdruckgebiete liegen über dem Balkan, dem östlichen Mittelmeer und Westrussland, sowie über Nordafrika. Nordöstlich und Südwestlich dieser "Tiefdruckformation" befinden sich Hochdruckgebiete. Die ersten vier genannten Tiefs fördern polare Kaltluft nach Süden, die über dem Atlantik mit Feuchtigkeit und etwas milderer Luft angereichert wurden. Diese Kaltluft erreicht im Laufe des Montags die britischen Inseln. Zuvor gelangt mildere Luft aus der Mittelmeerregion nach Deutschland.
Bis Dienstag verlagern sich die Drucksysteme kaum. Allerdings kommt die kalte Luft über Westeuropa bis nach Nordafrika voran.
Auf ihrem Weg nach Osten verschmälert sich am Mittwoch das "Kaltluftband". Und vom Atlantik drückt deutlich mildere Luft nach. Diese wird von nun vier Tiefs über dem Atlantik auf deren Südseite nach Osten befördert. Zugleich gelangt Deutschland kurzen Hochdruckeinfluss.

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Vom Balkan wird ein Tief am Donnerstag nach Norden zur Ostsee ziehen. Eine Tiefdruckkette bildet sich vom Nordmeer über Skandinavien, die Ostsee, Polen bis Nordostafrika. Die Tiefs über dem Nordatlantik drehen sich zeitgleich gewissermaßen um sich selbst.
Die Vorhersage bis Donnerstag
Die kräftigen Niederschläge des Abends werden nach Mitternacht nach Norden aus dem Land gezogen sein. Während sich von Südwesten her Wolkenlücken durchsetzen können, kann es im Laufe der Nacht zu leichten Schneeregen- und Schneeschauern kommen. Bei Temperaturen zwischen +2°C an den Küsten und Werten um den Gefrierpunkt im Binnenland kann es verbreitet leichten Bodenfrost geben. Es kann streckenweise glatt werden. Der Wind dreht von Süd auf Südwest und ist mäßig unterwegs. Entlang der Küste ist er zeitweise frisch und kann einzelne Sturmböen erreichen, die vor allem direkt am Wasser und auf der freien Ostsee auftreten.
Die neue Woche startet mit dichten Wolken, wenigen Wolkenlücken und einzelnen leichten Schneeschauern am Vormittag. Nach kurzer Abtrocknung um die Mittagszeit und einzelnen größeren Wolkenlücken, schließen diese sich von Westen her erneut. Nachfolgend setzt leichter Schneefall ein, der in leichten bis mäßigen Regen übergeht. Bis zum Sonnenuntergang dürfte er die A19 erreichen. Östlich davon bleibt es noch trocken. Einheitliche zwei Grad über null werden am Tag erreicht. Bei einsetzenden Schnee am Nachmittag kann es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen durch Schneeglätte kommen. Der Wind wird im Tagesverlauf auf Südost drehen. Bereits mittags wird er frisch unterwegs sein. Am Nachmittag ist er im Binnenland frisch, an den Küsten zeitweise stark unterwegs und erreicht in Böen verbreitet Sturmstärke.
Die Sturmböen des Tages werden in der ersten Nachthälfte nachlassen. In den Morgenstunden des Dienstags gibt es neue Sturmböen von der Elbe bis zur Lübecker Bucht. Dabei wird der Wind von Südost auf Südwest drehen. Der Regen des Nachmittags breitet sich nach Osten aus, so dass auch Usedom und der Randowbruch nicht trocken bleiben werden. Während hier meist leichter bis mäßiger Regen fallen wird, kann er von der Rostocker Heide über die Kühlung bis zur Wismarbucht kräftiger ausfallen. Zum Tagesanbruch geht der Regen westlich der A19 in Schnee über. Lokal kann dieser auch kräftiger sein. Östlich der Autobahn 19 geht die Temperatur kaum unter +2°C zurück. Westlich der Autobahn sind Werte um +1°C möglich. Richtung Ludwigslust und Parchim wird sogar der Gefrierpunkt erreicht.
Dienstag trocknet es dann rasch ab. Übrig bleiben dichte, hochnebelartige Wolken, durch die die Sonne kaum durchscheinen wird. Lokal können sich dazu auch dichtere Nebelfelder bilden. Noch ungemütlicher werden diesen grauen Tag die Temperaturen gestalten. Sie liegen bei höchstens 1 Grad von Boizenburg bis Neustrelitz und +2°C im übrigen Land. Der Wind lässt bereits in den Morgenstunden deutlich nach. Am Tag ist er nur noch schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus südlichen Richtungen.
In der Nacht auf Mittwoch hält sich die dichte Wolkendecke, die nur ganz vereinzelt ein paar Wolkenlücken bekommen dürfte. Trotz der dichten Wolken schafft es die Temperatur im gesamten Vorhersagegebiet auf frostige 0 bis -2°C. Der Wind bleibt schwach und kommt aus südlichen Richtungen.
Mittwoch kann es unter Zwischenhocheinfluss kurze Auflockerungen geben. Allerdings ist diese Entwicklung noch etwas ungewiss, wodurch es auch zu einem eher trüben Tag kommen könnte. Bei der Temperatur sind sich die einzelnen Landkreise und Städte höchstwahrscheinlich einig. Sie liegt bei +2°C. Auch der Wind ist nur schwach unterwegs und kommt aus südlichen Richtungen.
Auch in der Nacht kann es einzelne größere Wolkenlücken geben, daneben könnte es weiterhin dichter bewölkt bleiben. Bei längerem Aufklaren kann die Temperatur auf -3°C zurückgehen. Unter dichterer Bewölkung sind 0 bis -1°C als Tiefsttemperatur möglich. Der Wind kommt schwach aus Süd bis West.
Donnerstag dürften wir weiter vom Zwischenhoch profitieren, das im Zusammenspiel mit auffrischenden Südostwind für längere sonnige Abschnitte sorgen könnte. Während der eben schon erwähnte Wind in Vorpommer nur schwach bis mäßig aus Südost kommt, frischt er in Mecklenburg stärker auf. Die Temperatur liegt am Tag bei Werten um 2°C. Am Abend können dichtere Wolken in den Südosten des Landes ziehen, die hier für etwas Schnee sorgen können. Im Rest des Landes bleibt es eher locker bewölkt und trocken. Dabei liegt die Temperatur gegen Mitternacht bei -1 bis -3°C. Der Wind frischt weiter auf und kommt aus Südost.
Hinweis: Vereinzelt noch stürmische Böen. In der Nacht Glätte durch überfrierende Nässe und vereinzelt auch durch Schnee. Weitere Informationen gibt es unter: Warnungen MV.
Maik Thomaß, 18.01.2009 20:06

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Temperaturtrend Rostock (MV)

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7-Tage-Temperaturprognose
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Basierend auf den GFS-Daten des 18.01.2009 12 UTC
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