(Nr.: 1454):
Wetterlage bis Samstag:

Quelle: http://www.wetter3.de
Die Ausläufer eines kräftigen Tiefs über Skandinavien werden in der Nacht und im Laufe des Donnerstagvormittags den Norden Deutschlands überqueren. Vorderseitig führen sie mildere Luft in höheren Luftschichten mit sich, die die bodennahe kalte Luftschicht kaum verdrängen wird. Im Laufe des Tages erfasst uns erneut kalte Luft polaren Ursprungs. Zeitgleich breitet sich ein Hoch über Deutschland aus, dessen Kern am Donnerstag über Tschechien liegen wird.

Quelle: http://www.wetter3.de
Es zieht weiter Richtung Balkan und verliert seinen Einfluss auf Norddeutschland. Vom Nordatlantik ziehen bis Donnerstag immer wieder Tiefdruckgebiete nach Nordskandinavien. Wir gelangen in eine zunehmend westliche Luftströmung, die die kalte Luft weit nach Osten vertreiben wird. Zugleich wird sich über Deutschland ein Hoch bilden, dass für Wetterberuhigung sorgen wird.
Die Vorhersage bis Samstag:
Die schon vorhandenen dichteren Wolken über der Nordhälfte des Vorhersagegebietes werden sich in der Nacht bis in sie südlichsten Landkreise ausbreiten. Nach Mitternacht setzt von der Ostsee her Schneefall ein, der sich ebenfalls bis zum Sonnenaufgang auf das gesamte Land ausgebreitet haben wird. Zeitweise gibt es leichte Schneefälle, wobei es zu Glätte durch Neuschnee kommen kann. Es werden 1 bis 2 Zentimeter Neuschnee fallen. Vor Wolkenaufzug kühlt die Luft auf -5 bis -9 Grad ab, über Schneeflächen noch darunter. Nur unter den schon dichteren Wolken über Rügen und den Vorpommern kann es mit -2 Grad als Tiefsttemperatur etwas milder sein. Bereits vor Mitternacht frischt der Wind stark auf. Er wird bis in die Morgenstunden frisch, an der Küste auch stark unterwegs sein, kommt aus Südwest und erreicht stürmische Böen, an den Küsten auch Sturmböen.
Mittwoch wird der Wind rasch nachlassen und auf nördliche Richtungen drehen. Er ist dann meist nur noch mäßig, leicht böig unterwegs. Dazu wird die Wolkendecke auflockern, von der Küste zeigt sich die Sonne häufiger und der Schnee zieht sich nach Südosten zurück. Den meisten Sonnenschein wird es von der Lübecker Bucht über Nordwestmecklenburg bis nach Ribnitz-Damgarten, sowie auf dem Darß geben. Am längsten mit Schauern muss man dagegen an der Seenplatte, im Randowbruch und auf Usedom rechnen. Aber auch hier zeigt sich im Tagesverlauf die zeitweise die Sonne. Mit 0 bis -1 Grad bleiben wir weiterhin im Dauerfrostbereich. Nur unmittelbar an der Küste bleibt es mit +1 bis +2 Grad frostfrei.
Am Abend lockern die Wolken weiter auf. Nach Mitternacht wird es meist sternenklar und trocken sein. Vereinzelt kann sich Nebel bilden. Dabei kühlt sich die Luft auf -4 Grad in unmittelbarer Küstennähe und bis -9 Grad im Binnenland ab. Über Schneeflächen kann es zweistellige Minusgrade geben. Der Wind dreht im Laufe der Nacht von Nord auf Südwest und lebt am Morgen etwas auf.
Eine Zweiteilung beim Wetter gibt es am Donnerstag. Während es von der Elbe über die Müritz bis den nördlichen Teil des Kreises Ueckerrandow noch viel Sonnenschein und nur wenige Wolken geben wird, zeigen sich nördlich dieser gedachten Linie dichtere Wolken, aus denen auch ein paar Schneeflocken fallen können. Und der nächste Frosttag wird uns mit Tageshöchsttemperaturen von -4 Grad im südlichen Binnenland und -2 Grad von Wismar bis Usedom bevorstehen. Im Binnenland kommt der Wind mäßig aus Südwest. Richtung Küste und den Küstennahen Landesteilen wird der Wind unangenehm werden. Er kommt frisch aus Südwest und erreicht in Böen verbreitet die Stärke 6 bis 7, vereinzelt schon 8.
Während bis Mitternacht der Wind noch frisch unterwegs ist, verdichten sich die Wolken weiter. Zeitweise kann es leichte Niederschläge geben. Anfangs fallen diese meist als Schnee. Nach Mitternacht gehen diese Niederschläge an der mecklenburgischen Küste in gefrierenden Regen über. Dieser kann im Freitagmorgenverkehr zu erheblichen Behinderungen führen. In Vorpommern fällt weiterhin leichter Schnee. Südlich einer Linie Schaalsee - Güstrow - Usedom bleibt es bis zum Morgen trocken. Bei Tiefstwerten von -2 bis -6 Grad, die bereits vor Mitternacht erreicht werden, weht der Wind nach Mitternacht nur noch mäßig und kommt aus westlichen Richtungen. Entlang der Küste kann es weiterhin stürmische Böen geben.
Freitagvormittag erreicht der gefrierende Regen auch die südlichen Landesteile. Bis in die Nachmittagsstunden muss mit weiteren Niederschlägen gerechnet werden, die auf dem gefrorenen Boden zu Glätte führen können. Die Wolkendecke bleibt nahezu geschlossen. Der mäßige Westwind lässt die Temperatur im Tagesverlauf auf 0 bis +1 Grad in den südlichen Landesteilen steigen. Von der Wismarbucht bis Usedom werden +2 bis +4 Grad erreicht.
Bis Mitternacht bleibt es bei dichten Wolken, aus denen zeit- und gebietsweise leichter Regen fallen wird. Nachfolgend lockert von der Küste her die Wolkendecke stärker auf und es trocknet ab. Bei +2 bis 0 Grad als nächtliche Tiefstwerte erwartet uns eine vergleichbar milde Nacht. Der Wind ist nur noch schwach unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen.
Der Start ins Wochenende könnte sich wie folgt gestalten: Aufgrund des ruhigen Hochdruckwetters bilden sich am Samstag Nebel- und Hochnebelfelder. Die Sonne wird sich dann nur selten zeigen können. Bei +1 bis +4 Grad am Nachmittag kommt der Wind weiter schwach aus westlichen Richtungen.
Hinweis: Nachts mäßiger Frost bis -10°C, über Schnee auch darunter. Dazu verbreitet Glätte durch Neuschnee. Im Laufe des Mittwochs weiterhin Glättegefahr, besonders bis in die Mittagsstunden durch Neuschnee. Weitere Informationen gibt es unter:
Warnungen MV.
Maik Thomaß, 06.01.2009 18:43
Quelle: www.wettertopia.de

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