Das Weihnachtswetter vom 18.12.2012

Hier gibt es das Weihnachtswetter aus vergangenen Jahren
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Maik
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Das Weihnachtswetter vom 18.12.2012

Beitrag von Maik »

Der Blick auf das Weihnachtswetter 2012

Wie wird das Weihnachtswetter 2012?
Wie wird Weihnachten 2012? Gibt es Schnee, gibt es Regen, wird es kalt oder wird es mild? Das sind die Fragen, die in den letzten Tagen und Wochen schon für Diskussionsstoff gesorgt haben. Eines ist derzeit schon fast gesichert: Es wird vorübergehend mal kühler. Aber gerade zu Weihnachten 2012 könnte sich dann wieder einmal die Wetterlage umstellen. Aber die Wetterlage ist sehr undurchsichtig, so dass heute nur ein möglicher Trend für das 4. Adventswochenende, Heilig Abend und den 1. Weihnachtsfeiertag gemacht werden kann.

Die Wetterlage
Zunächst werfen wir gemeinsam mit Ihnen einen Blick auf die mögliche Wetterlage am Adventswochenende und Weihnachten 2012. Ein relativ stabiles Hoch mit Zentrum über Nordosteuropa und Skandinavien liegt Tiefdruckgebieten, die vom Nordatlantik versuchen ostwärts zu kommen, gegenüber. So könnte sich am Samstag ein Tiefdruckkomplex vom Nordatlantik über Großbritannien bis auf die Nordsee erstrecken. Dieses Tief über der Nordsee könnte wiederum mildere Luftmassen vom Nordatlantik heranführen, die ungünstigerweise über Deutschland auf bodennahe Kaltluft treffen, die auf der Südseite der Hochdruckzone über Nordosteuropa und Skandinavien herangeführt wird. Bis Sonntag könnte sich diese Konstellation von Drucksystemen über Europa halten. Das Tief von der Nordsee könnte den Weg quer über Deutschland nach Osten schaffen, sich allerdings abschwächen. Zeitgleich könnte sich ein Tief westlich Irlands deutlich verstärken und erneut für den Vorstoß sehr milder Nordatlantikluft sorgen. So wie es derzeit aussieht, könnte die Warmfront des Tiefs zusammen mit warmer Nordatlantikluft dann genau an Heilig Abend über Deutschland nach Polen ziehen und die bodennahe Kaltluft verdrängen. Bis zum 1. Weihnachtsfeiertag könnte dann das Tief bis zur Deutschen Bucht vorankommen. Auf seiner Rückseite würde aus dem Polargebiet deutlich kältere Luft über Großbritannien bis nach Frankreich und Spanien vorankommen. Deutschland verbliebe noch im Bereich milder Luftmassen.
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Soviel zur Wetterlage, die derzeit unsicherer gar nicht mehr ginge. Schauen wir deshalb auf das mögliche Wetter am Samstag die erwähnte Luftmassengrenze des Tiefs über der Nordsee könnte am Samstagvormittag bereits im Westen und Süden ersten Regen bringen. Im Osten bliebe es noch trocken mit einzelnen Schneeflocken. Am Nachmittag könnte sich der Regen vor allem zwischen der Nordsee und den Alpen deutlich verstärken. In Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Sachsen-Anhalt wäre auch teilweise kräftigerer Schneefall möglich. Von der Ostsee bis nach Sachen bliebe es stark bewölkt mit einzelnen Schneeflocken. Die Temperatur würde im Norden und Osten auf -6 bis 0 Grad ansteigen. Im Süden und Westen könnte dagegen schon deutlich mildere Luft greifen und die Thermometer +1 bis +9, westlich des Rheins sogar 10 bis 11 Grad anzeigen lassen. Dazu weht ein mäßiger, im Norden auf frischer bis starker Wind aus östlichen Richtungen, der im äußersten Westen langsam auf Süd bis West dreht. Vor allem im Westen und an der Nordsee kann es dabei verbreitet Sturmböen, im höheren Bergland auch schwere Sturmböen geben.

Am 4. Advent könnte in einem Streifen von der Nordsee und Schleswig-Holstein über Sachsen-Anhalt und Brandenburg bis nach Sachsen noch einmal teilweise kräftige Schneefälle niedergehen. Vom Emsland bis an die Alpen und den Schwarzwald fällt wahrscheinlich bis in hohe Lagen Regen, der vor allem in Bayern auch mal kräftiger ausfallen kann. Etwas Sonne wäre nordöstliche und östlich der Elbe möglich. Die Temperaturgegensätze könnten kaum größer sein. -7 bis Null Grad im Osten und Norden stehen +1 bis +12 Grad im Westen und Süden gegenüber. Der Wind ist im Süden aus westlichen, im Norden aus östlichen Richtungen unterwegs. Überall muss mit kräftigen Böen gerechnet werden. Vor allem im Osten, wo Schnee fällt, muss mit Schneeverwehungen gerechnet werden.

Der Blick auf das Wetter an Heilig Abend und den 1. Weihnachtsfeiertag
In einem Streifen von der Ostsee über Brandenburg bis nach Sachsen könnte am Morgen des 24. Dezember 2012 noch Schnee fallen, der aber rasch in gefrierenden Regen übergeht. Mittags und nachmittags könnte vor allem in der Osthälfte weiterhin eine extreme Glättesituation vorherrschen. Im Westen und am Nachmittag auch im Süden fällt gelegentlich Regen. Vereinzelt breiten sich auch zähe Nebelfelder aus. Die Temperatur steigt am Nachmittag voraussichtlich auf -4 Grad an der Oder und 10 Grad am Rhein. Der Wind ist mäßig bis frisch, im Norden auch stürmisch aus südlichen Richtungen unterwegs.

Kufen, Sand zum Streuen oder Winterreifen? Was braucht der Weihnachtsmann in der Heiligen Nacht um möglichst gut die Geschenke verteilen zu können? Unsere Wetterredaktion würde ihm alles empfehlen. Im Westen und Süden aufgrund weiterer leichter Regenfälle eher Winterreifen, im Osten eher Streusand, um glatte Dächer abzustumpfen, denn hier kann es noch immer Glätte geben, da auf den gefrorenen Boden möglicherweise Regen und etwas Schnee fällt. Die Temperatur würde zwischen winterlichen -4 Grad im Nordosten und +7 Grad im Westen liegen. Der Wind wäre weiterhin sehr böig aus südlichen Richtungen unterwegs. Also Geschenke gut anschnallen, denn es kann zu kräftigen Turbulenzen kommen.

Der 1. Weihnachtsfeiertag verspricht eher herbstlich als winterlich zu werden. Meist ist es stark bewölkt. Wenn die kalte Luft nach Osten abgedrängt wurde, dann fällt gelegentlich Regen. Die Sonne zeigt sich eher selten. Die Temperatur würde von Ost nach West gestaffelt sein. 3 Grad an der Oder und 8 bis 9 Grad am Rhein. Weiterhin stark böig mit stürmischen Böen könnte der Wind aus südwestlichen bis südlichen Richtungen kommen.

Das aktuelle Weihnachtswetter für Deutschland
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