(Nr.: 1452):
Wetterlage bis Donnerstag:

Quelle: http://www.wetter3.de
Die Tiefdruckgebiete, die in den vergangenen Stunden für mehrere Zentimeter Neuschnee gesorgt haben, sorgen in der Nacht in weiten Teilen Deutschlands für weiteren Schnee. Sie verlagern sich aber auch weiter nach Süden. Von Norden rückt ein Hochdruckgebiet nach. Vorübergehend gelangen wir in eine nordöstliche Strömung. Diese ist trocken und kalt. Die Luft stammt ursprünglich aus dem Polargebiet.

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Dienstag liegen wir unter einer südwärts wandernden Hochdruckzone, die von Großbritannien bis ins westliche Russland reicht. Auf ihrem Weg nach Süden wird sie schmaler und macht gleichzeitig im Norden Platz für die Ausläufer eines kräftigen Tiefs über Nordskandinavien. Zudem wird mildere Luft in einer westlichen Strömung vom Atlantik nach Norddeutschland geführt.

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Dies wird nur von kurzer Dauer sein. Am Mittwoch nähert sich vom Atlantik das nächste Hoch und damit dreht der Wind wieder auf Nord. Dabei gelangt noch kältere Polarluft nach Deutschland. Voraussichtlich wird diese den größten Einfluss auf die Osthälfte und Polen haben.
Am Donnerstag verlagert sich das Hoch von den britischen Inseln weiter aufs europäische Festland nach Deutschland. Zugleich macht sich ein Tief von Island auf dem Weg nach Osten. Zunehmend gelangt wieder deutlich mildere Luft nach Norddeutschland, da der Wind wieder auf westliche Richtungen drehen wird. So könnte es ab Donnerstag deutlich milder werden.
Die Vorhersage bis Donnerstag:
Der Schnee des Tages wird nach Mitternacht das Land nach Süden verlassen. Ein paar schüchterne Wolkenlücken können sich an der Küste zeigen, im Binnenland bleibt es dagegen bei dichten Wolken. Eventuell können sich über der Ostsee Schneeschauer bilden, in die nördlichen Landkreise ziehen. Mit 0 Grad bleibt es unmittelbar an der Küste noch recht mild. Im Binnenland kann es bis auf -5 Grad abkühlen. Wo sich Auflockerungen zeigen möchte ich noch tiefere Werte nicht ausschließen. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Nordost.
Montag macht sich das Hoch bemerkbar, das von Norden Einfluss auf unseren Bereich nehmen wird. So werden sich im Tagesverlauf die Wolken weiter auflösen und es bleibt trocken. Nur unmittelbar an der Küste möchte ich kurze schwache Schneeschauer nicht gänzlich ausschließen. Dank der nordöstlichen Strömung gelangt kältere Luft zu uns, die die Temperatur am Nachmittag kaum über -2 Grad ansteigen lässt, vereinzelt liegt sie noch ein paar Grad tiefer. Nur an Küstenabschnitten mit auflandigem Wind ist es etwas milder. Der Wind ist schwach unterwegs und kommt aus Nord bis Nordost.
In der Nacht auf Dienstag wird es verbreitet sternenklar und trocken sein. Aufgrund der fehlenden Wolkendecke kann die Temperatur auf -4 bis -8 Grad zurückgehen. Über Schnee sind sogar zweistellige Minusgrade möglich. Da diese Temperatur in zwei Metern Höhe erreicht werden, sind am Erdboden noch deutlich niedrigere Werte möglich. Hier kann es unter -15°C zurückgehen. Wie immer etwas milder bleibt es an der Küste. Der Wind dreht im Laufe der Nacht über Nordwest auf West und lebt über der Ostsee langsam auf. Im Binnenland bleibt er schwach.
Am Dienstagvormittag werden von Norden her Wolken ins Land ziehen. Sie erreichen in den Mittagsstunden die südlichen Landesteile. Neben den Wolken wird sich aber zeitweise weiter die Sonne zeigen. Rund um Rügen kann es im Laufe des Nachmittags ein paar schwache Schneeschauer geben. Am Tag bleibt es bei -5 bis -2 Grad frostig. Nur entlang der Küste kann es leichte Plusgrade geben. Der Wind wird zunehmend mäßig, an der Küste frisch aus Südwest bis West daher kommen. In Böen kann es einzelne stürmische Böen geben.
Am Abend werden sich in den nördlichen Landesteilen die Wolkenlücken schließen und vereinzelt kommt es zu ersten Schneeschauern. Im Süden ist davon noch nichts zu merken. Erst nach Mitternacht werden auch hier die Wolken dichter und bis zum Morgen wird es im gesamten Land leichten Schneefall geben. Eine weitere kalte Nacht steht uns bevor. Bis zum Morgen geht die Temperatur auf -3 bis -6 Grad in den nördlichen Kreisen und bis auf -8 Grad in den südlichen Landkreisen zurück. Über Schneeflächen kann es wieder zweistellige Minusgrade geben. Zudem frischt der Wind weiter auf. Er kommt frisch, zeitweise stark aus Südwest bis West und erreicht verbreitet Sturmstärke.
Mittwochvormittag wird es im gesamten Land zeitweise leichten Schneefall geben. Nachmittags wird von der Küste her wieder eine Abtrocknung durchgreifen und die Wolkendecke bekommt größere Lücken. Nur von der Lübecker Bucht bis ins Elbetal kann es auch am Nachmittag weitere Schneeschauer geben. Mit Werten um den Gefrierpunkt wird es milder als in den vorangegangenen Tagen. Der Wind ist nur noch mäßig unterwegs und kommt aus nördlichen Richtungen. Verbreitet gibt es weiterhin stürmische Böen.
Die Nacht auf Donnerstag wird wieder verbreitet nur gering bewölkt oder klar und trocken sein. Bei einem nur noch schwachen auf Nordwest drehenden Wind geht die Temperatur auf -2 bis -8 Grad im Norden und der Mitte des Landes zurück. Zwischen Elbe und Elde sind bis zu -10 Grad möglich. Über Schneeflächen gibt es verbreitet zweistellige Minusgrade.
Donnerstag gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken und es bleibt trocken. Bei einem zunehmend mäßigen, zeitweise frischen und leicht böigen Südwest- bis Westwind wird es am Tag mit -6 Grad im Binnenland und -2 bis 0 Grad an der Küste einen weiteren Eistag geben.
Hinweis: In der Nacht verbreitet Glätte durch Schnee. Im Laufe des Montags weiterhin Glättegefahr. Weitere Informationen gibt es unter: Warnungen MV.
Maik Thomaß, 05.01.2009 0:06

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