(Nr.: 1398):
Aktuelle Lage: Deutschland liegt auch heute wieder zwischen einem Hoch über Südskandinavien und tiefem Luftdruck über Westeuropa. Morgen nähert sich ein Tief vom Atlantik den britischen Inseln. Weitere Tiefs über Italien, sowie dem Alpenraum werden wetterbestimmend für Deutschland. Das Hoch verlagert sich langsam ostwärts.
In weiten Teilen Deutschlands hält sich aktuell eine Hochnebeldeck, im Osten Deutschlands auch dichter Nebel. Ein ähnliches Bild auch in Mecklenburg-Vorpommern. Hier gibt es zu dem rund um Rügen noch einzelne stürmische Böen.
Vorhersage: Am Nachmittag wird sich nichts grundlegendes ändern. Es bleibt einfach grau in grau mit zeitweiligem Sprüh- oder Nieselregen. Stellenweise ist es auch dunstig trüb und vereinzelt kann sich ab dem Nachmittag Nebel ausbreiten. Auf 10 bis maximal 11 Grad schafft es die Temperatur bei einem schwachen bis mäßigen Wind im Binnenland, und mäßigen, rund um Rügen anfangs noch frischen Wind aus östlichen Richtungen.
In der Nacht geht es so weiter. Dichte Wolken, stellenweise neblig, verbreitet Sprühregen. Am Morgen verstärkt sich der Regen westlich einer Linie Neubrandenburg - Barth. Die Temperatur geht kaum zurück. Sie liegt in den Morgenstunden bei 9 Grad an der Oder und 10 Grad im restlichen Vorhersagegebiet. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Ost und dreht langsam auf Südost.
Auch morgen müssen wir uns nochmals mit dem grau in grau arrangieren. Dazu gibt es am Vormittag im Westteil des Landes leichten bis mäßigen Regen, der Ostteil bekommt höchstens Sprühregen ab. Am Nachmittag kehrt Gerechtigkeit ein. Es trocknet im Westen fast gänzlich ab, abgesehen von weiteren leichten Sprühregen. Dafür gibt es im Osten leichten bis mäßigen Regen. Bei der Temperatur sind sich dann alle einig. 12 Grad als Tagesmaximum werden erreicht. Der Wind kommt meist schwach bis mäßig aus Südost.
Aussichten bis Montag: Von Samstag bis Montag erstreckt sich eine Hochdruckzone von Russland über Südeuropa, die iberische Halbinsel bis auf den Atlantik. Zeitgleich versuchen Tiefdruckgebiete vom Nordatlantik nach Osten voranzukommen, jedoch ohne Erfolg. Lediglich einzelne Ausläufer der Tiefdruckgebiete, die es bis nach Großbritannien schaffen, können bis nach Norddeutschland vorankommen. Der Süden bleibt davon unbeeindruckt unter Hochdruckeinfluss. Zum Montag schafft es allerdings ein Sturmtief, sich seinen Weg nach Osten zu bahnen. Damit werden die Luftdruckgegensätze in Mittel- und Westeuropa größer und der Wind wird deutlich kräftiger werden. So könnte es am Montag im Norden Deutschlands stürmisch werden.
Bis Samstagfrüh muss noch mit Regen im Osten des Landes gerechnet werden. Nach Westen lockert die Wolkendecke stärker auf. Hier kann man mit Glück den Sonnenaufgang beobachten. Auf 10 Grad an der Oder und 7 Grad an der Elbe geht die Temperatur zurück. Der Wind ist schwach unterwegs und dreht im Laufe der Nacht auf Süd bis Südwest.
Der Regen der Nacht zieht am Vormittag rasch auf die Ostsee raus. Dann steht einem freundlichen Mix aus Sonne und Wolken nichts mehr entgegen. Es bleibt trocken und mit Temperaturen von 10 bis 12 Grad bleibt es angenehm. Schwach bis mäßig, an der Küste zeitweise frisch ist der Wind unterwegs. Er kommt aus Südwest bis Süd.
In die Nacht geht es mit einem meist gering bewölktem Himmel. Bereits nach Mitternacht verdichten sich von Westen her die Wolken. Sie breiten sich rasch nach Osten aus. Aus ihnen kann ausgangs der Nacht etwas Regen fallen. Zuvor wird die Temperatur auf 7 bis 6 Grad zurückgehen. Der Wind frischt weiter auf. Er kommt bis zum Morgen frisch, an der Küste auch stark aus südlichen Richtungen. Verbreitet gibt es stürmische Böen, an der Küste auch Sturmböen.
Am Sonntag überquert uns ein schwaches Regengebiet, dass sich auf seinem Weg nach Osten auflösen wird. Das heißt: Im Westen gibt es am Vormittag noch leichten Regen. Mit jedem Kilometer nach Osten trocknet es weiter ab. Auf Usedom und im Randowbruch bleibt es ganztägig trocken. Hier gibt es auch noch einige Chancen auf Sonnenschein. Mit fast einheitlichen 11 Grad bleibt es weiterhin mild. Der Wind ist am Vormittag noch frisch bis stark unterwegs, lässt im Tagesverlauf vorübergehend nach und kommt aus Süd bis Südwest. Bis in die Mittagsstunden gibt es entlang der Küste noch Sturmböen.
In der Nacht auf Montag überquert uns ein weiteres Regengebiet. Diesmal erreicht es auch die östlichen Landesteile mit leichtem Regen. Mit 9 Grad wird es wieder eine milde Nacht geben. Ausgangs der Nacht wird es im Westteil des Landes einen leichten Temperaturanstieg geben. Erneut frischt der Wind auf. Er kommt im Mittel frisch, an der Küste auch stark aus Süd bis Südwest und erreicht in Böen verbreitet mit Stärke 8, an der Küste teilweise 9 auch Sturmstärke.
Am Montag gibt es im Westen des Landes mehr Wolken als Sonne. Hier gibt es auch leichten Regen. Nach Osten wird es bis zum Nachmittag zeitweise Sonnenschein geben, dazu auch die eine oder andere Wolke, aber dafür bleibt es hier auch trocken. Mit 12 bis 13 Grad kommt nochmals ein Schwall milderer Luft bis nach Norddeutschland. Der Wind wird dazu frisch bis stark unterwegs sein, das ganze im Binnenland. An der Küste und über der freien Ostsee ist er im Mittel mit Stärke 6 bis 7 unterwegs. Böen erreichen im gesamten Land die Stärke 9, vereinzelt auch 10.
Hinweis: Glätte und Rutschgefahr durch Nässe und Laub. Sichtbehinderungen durch Nebel. An der vorpommerschen Küste anfangs noch stürmische Böen. Weitere Informationen finden Sie unter: Warnungen MV
Maik Thomaß, 6.11.2008 10:52

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Quelle: www.wettertopia.de